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NBA

NBA: Los Angeles Lakers besiegen Indiana Pacers mit großer Mühe - Kyle Kuzma dreht auf

Von SPOX
Kyle Kuzma machte sein bestes Spiel der Saison gegen die Pacers.

Die Los Angeles Lakers drehen gerade rechtzeitig auf, um die Indiana Pacers nach langem Rückstand mit 105:101 (BOXSCORE) zu besiegen. Kyle Kuzma lieferte in der entscheidenden Phase seine beste Leistung der Saison ab, für Indiana reichte es damit trotz Blitzstart von Malcolm Brogdon nicht.

Los Angeles Lakers (25-13) - Indiana Pacers (16-20) 105:101 (BOXSCORE)

Kuzma bestätigte seine ansteigende Formkurve mit 24 Punkten (3/6 3P) und 13 Rebounds in über 30 Minuten, der Forward fiel genau wie Montrezl Harrell (17, 8/11 FG) immer wieder mit starkem Einsatz auf. Den brauchten die Lakers auch dringend, da weder LeBron James (18, 5/13 FG, 10 Assists) noch Dennis Schröder (11, 3/11 FG, 5 Turnover) die Offense konstant tragen konnten. Schröder überzeugte besonders im zweiten Durchgang jedoch mit guter Defense (4 Steals).

"Es geht darum, zu wachsen, und für ihn ist das Spiel jedes Jahr ein wenig langsamer geworden", lobte James Kuzma: "Er kennt seine Rolle in diesem Team und spielt sie auf einem hohen Level. Heute Nacht war ein weiterer Beweis dafür".

Zu Beginn konnte Schröder Brogdon kaum stoppen, der Point Guard machte im ersten Viertel (18) fast im Alleingang so viele Punkte wie L.A. Brogdon beendete die Partie mit 29 Punkten (12/20 FG), 7 Rebounds und 6 Assists, Domantas Sabonis legte ein starkes Double-Double (20, 14 Rebounds, 8 Assists) auf.

Von den restlichen Startern wie Myles Turner (8, 5 Rebounds) und Justin Holiday (5, 1/10 3P) kam zu wenig, Doug McDermott (13) sowie Aaron Holiday (10) von der Bank kommend punkteten noch zweistellig. Die Pacers warten vermutlich gespannt auf das Debüt von Caris LeVert als Pacer am Samstag gegen die Phoenix Suns.

Ohne Anthony Davis, der länger als erhofft fehlen wird, und Marc Gasol gingen die Lakers besonders unter dem Korb dünn besetzt in die Partie und stellten Center Damian Jones (7 Punkte in knapp 16 Minuten) in seinem dritten Spiel in Lila und Gold erstmals in die Starting Five.

Brogdon startet heiß, Kuzma wird zum Mann des Spiels

Die Offensive der Lakers startete langsam und wurden in den ersten acht Minuten von Brogdon im Alleingang ausgespielt (10:12), der sich auch von einem starken Block von Dennis Schröder nicht einschüchtern ließ. Indiana gewann das Viertel mit 28:20, L.A. verteidigte die restlichen Pacers jedoch gut und übernahm zu Beginn des zweiten Viertels kurzzeitig die Führung.

Alex Caruso musste zu diesem Zeitpunkt in die Kabine gehen und sich dem Anschein nach auf eine Gehirnerschütterung untersuchen lassen, nachdem er bei einem Fastbreak hart mit dem Kopf auf dem Parkett landete. Für die Pacers kam auch Sabonis besser ins Spiel, die Lakers hatten offensiv weiter Probleme und fielen bis zur Halbzeitpause wieder auf -8 zurück.

Das dritte Viertel verlief ähnlich wie das zweite, L.A. kämpfte sich zurück und übernahm die Führung, verlor dann aber die Minuten mit den Bank-Lineups, sodass Indiana sich die Führung von +8 bis zum Abschnittsende zurückholte. Die Pacers erreichten dort ihre größte Führung des Spiels mit zwölf Punkten Vorsprung, bevor die Lakers mit einem 12:2-Lauf auf 86:88 verkürzten.

Die Gastgeber konnten sich kurz danach dank acht Punkten von Kuzma in Serie auf +6 vorkämpfen, anschließend wurde die Partie etwas wild und ging teilweise ohne viel Struktur hin und her. Indiana hatte knapp neun Sekunden vor Schluss mit drei Punkten Rückstand noch einen Einwurf, Kentavious Caldwell-Pope klaute jedoch den Pass von Brogdon und sicherte den Sieg an der Freiwurflinie.

"Sie wussten, welcher Spielzug kam", resümierte Brogdon: "Sie haben geswitcht, um den Passweg zuzustellen. Dann hab ich einfach einen schlechten Pass gespielt."

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