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NBA: Russell Westbrook schreibt mit 182. Triple-Double Geschichte, aber vergibt Gamewinner - Bucks gehen im Dreierregen der Spurs unter

Von SPOX
Russell Westbrook markiert gegen die Hawks das 182. Triple-Double seiner Karriere und schreibt Geschichte.
© getty
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Die Bucks sind chancenlos in San Antonio - die Spurs stellen derweil einen neuen Franchise-Rekord auf. Die Trail Blazers legen einen extrem heißen Start hin, müssen dann gegen Houston aber doch nochmal kurz zittern.

San Antonio Spurs (33-35) - Milwaukee Bucks (43-25) 146:125

  • Nach fünf Spielen in Folge erlebten die Bucks beim Gastspiel in Texas wahrlich einen Abend zum Vergessen. Und die Spurs auf der anderen Seite? Die pulverisierten einen Franchise-Rekord auf dem Weg zum ungefährdeten Blowout-Sieg, der San Antonio in Reichweite des Play-In-Turniers bringt. Der Vorsprung auf die Pelicans auf Platz elf wuchs auf 2,5 Spiele an.
  • Die Hausherren schossen in Halbzeit eins alle Lichter aus. Nach sechs Dreiern im ersten Viertel und einem Saisonbestwert mit 45 Zählern hämmerten die Spurs im zweiten Viertel sechs weitere Triples durch die Reuse. San Antonio versenkte in Halbzeit eins insgesamt 67,3 Prozent aus dem Feld und brachte 87 Zähler aufs Scoreboard - Franchise-Rekord für eine erste Hälfte! Zuvor lag der Rekord bei 84 Punkten gegen Denver 1984.
  • Mit diesem Dreier-Feuerwerk konnte Milwaukee schlicht und einfach nicht mithalten. Schon im zweiten Viertel wuchs der Rückstand auf 24 Zähler an, auch nach dem Seitenwechsel wurde es nicht mehr wirklich spannend. Dabei trafen auch die Bucks 50 Prozent aus dem Feld, die Big Three um Giannis Antetokounmpo (28, 11/16 FG), Khris Middleton (23, 10/15 FG) und Jrue Holiday (20 und 6 Assists) machte durchaus eine ordentliche Partie und setzte einige Highlight-Dunks.
  • Doch das Shooting der Spurs war an diesem Abend einfach zu viel. DeMar DeRozan avancierte mit 23 Zählern auch ohne einen einzigen Dreier (9/17 FG) zum Topscorer seines Teams. Dafür ließen es Patty Mills (20, 6/9 Dreier), Rudy Gay (19, 3/6 Dreier), Lonnie Walker IV (19, 3/7 Dreier) oder auch Dejounte Murray (21 und 9 Assists, 2/2 Dreier) von draußen regnen. Auch Jakob Pöltl füllte mit 9 Punkten, 10 Abprallern, 8 Assists sowie 3 Blocks das Boxscore (+27).

Golden State Warriors (36-33) - Utah Jazz (50-19) 119:116

Hier geht es zum ausführlichen Spielbericht.

Portland Trail Blazers (40-29) - Houston Rockets (16-53) 140:129

  • Die Blazers bleiben den Mavericks dicht auf den Fersen und halten mit dem Sieg gegen die Rockets gleichzeitig die Lakers auf Abstand. Der Vorsprung auf den ungeliebten siebten Rang, den L.A. derzeit belegt, beträgt nun 1,5 Spiele. Entscheidend war aus Blazers-Sicht an diesem Abend ein extrem heißes Guard-Trio.
  • Schon von Beginn an waren in erster Linie C.J. McCollum und Norman Powell so richtig on fire. Erstgenannter hämmerte 5/5 Dreier im ersten Viertel um die Ohren und schenkte den Rockets 21 Zähler in diesem Abschnitt ein. Powell ließ 3 weitere Triples folgen, sodass Portland mit insgesamt 12 Dreiern den NBA-Rekord für die meisten erfolgreichen Distanzwürfe in einem Durchgang einstellte. Die 50 Zähler im ersten Viertel waren zudem ein neuer Franchise-Rekord.
  • Das Resultat war eine zwischenzeitliche 19-Punkte-Führung, doch den Rockets gebührte Respekt, dass sie das Spiel nicht herschenkten. Stattdessen machten es die Gäste angeführt von Kelly Olynyk und D.J. Augustin mit jeweils 21 Zählern sowie Khyri Thomas und Armoni Brooks mit je 18 nochmal spannend. Nach wenigen Minuten im Schlussabschnitt war Houston wieder bis auf 5 Zähler dran.
  • Für die Blazers-Antwort zeichneten sich dann Powell mit einem heftigen Poster-Dunk sowie kurz darauf Damian Lillard mit einem Dreier verantwortlich. Der Vorsprung wuchs wieder auf Double Digits an und die Blazers brachten die Partie nach Hause. Lillard war mit 34 Punkten (11/20 FG, 6/11 Dreier), 9 Rebounds und 6 Assists bester Mann bei den Blazers, McCollum (6/10 Dreier, 7 Assists) und Powell folgten knapp dahinter mit jeweils 28 Zählern. Auch Jusuf Nurkic (22) wusste zu überzeugen.
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