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NBA

NBA Roundup: Clippers überstehen LaVine-Gala - Warriors siegen trotz Currys Horrorabend

Von SPOX
Curry gelang gegen Toronto überhaupt nichts, die Warriors siegten trotzdem.

Minnesota gewinnt nach sieben Niederlagen endlich wieder, während die Warriors trotz eines eiskalten Curry dramatisch siegen.

Minnesota Timberwolves (3-7) - San Antonio Spurs (5-5) 96:88

  • Niederlagenserie (7) der Wolves beendet, Siegesserie der Spurs (3) gerissen - obwohl es lange nicht danach aussah. San Antonio führte zwar nie zweistellig, dafür aber beständig. Erst in Schlussviertel kämpfte sich Minnesota mithilfe eines 16:4-Laufes zurück. Dieser wurde von einem Dreier von Juan Hernangomez abgeschlossen, durch den die Wolves vier Minuten vor Schluss die Führung übernahmen und diese nicht mehr abgaben.

  • Die Spurs mussten in DeMar DeRozan (persönliche Gründe) auf ihren besten Punktesammler und Assistsgeber verzichten mussten, auf der Gegenseite fehlte Karl-Anthony Towns (Schonung nach Handgelenksverletzung). Beiden Teams war die fehlende Tiefe anzumerken, bei San Antonio kamen vier Spieler, bei Minnesota nur drei Spieler auf eine zweistellige Punkteausbeute. Das Spielniveau ließ arg zu wünschen übrig.

  • Die Wolves wurden wie gewohnt von D'Angelo Russell (27 Punkte, 9/21 FG) und Malik Beasley (24, 9/18 FG) angeführt, die restlichen Starter erzielten gemeinsam 15 Punkte. Besser machte es Naz Reid (11 und 7) von der Bank. Minnesota fand deutlich häufiger den Weg an die Linie (23:14) und versenkte dort gute 82,6 Prozent. Zudem hatten sie in der Zone die Nase vorne (52:45 Rebounds).

  • Bei San Antonio gingen nahezu alle Würfe auf das Konto von vier Spielern: Lonnie Walker IV legte 25 Zähler auf (9/19 FG), LaMarcus Aldridge 20 (9/21 FG, 9 Rebounds). Auch Patty Mills (18, 3/13 3FG) und Dejounte Murray (15, 5/15 FG) versuchten ihr Glück mehr schlecht als recht. Die Dreierquote von 26,7 Prozent (8/30) war äußerst bescheiden, gleiches gilt für die Ausbeute an der Freiwurflinie (57,1 Prozent).

  • Einen ganz schwachen Abend erwischte der Top-Pick Anthony Edwards. In knapp 18 Minuten blieb der Guard ohne Punkte und versemmelte alle seine acht Würfe. Immerhin schnappte er sich 6 Rebounds.

Golden State Warriors (6-4) - Toronto Raptors (2-7) 106:105

  • Was für ein unfassbar gebrauchter Abend für Steph Curry! Der Superstar traf 2/16 aus dem Feld, 1/10 aus der Distanz (den ersten und einzigen in der Schlussphase) und beendete den schlechtesten Shooting-Abend seiner Karriere mit 11 Punkten, 9 Rebounds und 6 Assists - und einem Sieg!

  • Mit bis zu 17 Punkten führten die Warriors, nach drei Vierteln waren es immer noch 15. Doch dann gelang überhaupt nichts mehr. Die kanadisch-floridianischen Raptors drehten auf, insbesondere Kyle Lowry hatte dabei seine Hände im Spiel (16 Punkte im vierten Viertel) und ein viertelübergreifender 22:5-Run verkürzte auf -1. Ein Dreier von Kelly Oubre beruhigte kurzzeitig die Nerven, zumindest bis Lowry Sekunden später mit einem tiefen Distanzwurf konterte.

  • Curry gelang absolut gar nichts, in der Zone wurde er abgeräumt, hinzu kamen mehrere völlig untypische Schrittfehler. Folglich sorgte ein Tip-In von Chris Boucher 3:24 vor Schluss für die erste Gästeführung der Partie. Lowry war weiter heiß, nach 14 Fehlwürfen in Folge traf auch Curry mal wieder. Bazemore und VanVleet tauschten Punkte aus, Curry verlor den Ball. Doch eine Chance bekamen die Warriors nach einem Lowry-Fehlwurf noch - doch Damion Lee ging vier Sekunden vor Schluss an die Linie und blieb cool. Pascal Siakam ließ eine letzte gute Chance aus der Midrange ungenutzt, der Kameruner verfehlte haarscharf.

  • Kein Warrior kam auf mehr als 17 Punkte (Andrew Wiggings, 7/17 FG), Draymond Green schrammte an einem Triple-Double vorbei (10 Punkte, 10 Assists, 9 Rebounds). Dafür zeigte sich die Bank gut auflegt und steuerte 42 Punkte bei (Toronto 23). Eric Paschall erzielte 15 Zähler, Lee 13. So fiel die miese Dreierquote letztlich nicht ins Gewicht (13/46, 28,3 Prozent).

  • Die Raptors, bei denen Lowry vor dem Schlussviertel nur 1 Punkt auf dem Konto hatte (17, 5/14 FG, 9 Rebounds), hatten in Unglücksrabe Siakam (25, 9/19 FG, 11 Rebounds) ihren besten Spieler, VanVleet legte 21 Punkte (9/20 FG, 3/10 3FG) auf. Toronto kam auf 25 Fastbreak-Punkte (Golden State 6) und nutzte 15 Warriors-Turnover für 21 Punkte, es war dennoch zu wenig.

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