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NBA

NBA - 6 Fragen zum Playoff-Aus der Houston Rockets: Maximales Risiko, maximales Scheitern

James Harden erreichte mit den Houston Rockets erneut nicht die Finals.

Die Houston Rockets sind trotz großer Erwartungen zum dritten Mal in den vergangenen vier Jahren in der zweiten Playoff-Runde gescheitert. Erneut warfen die Auftritte von James Harden und Co. große Fragezeichen auf, die Zukunft sieht alles andere als rosig aus. Ist das Titelfenster für den MVP von 2018 nun zu und wie gehen die Rockets mit der Personalie Russell Westbrook um? SPOX beantwortet die wichtigsten Fragen.

Was ist passiert und wie ist die Saison einzuschätzen?

Zum dritten Mal in vier Jahren haben sich die Rockets in der zweiten Playoff-Runde verabschiedet. Nach zwei bitteren und knappen Serien gegen die Golden State Warriors in den vergangenen beiden Jahren setzte es diesmal eine deutliche Niederlage gegen die Los Angeles Lakers, wobei Houston nach dem Sieg zum Auftakt in den folgenden vier Spielen mehr oder weniger chancenlos auftrat.

General Manager Daryl Morey schob alle Chips in die Mitte, indem er Chris Paul und bis zu vier Erstrundenpicks nach Oklahoma City für Russell Westbrook schickte. Im Laufe der Saison verschrieben sich die Rockets dann endgültig dem Small Ball, nachdem durch den Trade von Clint Capela nach Atlanta mit Ausnahme des 38-jährigen Tyson Chandler kein einziger Center mehr im Aufgebot stand.

Es war ein spannendes Experiment, welches an einigen Tagen unschlagbar aussah, an anderen Tagen aber wie die schlechteste Idee aller Zeiten daherkam. Schon gegen OKC waren die Rockets nur einen Lu Dort-Dreier vom Ausscheiden entfernt, gegen die Lakers war nach Spiel 3 der Ofen aus, die letzten beiden Spiele waren mit Ausnahme des vierten Viertels in Spiel 4 ein Armutszeugnis aufgrund von blutleeren Vorstellungen.

Die Lakers nahmen den Texanern ihre wichtigste Waffe, den Dreier, und nutzten die Wurfschwäche von Russell Westbrook gnadenlos aus. Auch James Harden kam in der Serie erneut nicht wie gewünscht zum Zug, sodass nun ein weiteres enttäuschendes Playoff-Aus in seiner Vita steht. Prime-Harden läuft nun langsam aber sicher die Zeit davon.

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