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NBA - 5 Fragen zum Playoff-Aus der Philadelphia 76ers: Die Zeit der Ausreden ist vorbei

Zum vierten Mal in Folge haben es Joel Embiid und die Sixers nicht in die Conference Finals geschafft.

Müssen die Sixers Ben Simmons im Sommer traden?

Selbst innerhalb des Sixers-Teams scheinen mittlerweile Zweifel an Simmons' Fit in Philadelphia aufzukommen. Als Embiid nach dem Playoff-Aus gefragt wurde, ob die Sixers kommende Saison nochmal mit dem gleichen Kern einen Angriff starten sollten, antwortete der Kameruner: "Das ist eine knifflige Frage." Und Coach Rivers gab auf die Frage, ob Simmons der Point Guard eines Championship-Anwärters sein kann, offen zu: "Ich weiß die Antwort darauf aktuell nicht."

Von bedingungsloser Unterstützung, wie sie Simmons in der Vergangenheit meist erfuhr, waren diese Worte sehr weit weg. Fakt ist, dass die Schwächen des Australiers in der Serie gegen die Hawks schonungslos offengelegt wurden. Sein fehlender Wurf und seine Passivität macht es ihm an der Seite von Embiid extrem schwer, das gut funktionierende Hack-a-Simmons dem Gegner leicht. Seine Limitationen haben der Sixers-Offense geschadet.

"Es gibt viele Dinge, an denen ich arbeiten muss", gab Simmons, der kommenden Monat 25 Jahre alt wird und über die kommenden vier Jahre noch für 146,6 Mio. Dollar bei den Sixers in den Büchern steht, zu. Auf Fortschritte zum Beispiel beim Wurf warten die Sixers-Fans nun allerdings schon fast vier Jahre.

Ein Tapentenwechsel zu einem Team, das das Offensiv-System um die Stärken von Simmons im Umschaltspiel und als Passer aufbaut sowie Schützen um ihn herum platziert, könnte ihm guttun. Und den Sixers ebenfalls.

Philadelphia benötigt einen Initiator, der das Pick'n'Roll mit Embiid laufen und dabei gleichzeitig Gefahr mit seinem Wurf ausstrahlen kann, und damit Spacing liefert. Beispielweise ein Deal mit den Portland Trail Blazers um C.J. McCollum könnte Sinn ergeben, da Simmons auch dringend benötigte Verstärkung für Portlands Defense darstellen würde.

Aber: Der Trade-Wert des Sixers-Stars scheint nach dieser Postseason im Keller. Laut Zach Lowe (ESPN) sollen viele Teams nicht mehr so angetan von Simmons sein wie noch vor einem Jahr. Was natürlich kein Wunder ist, diese Teams können Playoff-Spiele schließlich genauso gut sehen wie jeder andere.

Gespräche um einen Simmons-Deal wird es ziemlich sicher geben, schließlich war er bereits in einem potenziellen Trade um James Harden im Gespräch, als dieser die Houston Rockets verlassen wollte. Teampräsident Morey ist zudem bekannt dafür, einerseits nach Stars zu jagen, und andererseits auf dem Trade-Markt sehr aktiv zu sein. Immerhin haben die Sixers die meisten der eigenen zukünftigen Erstrundenpicks in der Hinterhand, um einen potenziellen Simmons-Deal zusätzlich schmackhaft zu machen.

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