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NBA - Power Ranking der Western Conference nach der Free Agency: Top-Tier? Das bleibt ein Mavs-Wunschtraum

Die Dallas Mavericks haben es verpasst, in der Offseason einen weiteren Playmaker zur Entlastung von Luka Doncic zu verpflichten.

Alle wichtigen Entscheidungen der Free Agency sind gefallen, nun geht es in die Offseason. Doch wo stehen die Teams knapp zwei Monate vor dem Start der neuen Spielzeit? Das Power Ranking zur Western Conference.

Zum großen Power Ranking der Eastern Conference geht es hier entlang!

Platz 15: OKLAHOMA CITY THUNDER

Neuzugänge

  • Draft: Josh Giddey (Nr. 6), Tre Mann (Nr. 18), Jeremiah Robinson-Earl (Nr. 32), Aaron Wiggins (Nr. 55)
  • Trade: Derrick Favors (Jazz)

Abgänge

  • Trade: Al Horford (Celtics), Moses Brown (Mavericks)
  • Free Agency: Tony Bradley (Bulls), Svi Mykhailiuk

In der Draft Lottery 2021 hatte OKC Pech mit dem Abrutschen auf Position 6 - aber was soll's, nächstes Jahr gibt es den nächsten Versuch. Siege werden die Thunder in der kommenden Saison wohl nur "aus Versehen" einstreichen, wenn die Klasse von Shai Gilgeous-Alexander zu viel für den Gegner wird.

Mit der vorzeitigen Vertragsverlängerung (5 Jahre/172,6 Mio. Dollar) von SGA hat Oklahoma City immerhin den wichtigsten Baustein der eigenen Zukunft - neben der beeindruckenden Sammlung an Draft-Picks - langfristig an das Team gebunden. Shais Entwicklung wie die der weiteren Jungspunde Lu Dort, Aleksej Pokusevski oder der neuen Rookies um Giddey und Mann wird auch kommende Saison im Fokus stehen.

Die Talente werden sicherlich genug Freiraum bekommen, um zu lernen. Derrick Favors bringt ein wenig Erfahrung mit, kam aber in erster Linie als Salary Dump der Jazz und brachte einen zusätzlichen Erstrundenpick mit. Es sollte nicht verwundern, wenn der Big schon bald wieder auf dem Trade-Block zu finden ist - in der Hoffnung auf noch Picks natürlich.

Platz 14: HOUSTON ROCKETS

Neuzugänge

  • Draft: Jalen Green (Nr. 2), Alperen Sengün (Nr. 16), Usman Garuba (Nr. 23), Josh Christopher (Nr. 24)
  • Trade: Daniel Theis (Bulls)

Abgänge

  • Free Agency: Kelly Olynyk (Pistons), Sterling Brown (Mavericks), Avery Bradley, Dante Exum, D.J. Wilson

"Ich habe das Gefühl, ich bin der beste Spieler in diesem Jahrgang. Ich wurde nicht an erster Stelle gewählt, also werde ich halt Rookie of the Year", formulierte Jalen Green, der 2. Pick des Draft 2021, eine deutliche Kampfansage, inklusive Stichelei in Richtung der Pistons. Die Rockets hätten sicherlich nichts dagegen, wenn es genauso kommt.

Der Guard bringt das Potenzial mit, ein unwiderstehlicher Scorer auf höchstem NBA-Niveau zu werden. In besonders viele Siege wird sich das im ersten Jahr aber noch nicht ummünzen lassen. Die Offense der Texaner um Green könnte Spaß machen, genau wie die weiteren Talente wie Kevin Porter Jr. Sengün oder Christopher. Doch defensiv wird wohl eine Menge Arbeit auf Theis zukommen.

Die Frage ist: Was passiert mit den Veteranen im Team? Gehen die Rockets auf die Suche nach einem Trade-Partner für John Wall, Eric Gordon oder Danuel House, um noch mehr Einsatzzeit für die Talente freizuschaufeln? Oder hofft Houston auf Tipps und Leadership der erfahrenen an die junge Generation? Bisher deutet einiges auf die letztgenannte Option hin.

Platz 13: SAN ANTONIO SPURS

Neuzugänge

  • Draft: Josh Primo (Nr. 12), Joe Wieskamp (Nr. 41)
  • Trade: Doug McDermott (Pacers), Thaddeus Young, Al-Farouq Aminu (beide Bulls), Chandler Hutchison (Wizards)
  • Free Agency: Zach Collins (Trail Blazers), Bryn Forbes (Bucks)

Abgänge

  • Trade: DeMar DeRozan (Bulls)
  • Free Agency: Rudy Gay (Jazz), Patty Mills (Nets), Trey Lyles (Pistons), Gorgui Dieng (Hawks)

Veteranen sind in San Antonio kaum ein Thema mehr. Der Umbruch geht Schritt für Schritt voran, DeRozan, Gay und Mills sind weg. Mit dem Australier verabschiedete sich der letzte Teil des Meisterteams von 2014 - abgesehen von Coach Gregg Popovich natürlich.

Der Fokus bei den Spurs liegt nun auf der Jugend, gerade im Backcourt und auf dem Flügel nehmen künftig die jungen Wilden um Dejounte Murray (24 Jahre), Derrick White (27), Lonnie Walker IV (22), Keldon Johnson (21), Devin Vassell (20) oder Rookie Primo (18) noch mehr das Zepter in die Hand. Allerdings fehlt in dieser Auflistung ein echtes All-Star-Kaliber für die kommende Saison.

Die Veteranen McDermott und Forbes liefern ein wenig Shooting, Young von allem ein bisschen was. Collins ist eine Wette ohne großes Risiko, da nur die Hälfte seines Vertrags (3 Jahre/22 Mio.) garantiert ist. Das Potenzial eines Play-In-Teams wird sicherlich ab und an aufblitzen, doch San Antonio braucht noch Zeit.

Platz 12: MINNESOTA TIMBERWOLVES

Neuzugänge

  • Trade: Taurean Prince (Cavaliers), Patrick Beverley (Clippers)

Abgänge

  • Trade: Ricky Rubio (Cavaliers), Jarrett Culver, Juan Hernangomez (beide Grizzlies)
  • Free Agency: Jarred Vanderbilt, Ed Davis

Zeit haben die Wolves eigentlich nicht mehr. Spekulationen um die Zukunft von Franchise-Star Karl-Anthony Towns kursieren immer mal wieder, um diese im Keim zu ersticken sollten möglichst bald die Playoffs her. In der Offseason war es allerdings lange extrem ruhig im hohen Norden der USA, bevor sich die Wolves Beverley schnappten.

Im Großen und Ganzen hofft die Franchise darauf, dass die Eckpfeiler des Teams endlich fit bleiben und gemeinsam auf dem Court stehen. Vergangene Spielzeit streiften sich KAT und D'Angelo Russell nur 24-mal gemeinsam das Jersey über, in den Minuten mit den beiden Stars legte Minnesota ein Offensiv-Rating von 117,0 auf. Kann Anthony Edwards zudem seine Entwicklung aus der zweiten Saisonhälfte bestätigen, könnten die Wolves eine hochprozentige Offense stellen.

Das dicke Fragezeichen bleibt aber die Defense, in dieser Hinsicht soll der Beverley-Trade helfen, der Toughness und gewisse Führungsqualitäten mitbringt. Eine Antwort auf alle Defensiv-Probleme ist er aber nicht. Gleichzeitig macht die Tiefe auf den großen Position nach dem Hernangomez-Abgang Sorgen. Dennoch wird Minnesota besser sein als vergangene Saison (23-49), für die Playoffs wird es im engen Westen aber nicht reichen.

Platz 11: SACRAMENTO KINGS

Neuzugänge

  • Draft: Davion Mitchell (Nr. 9), Neemias Queta (Nr. 39)
  • Trade: Tristan Thompson (Celtics)
  • Free Agency: Alex Len (Wizards)

Abgänge

  • Trade: Delon Wright (Hawks)
  • Free Agency: Hassan Whiteside (Jazz), Justin James

Die längste Playoff-Durststrecke der Association - und kein Ende? 15 Jahre lang warten die Kings-Fans mittlerweile auf Postseason-Basketball, die Chancen stehen schlecht, dass sich daran 2021/22 etwas ändert.

Ein Buddy-Hield-Trade mit den Lakers, über den angeblich verhandelt wurde, hätte Sacramento sicherlich gutgetan, so bleibt erst einmal ein überfüllter Backcourt. De'Aaron Fox, Tyrese Haliburton, Hield, Rookie Mitchell und Terence Davis wollen alle Minuten abgreifen, das schreit förmlich nach einem Midseason-Trade.

Nr.9-Pick Mitchell sollte immerhin der in der Vorsaison ligaweit mit Abstand schlechtesten Defense helfen, Thompson ist ein solider Backup hinter Richaun Holmes, mit dem verlängert wurde. Die nächsten Entwicklungsschritte von Fox und Haliburton sollten das Team wettbewerbsfähig halten, doch viel mehr ist Stand jetzt nicht drin.

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