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NBA-News: Sixers-Coach Doc Rivers verteidigt Ben Simmons nach Hack-a-Strategie der Wizards

Von SPOX
Ben Simmons hatte auch in Spiel 4 gegen die Wizards Probleme an der Freiwurflinie.

Sixers-Coach Doc Rivers hat seine Entscheidung verteidigt, Ben Simmons trotz Problemen an der Freiwurflinie bei der 114:122-Pleite in Spiel 4 gegen die Washington Wizards auf dem Parkett zu lassen. Die Wizards hatten im vierten Viertel mit Erfolg zu einer Hack-A-Simmons-Strategie gegriffen.

"Ihr wollt, dass ich Ben Simmons vom Court nehme?", fragte Rivers abfällig. "Er ist ziemlich gut. Ich verzichte auf diesen Vorschlag. Er hätte mehr Freiwürfe treffen können, tat es aber nicht. Er macht aber dennoch andere Dinge für uns. Die nehme ich gerne."

Die Wizards schickten Simmons in der Crunchtime von Spiel 4 viermal absichtlich an die Freiwurflinie, darunter dreimal in den finalen zwei Minuten. Der 24-Jährige, der in den ersten drei Partien der Serie keinen seiner neun Freebies getroffen hatte, versenkte bei jedem dieser Trips an die Linie immerhin jeweils einen von zwei Freiwürfen (insgesamt 5/11 FT). Dennoch nutzten die Wizards diese Taktik, um die Führung zu übernehmen und letztlich den Sweep zu verhindern.

"Analytisch gesehen haben wir durch diese Freiwürfe 1 Punkt pro Ballbesitz erzielt. Damit habe ich kein Problem", erklärte Rivers. "Ich denke nicht, dass er vor dem Moment Angst hatte, er hat sie einfach nicht getroffen. Wir werden ihn auf dem Court lassen. Außer ihr wollt, dass wir ihn das komplette Spiel über auf die Bank setzen. Wenn das irgendwer fordert, lasst es mich wissen - dann weiß ich, dass ihr keine Ahnung von Basketball habt."

Der Sixers-Coach hat Simmons schon die komplette Saison über gegen Kritik verteidigt. In Spiel 4 trat er nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Joel Embiid erneut nicht als Scorer in Erscheinung und beendete die Partie mit 13 Punkten, 12 Rebounds sowie 3 Assists. Laut Rivers müssten sich die Fans aber von der Vorstellung von Ben Simmons als Scorer endlich verabschieden.

Ben Simmons über Freiwurf-Problematik: "Bin unbesorgt"

"Ihr haltet dieses Ben-Simmons-Narrativ am Leben, was absolut verrückt ist. Ben ist kein 40-Punkte-Typ, aber er kreiert Scoring für uns", sagte Rivers. "Ich verstehe einfach nicht, warum das nicht ins Bewusstsein dieser Stadt dringt. Feiert ihn doch für all die Dinge, die er gut macht."

Simmons selbst zeigte sich unbeeindruckt von der Hack-a-Strategie der Wizards gegen seine Person. "Ich bin nicht verärgert, das ist Basketball", sagte der Guard, der in der Regular Season nur 61,3 Prozent von der Freiwurflinie traf. "Ich bin nicht besorgt darüber, dass Leute mich foulen."

Die Sixers bekommen in der Nacht auf Donnerstag (Tip-Off: 1 Uhr) die nächste Chance, die Serie gegen die Wizards zu beenden. Ob der Top-Seed der Eastern Conference dann wieder auf Embiid, der Spiel 4 aufgrund einer Knieverletzung vorzeitig verlassen musste, zurückgreifen kann, ist aktuell noch unklar.

Rivers verkündete, dass eine MRT-Untersuchung am Dienstag mehr Klarheit über die Schwere der Verletzung bringen soll. "Wir werden ihn brauchen, um das letzte Team im Osten zu sein, das überlebt", sagte Danny Green, der sich in Bezug auf die Serie gegen die Wizards jedoch unbesorgt zeigte. "Das bedeutet aber nicht, dass wir das nächste Spiel nicht auch ohne ihn gewinnen können."

Sixers vs. Wizards: Die Serie im Überblick

SpielDatumUhrzeitHeimAuswärtsErgebnis
123. Mai19 UhrSixersWizards125:118
227. Mai1 UhrSixersWizards120:95
330. Mai1 UhrWizardsSixers103:132
41. Juni1 UhrWizardsSixers122:114
53. Juni1 UhrSixersWizards
6*5. JunitbaWizardsSixers
7*7. JunitbaSixersWizards
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