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NBA

NBA: James Harden schreibt bei hitzigem NYC-Duell Geschichte - Lakers schlagen Golden State ohne Mühe

Von SPOX
James Harden hat gegen die New York Knicks eine historische Statline aufgelegt.

In seinem ersten New Yorker Stadtduell hat James Harden für die Brooklyn Nets Geschichte geschrieben, die weiter von Sieg zu Sieg eilen. Die Los Angeles Lakers hatten mit den Golden State Warriors keine große Mühe.

James Harden hat im New Yorker Stadtduell erneut Geschichte geschrieben - trotzdem wurde am Ende gezittert. Die Hornets gewinnen ein fast verlorenes Spiel, Giannis dominiert mit dem nächsten Triple-Double.

Charlotte Hornets (20-18) - Sacramento Kings (15-24) 122:116 (BOXSCORE)

  • Starker Comeback-Sieg für die Hornets, denen das Spiel zwischenzeitlich schon entglitten zu sein schien. Terry Rozier (26 Punkte, 7/18 FG) und Gordon Hayward (25, 9/16) führten ihr Team zum nunmehr vierten Sieg in Folge, bei dem die Gäste allerdings auch kräftig mithalfen.
  • Die Kings haben in dieser Saison schon einige ärgerliche Niederlagen gesammelt, diese könnte allerdings mindestens einen Top-3-Platz einnehmen. Die Gäste führten in der Queen City nahezu die ganze Partie über, im dritten Viertel lagen sie mit bis zu 14 Punkten vorne. Erst 1:33 vor Schluss gingen die Hornets dank eines krachenden Hayward-Dunks über De'Aaron Fox samt Bonus-Freiwurf erstmals in Führung, nachdem Sacramento es wieder einmal nicht schaffte, das Spiel sauber zu Ende zu bringen. "Von Zeit zu Zeit kann ich immer noch springen", freute sich der 30-jährige Hayward im Anschluss.
  • Charlotte zeigte in der Schlussphase, warum es zu den besten Crunchtime-Teams dieser Spielzeit gehört: Während LaMelo Ball (16, 7/15) überwiegend zusah, übten die Hornets defensiv enormen Druck aus und hatten vorne in Hayward, Devonte' Graham (12, 4/8 Dreier) und Rozier die richtige Kombination aus Drive und Scoring vom Perimeter. Rozier war es, der 54,3 Sekunden den Dreier zur Führung traf und danach an der Freiwurflinie Nerven aus Stahl zeigte. Insgesamt ging das Schlussviertel mit 31:20 an die Hornets.
  • Dabei hatten die Kings zuvor eine durchaus starke Leistung gezeigt. Insbesondere Fox (29, 11/22, 8 Assists) und Buddy Hield (23, 8/14) zeigten starke Vorstellungen, während Tyrese Haliburton (4, 2/6) diesmal mit Foul-Trouble zu kämpfen hatte und sehr unauffällig blieb. Richaun Holmes gefiel dafür mit 17 Punkten, 15 Rebounds, 6 Assists und 4 Blocks. Marvin Bagley (12) brach sich zu allem Überfluss einen Knochen in der linken Hand. Wie lange der Big Man ausfallen wird, ist noch nicht bekannt.

Washington Wizards (14-24) - Milwaukee Bucks (25-14) 122:133 (BOXSCORE)

  • Vierter Sieg in Folge für die Bucks, die sich in Washington vor allem auf eine bärenstarke Offensive verlassen konnten. Giannis Antetokounmpo führte sein Team mit einem beeindruckenden Triple-Double (31 Punkte, 12/19 FG, 15 Rebounds, 10 Assists) an und war dabei einer von gleich sieben Bucks mit zweistelliger Punktzahl. Für den Griechen war es das dritte Triple-Double in Serie, das hatte er zuvor noch nie geschafft. Dagegen kam letztendlich auch ein erneut bärenstarker Bradley Beal (37 Punkte, 13/19 FG) nicht an.
  • Die Partie schien dabei zwischenzeitlich schon mehrfach pro Milwaukee entschieden zu sein, etwa 10:35 Minuten vor Schluss, als sie mit 19 Punkten führten - doch der Favorit verpasste es zu diesem Zeitpunkt, den Sack zuzumachen. Washington kämpfte und ein Beal-Jumper brachte die Wizards sogar noch einmal auf 5 Punkte ran, enger wurde es dann aber nicht mehr.
  • Beide Teams trafen über die Partie mehr als 50 Prozent ihrer Würfe, bei den Wizards kamen auch noch 42 Prozent von der Dreierlinie hinzu. Neben Beal zeigten vor allem Russell Westbrook (23 Punkte, Season-High 17 Assists) und Rui Hachimura (22) starke Leistungen, während Moritz Wagner und Isaac Bonga beide zusahen. Dennoch setzte es für die Wizards die vierte Pleite in Serie.
  • Bei den Bucks scorte unter anderem die komplette Starting Five zweistellig. Topscorer nach Giannis waren Khris Middleton mit 23 und Brook Lopez mit 22 Punkten.

Brooklyn Nets (27-13) - New York Knicks (20-20) 117:112 (BOXSCORE)

  • Die Nets machten es im New Yorker Duell deutlich spannender, als es hätte sein müssen, am Ende stand trotzdem der erwartete fünfte Sieg in Folge für das Team aus Brooklyn. James Harden legte dabei sein bereits zehntes Triple-Double im Nets-Dress auf und schrieb mit seiner Statline von 21 Punkten, 15 Rebounds und 15 Assists Geschichte.
  • Noch nie hatte ein Nets-Spieler ein 15-15-15-Spiel verzeichnet, für Harden ist es sogar schon das zweite seiner Karriere. Auch den Nets-Rekord für Triple-Doubles in einer Saison von Jason Kidd hat er nun bereits eingestellt. Und trotzdem konnten die Nets mit dieser Vorstellung vermutlich nur bedingt zufrieden sein.
  • Denn: Brooklyn konnte eigentlich dominieren, führte mit bis zu 18 Punkten und lag immer wieder zweistellig vorne. Das Duell bei den Quoten aus dem Feld etwa war überhaupt nicht knapp (57,9 zu 40,2 Prozent), trotzdem konnten die Nets die tapferen Knicks nicht endgültig abschütteln. Das hing unter anderem mit den 15 Ballverlusten zusammen, von denen sich Harden allein 7 leistete. Auch deshalb konnte R.J. Barrett die Knicks mit einem 7:0-Run im letzten Viertel noch einmal richtig ins Spiel bringen. In den Schlusssekunden hatte Julius Randle sogar die Möglichkeit, das Spiel noch auszugleichen, er bekam jedoch gegen Kyrie Irving keinen Wurf los und leistete sich selbst einen Ballverlust. Randle wollte ein Foul und regte sich im Anschluss gestenreich auf.
  • Am Ende blieb Brooklyn in Abwesenheit von Kevin Durant, der weitere ein bis zwei Wochen verpassen wird, dennoch cool genug. Neben Harden lag das vor allem am bärenstarken Irving (34 Punkte, 13/18), während Jeff Green 20 Punkte erzielte. Bei den Knicks überragte Randle mit 33, 12 Rebounds und 6 Assists, Barrett kam auf 23 und Immanuel Quickley auf 21 Punkte.

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