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NBA

NBA: Kristaps Porzingis mit Monster-Performance! Dallas Mavericks zittern sich gegen Timberwolves zum Sieg

Von Gianluca Fraccalvieri
Kristaps Porzingis hat gegen die Minnesota Timberwolves dominiert.

Die Dallas Mavericks haben ihren zweiten Sieg in Folge gefeiert und die Minnesota Timberwolves mit 127:122 besiegt. Dabei zeigte Kristaps Porzingis eine Monster-Performance auf beiden Seiten des Spielfelds. Nachdem das Spiel über weite Strecken eine deutliche Angelegenheit war, mussten die Mavs am Ende dennoch zittern.

Dallas Mavericks (11-14) - Minnesota Timberwolves (6-18) 127:122

Porzingis, der wohl sein stärkstes Saisonspiel zeigte, unterstrich seinen Ruf als Einhorn eindrucksvoll und stand am Ende bei 27 Zählern (10/19 FG, 4/7 Dreier), 13 Rebounds, 4 Assists und 6 Blocks.

Neben dem Big Man war Luka Doncic entscheidend für den Sieg, der nach anfänglichen Wurfproblemen im letzten Viertel aufdrehte und dort 14 seiner 26 Punkte erzielte (9/22 FG). Außerdem schnappte er sich 8 Boards und verteilte 5 Assists, leistete sich aber auch 7 Turnover.

Maxi Kleber erwischte dahingegen einen ruhigen Abend und kam nur auf 5 Punkte (2/4 FG) und 3 Rebounds in 25 Minuten.

Bei den Timberwolves ging offensiv lange nichts zusammen, erst im letzten Viertel drehte Malik Beasley auf und sorgte mit seinen 22 Punkten in diesem Abschnitt (insgesamt 30, 10/21 FG) noch einmal für Spannung - allerdings ohne Erfolg. Neben Beasley war Rookie Anthony Edwards (22, 8/19 FG) der einzige im Team mit mehr als 20 Zählern.

Dallas geht früh deutlich in Führung

Ryan Saunders, der einmal mehr auf Karl-Anthony Towns verzichten musste, setzte auf Josh Okogie in der ersten Fünf, der hauptsächlich mit der defensiven Bewachung von Doncic beauftragt war und diesen Job zu Beginn auch gut erfüllte. Stattdessen nahm jedoch Porzingis früh das Zepter seines Teams in die Hand und traf seine ersten 4 Würfe für 10 schnelle Punkte, darunter ein Dreier aus dem Curry-Territorium.

Angeführt von dem Letten (15 Punkte, 6 Rebounds und 2 Blocks im ersten Viertel) gingen die Mavericks schon gegen Ende des ersten Abschnitts zweistellig in Führung, da auch Doncic (7) und Tim Hardaway Jr. (10) langsam heiß liefen. Ein gefühlvoller Runner von Doncic zur Sirene brachte die Seinen nach den ersten zwölf Minuten bereits mit +21 (!) in Führung (43:22).

Ähnliches Bild im zweiten Spielabschnitt. Die Timberwolves taten sich unglaublich schwer, Zählbares in der Offensive zur generieren (kein Starter im zweistelligen Punktebereich), vor allem nachdem D'Angelo Russell verletzungsbedingt (Beinschmerzen) nur 6 Minuten auf dem Platz stehen konnte. Die Mavs hingegen wirkten spielfreudig und schickten in Person von Porzingis zudem alles aus der eigenen Zone dahin zurück, wo es hergekommen war (5 Blocks zur Halbzeit!). Mit 71:51 aus Dallas-Sicht ging es in die Pause.

Minnesota machen es spannend - Mavs bleiben cool

Zu Beginn der zweiten Hälfte präsentierten sich die Texaner etwas fahrig und warfen den Spalding das eine oder andere Mal weg, weshalb die Wolves mit 7:30 auf der Uhr auf -14 verkürzen konnten. Der Lauf der Gäste hielt aber nur kurz an. Ein And-One von Doncic, der 6. Block von Porzingis und ein anschließender Dunk des Centers stellten kurze Zeit später wieder auf +20 für die Mavs.

Entgegen aller Erwartungen sollte es dann im letzten Viertel trotzdem noch mal spannend werden. Beasley dreht auf einmal auf und brachte die Wolves mit vier Dreiern innerhalb von drei Minuten wieder auf -9 mit 4:59 auf der Uhr dran. Doncic antwortete mit 9 Punkten seinerseits, dennoch verkürzten die Wolves mit 50 Sekunden zu spielen sogar auf -3.

In der folgenden Possession wanderte der Ball in die Hände von Josh Richardson, der per Jumper von der Freiwurflinie wieder einen 5-Punkte-Vorsprung für Dallas besorgte. Der anschließende Dreier von Beasley landete nur am Ring, Richardson sicherte sich den Rebound und verwandelte die anfallenden Freiwürfe zur Entscheidung.

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