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NBA

NBA - Das Point-Guard-Karussell vor der Free Agency um Dennis Schröder: Es wird nicht nur Gewinner geben

Der Point-Guard-Markt ist in diesem Sommer heiß umkämpft.

DENNIS SCHRÖDER (27 Jahre, Los Angeles Lakers)

Sollte sich das Ball-Gerücht mit Chicago als wahr herausstellen, dezimiert das auch Schröders Optionen. Es ist unwahrscheinlich, dass die Lakers nach dem Westbrook-Trade mit dem Deutschen verlängern, erst recht nicht, wenn dieser weit über 100 Millionen Dollar fordert.

Als Cap-Space-Teams könnten Dallas, New York und New Orleans übrig bleiben, dazu besteht auch bei Schröder weiterhin die Möglichkeit eines Sign-and-Trades. Dennoch könnte Schröder am Ende des Tages als der große Verlierer dieses Pokerspiels dastehen, wenn Teams wie Dallas, Miami oder New York anderweitig eine Lösung finden. Mehr zur Situation von Schröder gibt es hier.

GORAN DRAGIC (35 Jahre, Miami Heat)

Miami zog die Option über 19,6 Mio. Dollar bei Dragic, der Slowene soll allerdings im Idealfall in einen Deal für Lowry involviert werden. Dann bestünde die Möglichkeit, dass aus diesem Deal ein 3-Team-Trade wird - denn Toronto braucht Dragic eigentlich nicht, wenn es mehr Richtung Rebuild gehen möchte.

In Fred VanVleet verfügen die Kanadier bereits über den designierten Lowry-Nachfolger. Dragic könnte hingegen für weitere Assets verschifft werden. ESPN zufolge hätten sowohl die Mavericks als auch New Orleans Interesse am Slowenen, wenn tatsächlich Miami den Zuschlag bei Lowry erhält.

Dragic spielte bereits in der Nationalmannschaft erfolgreich mit Luka Doncic zusammen und gilt als Mentor des Wunderkinds.

Der Point-Guard-Markt: Die Trade-Kandidaten

Neben Dragic und den Free Agents gibt es auch noch weitere Optionen, um hochkarätige Spielmacher an Land zu ziehen. Ein möglicher Trade von Ben Simmons steht nun schon seit knapp zwei Monaten im Raum, die Forderungen der Sixers sind jedoch so hoch, dass ein Trade für den Moment schwer vorstellbar ist.

Durch seine schwachen Leistungen in den Playoffs dürfte zunächst kein möglicher Contender gewillt sein, es mit Simmons zu versuchen. Anders könnte es aber um Teams aus kleineren Märkten stehen. Es ist äußerst selten, dass ein Star in seiner bevorstehenden Prime mit noch vier Jahren Vertragslaufzeit zu haben ist.

Das wäre auch bei Damian Lillard der Fall, der zwar bereits 31 Jahre alt ist und auf einem Supermax-Vertrag sitzt (4 Jahre, 176 Millionen), aber die Landkarte der NBA verändern könnte, wenn er tatsächlich diesen Sommer noch einen Trade fordert.

Die 39 Millionen, die der Blazers-Guard kommendes Jahr kassiert, bleiben aber eine Hürde für jedes Team, welches Lillard haben will und gleichzeitig um einen Titel spielen möchte.

Ähnlich teuer ist auch Kemba Walker, der bereits im Juni zu den Oklahoma City Thunder getradet wurde. Seine Präsenz in OKC ergibt wenig Sinn, befinden sich die Thunder doch im Rebuild. Dazu stehen in Shai Gilgeous-Alexander und dem frisch gedrafteten Josh Giddey gleich zwei andere Playmaker im Kader, die für die langfristige Zukunft der Thunder stehen.

Walker war vor nicht allzu langer Zeit All-Star, seine Knieprobleme sowie der happige Vertrag (2 Jahre, 74 Mio.) machen es aber nicht einfach, einen passenden Abnehmer zu finden. Gleichzeitig kann Walker erst wieder ab dem 17. August getradet werden. Bis dahin wird aber vieles klarer sein und Walker könnte eine Art Trostpreis für die in der Free Agency leer ausgegangenen Teams darstellen.

Die kommenden Tage werden zeigen, in welche Richtung es für die angesprochenen Teams geht. Auf dem Papier geht es zwar erst am 2. August um 18 Uhr Ostküstenzeit los, doch so richtig Fahrt wird das Karussell vor allem dann aufnehmen, wenn Lowry seine Entscheidung getroffen hat.

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