NBA

NBA: Luka Doncic knackt bei Sieg der Dallas Mavericks Meilenstein - brandheißer Bojan Bogdanovic erlegt die Nuggets

Von SPOX
Luka Doncic führt die Mavs zum nächsten Sieg - und sichert sich einen Meilenstein!
© getty
Cookie-Einstellungen

In einem wahren Offensiv-Feuerwerk schießt Bojan Bogdanovic alle Lichter gegen die Nuggets aus. Die Suns überrennen New York im vierten Viertel und die Spurs holen einen wichtigen Sieg.

Utah Jazz (49-18) - Denver Nuggets (44-23) 127:120 (BOXSCORE)

  • Vor der Partie gaben die Jazz bekannt, dass Donovan Mitchell (Knöchel) dem Team wohl noch mindestens eine weitere Woche fehlen wird. Diese schlechte Nachricht machte in den folgenden Stunden aber Bojan Bogdanovic mit einem persönlichen Scoring-Festival fast vergessen. Mit einem Karrierebestwert von 48 Punkten bei 16/23 aus dem Feld und 8/11 aus der Distanz ballerte er die Jazz in einer hochklassigen Partie zum Sieg.
  • Utah festigte mit dem vierten Sieg in Serie Platz eins im Westen, musste trotz des brandheißen Bogdanovic aber bis zum Schluss um den Erfolg kämpfen. Back-to-Back-Buckets von Georges Niang brachten die Hausherren zu Beginn des vierten Viertels auf die Siegerstraße. Denver verzeichnete über sechs Minuten nur ein erfolgreiches Field Goal, hielt aber defensiv dagegen.
  • In den finalen Minuten sorgten mehrere Dreier auf beiden Seiten für Hochspannung, bevor Jordan Clarkson seinem Team - natürlich von Downtown - wieder etwas Luft verschaffte. Der potenzielle Sixth Man of the Year schraubte damit sein Punktekonto auf 21 (6/14 Dreier, dazu 8 Assists), bevor Bogdanovic den Sieg von der Freiwurflinie perfekt machte.
  • Neben Bogdanovic und Clarkson lieferten auch Niang (13), Joe Ingles (10 und 9 Assists) oder Rudy Gobert (14, 9 Rebounds und 2 Blocks - darunter ein Highlight-Block gegen Nikola Jokic in der Crunchtime) gute Unterstützung. Auf der Gegenseite hielten der Joker (24, 13 Assists und 9 Rebounds), Michael Porter Jr. (31, 10/19 FG) oder auch Austin Rivers (18, 5/7 Dreier) gut dagegen.

Phoenix Suns (48-19) - New York Knicks (37-30) 128:105 (BOXSCORE)

  • Die Suns bleiben den Jazz im Rennen um die Spitzenposition in der Western Conference weiterhin dicht im Nacken. Die Hausherren machten im vierten Viertel kurzen Prozess mit den Gästen aus dem Big Apple, zusätzlich lieferte Deandre Ayton eine seiner besten Saisonleistungen ab und Jae Crowder schoss im Schlussabschnitt alle Lichter aus.
  • Es sah ganz danach aus, als würde Phoenix mit einem Rückstand in den letzten Durchgang gehen, bevor die Suns 4 Punkte in der letzten Sekunde des dritten Viertels erzielten. Zunächst versenkte Torrey Craig per Tip-In einen vergebenen Korbleger von Devin Booker mit 0,8 Sekunden auf der Uhr, dann stahl Cameron Payne den Inbounds-Pass und legte den Spalding blitzschnell zum 90:88 in den Korb.
  • Damit war das Momentum auf der Seite der Gastgeber und Phoenix ließ nichts mehr anbrennen. Im vierten Durchgang schenkten sie den Knicks 38 Punkte und 8 Triples ein, allein vier davon gingen auf das Konto von Crowder (insgesamt 6/12 Dreier für 18 Punkte). So setzten sich die Suns schnell entscheidend ab, bevor sich ein paar Nickligkeiten in die Partie einschlichen. Taj Gibson bekam ein Flagrant Foul aufgebrummt nach einem harten Foul gegen Chris Paul, der entsprechend wütend war. Später gerieten Julius Randle und Crowder noch aneinander.
  • Der Knicks-Forward bekam dafür ein technisches Foul, mit 24 Punkten, 11 Rebounds und 4 Assists machte er aber eine ordentliche Partie. Gleiches galt für R.J. Barrett (23, aber 8/22 FG) oder Derrick Rose (17), doch das reichte nicht. Auf der Gegenseite führte Ayton sein Team mit 26 Punkten (10/14 FG) und 15 Rebounds an, CP3 kam auf 17 und 11 Assists. Booker und Mikal Bridges (4/6 Dreier) erzielten zudem jeweils 16 Zähler.

Portland Trail Blazers (38-29) - Los Angeles Lakers (37-30) 106:101 (BOXSCORE)

Hier geht es zum ausführlichen Spielbericht.

Sacramento Kings (29-38) - San Antonio Spurs (32-34) 104:113 (BOXSCORE)

  • Wichtiger Sieg für die Spurs, die der eigenen Pleitenserie nach fünf Spielen endlich ein Ende bereiteten und damit den Vorsprung auf die Pelicans auf Platz elf auf 2,5 Spiele ausbauten. Dafür benötigten die Texaner einen Kraftakt im vierten Viertel, um sich gegen das Comeback der Kings zur Wehr zu setzen.
  • Mitte des Schlussabschnitts sah San Antonio dank eines 11-Punkte-Vorsprungs fast schon wie der sichere Sieger aus, dann drehten die Hausherren aber nochmal auf. Passenderweise waren es in Terence Davis (24), Delon Wright (17, 9 Assists und 7 Rebounds) und Richaun Holmes (15) die besten Kings-Spieler des Abends, die ihr Team wieder in Schlagdistanz brachten. Ein wilder Dreier übers Brett von Buddy Hield (17, 5/12 Dreier) stellte zweieinhalb Minuten vor dem Ende sogar auf 102:103 aus Kings-Sicht.
  • Allerdings fanden sich die Spurs sofort wieder. Ein Jumper von Dejounte Murray sowie zwei Buckets von Lonnie Walker IV starteten einen 8:0-Lauf der Gäste, der die Partie entschied. Murray legte 10 seiner 22 Punkte im Schlussabschnitt auf, Topscorer der Spurs war DeMar DeRozan, der aber den Großteil des Schadens in der ersten Halbzeit anrichtete (18 von 25 Punkten in Hälfte eins).
  • Walker IV sowie Keldon Johnson steuerten zudem jeweils 16 Zähler bei, Rudy Gay erzielte 14 Punkte von der Bank. Jakob Pöltl legte ein Double-Double auf (11 und 10 Rebounds) und markierte zudem 4 Assists und 4 Blocks. San Antonio hat durch den Erfolg nicht nur den Abstand auf Platz elf vergrößert, sondern auch den Rückstand auf die Memphis Grizzlies auf Platz neun auf nur noch ein Spiel verkürzt.