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NBA: Luka Doncic knackt bei Sieg der Dallas Mavericks Meilenstein - brandheißer Bojan Bogdanovic erlegt die Nuggets

Von SPOX
Luka Doncic führt die Mavs zum nächsten Sieg - und sichert sich einen Meilenstein!
© getty
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Die Miami Heat nutzen den Stolperer der Celtics gnadenlos aus. Milwaukee zieht an den Nets vorbei und die Mavs machen kurzen Prozess mit den Cavs.

Miami Heat (36-31) - Minnesota Timberwolves (20-47) 121:112 (BOXSCORE)

  • Die Heat befinden sich in einer hervorragenden Ausgangssituation, um das Play-In-Turnier doch noch zu vermeiden. Mit dem Sieg gegen die Wolves und der zeitgleichen Niederlage der Celtics in Chicago rückte Miami auf Platz sechs im Osten vor und könnte in den beiden anstehenden direkten Duellen gegen Boston einen großen Schritt in Richtung Playoffs machen.
  • Die Timberwolves präsentierten sich allerdings als ernstzunehmender Gegner. Die Anfangsminuten gehörten den Gästen, bevor Miami im zweiten und dritten Viertel die Kontrolle übernahm. Im besagten dritten Durchgang versagten den Wolves dann etwas die Nerven, Minnesota bekam insgesamt vier technische Fouls aufgebrummt, zwei davon gingen an D'Angelo Russell (17), der vorzeitig zum Duschen geschickt wurde.
  • Und dennoch ließ sich Minnesota nicht abschütteln. Das lag in erster Linie an Karl-Anthony Towns, der den Heat 14 seiner 27 Zähler (8/16 FG) im Schlussabschnitt einschenkte. Unterstützung lieferten Anthony Edwards, der neben 25 Punkten auch noch einen spektakulären Chase-Down-Block in allerbester LeBron-Manier in seinen persönlichen Highlight-Clip setzte, und Ricky Rubio (16 und 9 Assists).
  • Näher als bis auf 7 Zähler kamen die Timberwolves aber nicht mehr heran. Miami fand immer eine passende Antwort, beispielsweise in Person von Rückkehrer Tyler Herro (11 von 27 Punkten im vierten Viertel, 6/8 Dreier), Goran Dragic (23) oder Jimmy Butler, der mit 25 Punkten, 8 Rebounds, 6 Assists und 5 Steals den Boxscore füllte. Als der Sieg in trockenen Tüchern war, lieferte er sich auch noch eine kleinere verbale Auseinandersetzung mit KAT - das Ende mit Schrecken der gemeinsamen Zeit in Minnesota haben beide offenbar noch nicht ganz verarbeitet.

Milwaukee Bucks (43-24) - Houston Rockets (16-51) 141:133 (BOXSCORE)

  • Die Bucks sind die neue Nummer zwei im Osten! Mit dem Erfolg gegen die Rockets zog Milwaukee mit 43 Siegen und 24 Niederlagen mit den Brooklyn Nets gleich - doch Giannis Antetokounmpo und Co. halten den Tiebreaker. "Der Hauptfokus liegt darauf, dass wir in Richtung Playoffs unseren besten Basketball spielen", spielte Khris Middleton die Bedeutung des zweiten Platzes aber etwas herunter.
  • In einem potenziellen Playoff-Matchup mit den Nets könnte der Heimvorteil aber nicht ganz unwichtig sein, doch auch im Bezug auf den aktuellen "Hauptfokus" der Bucks liefert Milwaukee aktuell ab. Hinter einer starken Teamleistung und einem dominanten dritten Viertel (43:29) bestätigten die Bucks ihre gute Form mit dem fünften Sieg in Serie.
  • Middleton führte sein Team mit 21 seiner 23 Punkte in der zweiten Halbzeit zur komfortablen Führung, nachdem die Rockets in Hälfte eins noch sehr gut mithielten. Bester Bucks-Scorer war aber der fast perfekte Brook Lopez (24 und 7 Rebounds, 7/8 FG, 9/10 FT). Zudem machten auch Jrue Holiday (20 und 8 Assists), Donte DiVincenzo (18) und Bobby Portis (16) eine gute Partie. Giannis Antetokounmpo war mit Bauchschmerzen leicht angeschlagen, legte aber dennoch eine gute Statline mit 17, 11 Rebounds und 7 Assists auf.
  • Damit gelang den Hausherren gleichzeitig die Revanche für die unnötige Niederlage gegen die Texaner Ende April, als Kevin Porter Jr. 50 Punkte erzielte. KPJ fiel allerdings mit Knöchelproblemen aus, dafür lieferte Kenyon Martin Jr. mit 26 Punkten und 7 Assists Career-Highs. Kelly Olynyk steuerte 23, Armoni Brooks 19 Punkte bei. Die Rockets hielten die Partie dank des starken Shootings (25/53 Dreier, 47,2 Prozent) auch in der Schlussphase noch relativ spannend, doch die Bucks zeigten letztlich keine Nerven von der Freiwurflinie.

Dallas Mavericks (39-28) - Cleveland Cavaliers (21-46) 110:90 (BOXSCORE)

  • Die Mavs haben sich im Rennen um Platz fünf in der Western Conference gegen das Kellerkind aus dem Osten keinerlei Blöße gegeben. Dallas feierte einen überzeugenden Sieg, den sechsten aus sieben Spielen, und geriet zu keinem Zeitpunkt in Gefahr, die Partie zu verlieren. Ganz nebenbei machte Dallas so auch den Titel in der Southwest Division perfekt. Das hatten sie mal wieder einem starken Luka Doncic zu verdanken, der sich den nächsten Eintrag in die Geschichtsbücher sicherte.
  • Nach bereits vier Minuten hatte der Slowene seinen 5.000. Karriere-Punkt in der Association eingetütet, mit seinen 22 Jahren avancierte er zum viertjüngsten Spieler in der NBA-Historie, der diese Schallmauer erreicht. Nur LeBron James, Kevin Durant und Carmelo Anthony waren bei ihrem 5.000. Punkt jünger.
  • Hinter dem Scoring von Doncic setzte sich Dallas schon früh in der Partie ab, die Bank setzte in Zusammenarbeit mit dem starken Tim Hardaway Jr. diesen Trend problemlos fort. Schon im ersten Viertel zogen die Hausherren mit 15 Punkten davon - inklusive einem Buzzer-Beater von Trey Burke von der Mittellinie als Sahnehäubchen -, im weiteren Spielverlauf bauten die Mavs den Vorsprung bis auf 29 Punkte im dritten Viertel aus.
  • Entsprechend konnten die Mavs-Stars im Schlussabschnitt geschont werden, Doncic sammelte in 23 Minuten 24 Punkte (8/17 FG) und 8 Rebounds bei nur einem Assist. THJ erzielte 20 Zähler, Josh Richardson kam auf 18 Punkte. Kristaps Porzingis und Maxi Kleber fehlten erneut. Bei den Cavs, die nur schwache 38,6 Prozent aus dem Feld trafen, waren Collin Sexton (27) und Cedi Osman (22 und 7 Assists) noch die besten Scorer. Isaiah Hartenstein kam in 13 Minuten auf jeweils 2 Punkte (1/5 FG), Rebounds und Assists.
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