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NBA

NBA - Das viel zu frühe Power Ranking zur Offseason: Die Baustellen aller Teams

LeBron James wird in der kommenden Saison unter anderem mal wieder von zwei alten Rivalen gejagt.

Platz 20: Washington Wizards (25-47; 22)

Sind wir mal kurz optimistisch: Davis Bertans wird gehalten, John Wall ist ansatzweise der Alte, Bradley Beal ist er selbst - sind die Wizards dann nicht sehr nah dran an einer Top-10-Offense? Zugegebenermaßen ist gerade Walls Status nach dem Achillessehnenriss äußerst fraglich, aber zumindest sind die ersten Eindrücke positiv. Mit Beal und Bertans war Washingtons Offense schon 19/20 durchaus kompetent. Die Defense (Platz 30!) ist eine andere Frage ... allerdings könnte der eine oder andere Veteran im Frontcourt schon viel bewirken. Vor allem ein Center muss wohl her.

Platz 19: Memphis Grizzlies (34-39; 16)

Die Grizzlies haben einen vielversprechenden jungen Kern und verpassten um ein Spiel die Playoffs, allerdings ist es im Westen nicht sicher, dass sie sich direkt "linear" steigern können. Viele der Siege wurden noch mit Jae Crowder eingefahren, Justise Winslow, der per Trade für ihn kam, hat bisher noch kein Spiel für Memphis gemacht. Und in der Bubble wurde deutlich: Es fehlt noch Shooting rund um Ja Morant, dies zu bekommen, wird aber knifflig, weil man für Winslow noch zwei miese Verträge (Gorgui Dieng und Dion Waiters) aufnahm. Eine Priorität: RFA De'Anthony Melton halten!

Platz 18: OKC Thunder (44-28; 11)

Vorweg: Wenn Chris Paul nochmal das gesamte Jahr für OKC spielt und gesund bleibt, dann müssen die Thunder weiter nach oben. Es sieht aber nicht danach aus, vielmehr ranken sich wieder Trade-Gerüchte um den Point God, da er trotz des miesen Vertrags gut genug ist, um Top-Teams zu helfen. Bei Free Agent Danilo Gallinari deuten die Zeichen klar auf Abschied, bei Dennis Schröder ist das ebenfalls gut möglich, Head Coach Billy Donovan ist schon weg. GM Sam Presti muss erneut nichts überstürzen, da er in einer starken Position ist, früher oder später wird es aber einen Rebuild geben.

Platz 17: Phoenix Suns (34-39; 19)

Die makellose 8-0-Bubble hat die Eindrücke in Phoenix sicherlich etwas geschönt, aber tatsächlich ist bei den Suns erstmals seit vielen Jahren ein Team versammelt, das eine erfolgreiche gemeinsame Zukunft haben kann. Devin Booker, Deandre Ayton, Kelly Oubre, Mikal Bridges und Ricky Rubio stehen alle noch mindestens ein Jahr unter Vertrag, gerade Booker und Ayton könnten das Fundament eines Top-Teams sein. Fraglich ist die Zukunft von Dario Saric (RFA) und Aron Baynes, der gerade defensiv sehr wertvoll war. Weniger fraglich: Es geht wohl (endlich) in die richtige Richtung.

Platz 16: New Orleans Pelicans (30-42; 14)

Für NOLA hingegen war die Bubble eine Enttäuschung, die Head Coach Alvin Gentry bereits den Job gekostet hat. Sein Nachfolger wird noch gesucht; der neue wird dann die Aufgabe haben, Zion Williamson fit(ter) zu bekommen und besser ins Team zu integrieren. Die Pelicans müssen zudem Brandon Ingram halten, das ist aber wohl eine Formalität. Auch bei Josh Hart, Lonzo Ball (Rookie-Extension-Kandidaten) und Derrick Favors (Free Agent) stehen Entscheidungen an. Die Pelicans müssen Wege finden, ihre Defense zu stabilisieren, offensiv waren die Ansätze schon da. Zion ist natürlich für alles der Schlüssel.

Platz 15: Indiana Pacers (45-28; 13)

Eigentlich sollte bei den Pacers eine positive Stimmung vorherrschen, nach einer verletzungsgeplagten Saison ist nun schließlich wieder mit einer Verbesserung von Victor Oladipo zu rechnen. Um diesen rankt sich allerdings hartnäckig das Gerücht, dass er weg will; Head Coach Nate McMillan wurde nach einem weiteren chancenlosen Playoff-Aus bereits entlassen. Kann ein neuer Coach die Offensive modernisieren und mehr aus den Pacers rausholen, oder sind sie vom Talent her einfach nicht gut genug für die Spitze? Es scheint, als stünde Indiana mal wieder an einem Scheideweg.

Platz 14: Portland Trail Blazers (35-39; 15)

Nach einem Übergangsjahr voller Verletzungen wollen die Blazers sich nun wieder etwas weiter oben einordnen. Ein fitter Jusuf Nurkic wird dabei helfen, ansonsten bringt der Kader aber noch einige Fragezeichen mit. Die Flügelrotation ist immer noch richtig dünn, was auch der Fall bliebe, wenn Portland den auslaufenden Vertrag von Carmelo Anthony verlängert. Hassan Whiteside wird wohl eher nicht gehalten. Mit sehr limitiertem finanziellen Spielraum müssen die Blazers es irgendwie schaffen, die miese Defense (Platz 27!) zu adressieren, wenn 20/21 wieder mehr gehen soll.

Platz 13: Brooklyn Nets (35-37; 21)

Brooklyn wird als Geheimfavorit gehandelt, bevor Kevin Durant und Kyrie Irving ein einziges Spiel gemeinsam absolviert haben. Wann auch immer die Saison anfängt: KD wird anderthalb bis beinahe zwei Jahre kein NBA-Spiel mehr absolviert haben! Sein Spiel ist so angelegt, dass es gut altern könnte, nach einem Achillessehnenriss ist das aber keine Gewissheit. Auch ist unklar, ob die beiden Charakterköpfe spielerisch zusammenpassen, ob es noch Trades braucht, und ob man Free Agent Joe Harris halten kann. Rookie-Head Coach Steve Nash hat eine interessante, aber keine leichte Aufgabe.

Platz 12: Utah Jazz (44-28; 12)

Bei 3-1 gegen die Nuggets sah die Welt für die Jazz ziemlich rosig aus, bevor Utah implodierte und die eigentlich exzellente Defense von Jokic und Murray nach Strich und Faden auseinandergenommen wurde. Zu bedenken ist, dass Bojan Bogdanovic den gesamten Restart verpasste, trotzdem geht Utah in einen interessanten Sommer: Donovan Mitchell winkt eine Rookie-Max-Extension, der Vertragsstatus von Rudy Gobert hingegen ist deutlich komplizierter, zumal sein Spiel nicht hundertprozentig Playoff-kompatibel ist. Komplett schockierend wäre auch ein Trade des Franzosen nicht.

Platz 11: Houston Rockets (44-28; 7)

Apropos Trades! Auch in Houston wird schon wieder gemunkelt, ob Russell Westbrook oder ganz vielleicht sogar James Harden zur Debatte steht und was man sonst machen kann, um das Team zu verbessern. Sicher scheint: Mit dem jetzigen Kader sind die Rockets gut, aber kein Titelkandidat. Micro-Ball muss kein falscher Ansatz sein (siehe Miami), darf aber nicht alternativlos sein. Flexibilität ist wichtig, Houston hat diese Stand jetzt aber weder auf dem Court noch in Sachen Assets. Picks gibt es ebenso wenig wie finanzielle Ressourcen. Daryl Morey und Mike D'Antoni gingen beide freiwillig.

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