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Basketball - Der Kader von Team USA bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen: Als LeBron, Iverson und Co. nur Bronze holten

 
Vor 16 Jahren "gewann" Team USA bei den Olympischen Spielen in Athen die Bronzemedaille. Das Abschneiden beim olympischen Basketball-Turnier war nach zuvor dreimal Gold in Folge jedoch eine herbe Enttäuschung. SPOX zeigt den Kader von damals.
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Vor 16 Jahren "gewann" Team USA bei den Olympischen Spielen in Athen die Bronzemedaille. Das Abschneiden beim olympischen Basketball-Turnier war nach zuvor dreimal Gold in Folge jedoch eine herbe Enttäuschung. SPOX zeigt den Kader von damals.
Die US-Amerikaner gingen unter anderem mit LeBron, Melo und Wade, die gerade ihre Rookie-Saison in der NBA hinter sich hatten, als Favorit ins Rennen um Gold. Doch schon im ersten Spiel kam der erste Rückschlag: eine 73:92-Pleite gegen Puerto Rico!
© getty
Die US-Amerikaner gingen unter anderem mit LeBron, Melo und Wade, die gerade ihre Rookie-Saison in der NBA hinter sich hatten, als Favorit ins Rennen um Gold. Doch schon im ersten Spiel kam der erste Rückschlag: eine 73:92-Pleite gegen Puerto Rico!
Mit solch einer Punktedifferenz hatte noch nie zuvor ein Team USA verloren, gleichzeitig beendete das Spiel eine Siegesserie von 24 Partien bei Olympia. Es folgten zwei weitere Pleiten gegen Litauen (90:94) und im Halbfinale gegen Argentinien (81:89).
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Mit solch einer Punktedifferenz hatte noch nie zuvor ein Team USA verloren, gleichzeitig beendete das Spiel eine Siegesserie von 24 Partien bei Olympia. Es folgten zwei weitere Pleiten gegen Litauen (90:94) und im Halbfinale gegen Argentinien (81:89).
Die "Goldene Generation" der Südamerikaner holte sich den Sieg im Finale. LeBron und Co. schlürften dagegen mit der Bronzemedaille vom Treppchen. Erstmals seit 1992, als das Dream Team an den Start ging, endete Olympia damit ohne Gold für Team USA.
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Die "Goldene Generation" der Südamerikaner holte sich den Sieg im Finale. LeBron und Co. schlürften dagegen mit der Bronzemedaille vom Treppchen. Erstmals seit 1992, als das Dream Team an den Start ging, endete Olympia damit ohne Gold für Team USA.
POINT GUARD: Allen Iverson (Philadelphia 76ers) - Stats bei den Olympischen Spielen 2004: 13,8 Punkte, 2,5 Assists, 1,8 Rebounds und 1,4 Steals bei 37,8 Prozent aus dem Feld und 36,6 Prozent von Downtown (27,1 Minuten in 8 Spielen).
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POINT GUARD: Allen Iverson (Philadelphia 76ers) - Stats bei den Olympischen Spielen 2004: 13,8 Punkte, 2,5 Assists, 1,8 Rebounds und 1,4 Steals bei 37,8 Prozent aus dem Feld und 36,6 Prozent von Downtown (27,1 Minuten in 8 Spielen).
Mehrere hochkarätige Stars sagten ihre Teilnahme ab, so blieb Iverson neben Duncan als Anführer der jungen Truppe (23,5 Jahre im Schnitt) übrig. Diese Rolle nahm A.I. an und wurde für viele zum Sündenbock. Sein letztes großes Turnier für Team USA.
© imago images / Camera 4
Mehrere hochkarätige Stars sagten ihre Teilnahme ab, so blieb Iverson neben Duncan als Anführer der jungen Truppe (23,5 Jahre im Schnitt) übrig. Diese Rolle nahm A.I. an und wurde für viele zum Sündenbock. Sein letztes großes Turnier für Team USA.
Dwyane Wade (Miami Heat) - Stats bei den Olympischen Spielen 2004: 7,3 Punkte, 2,4 Assists, 1,9 Rebounds und 2,1 Steals bei 38,2 Prozent aus dem Feld (17,6 Minuten in 8 Spielen).
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Dwyane Wade (Miami Heat) - Stats bei den Olympischen Spielen 2004: 7,3 Punkte, 2,4 Assists, 1,9 Rebounds und 2,1 Steals bei 38,2 Prozent aus dem Feld (17,6 Minuten in 8 Spielen).
"Ich bin nicht der typische Point Guard, der jeden Spielzug einleitet, aber der Coach wollte von mir genau das", sagte Wade über das Athen-Dilemma. Er erhielt immerhin am meisten Spielzeit von der jungen Generation, die später die NBA dominieren sollte.
© imago images / Camera 4
"Ich bin nicht der typische Point Guard, der jeden Spielzug einleitet, aber der Coach wollte von mir genau das", sagte Wade über das Athen-Dilemma. Er erhielt immerhin am meisten Spielzeit von der jungen Generation, die später die NBA dominieren sollte.
SHOOTING GUARD: Stephon Marbury (New York Knicks) - Stats bei den Olympischen Spielen 2004: 10,5 Punkte, 3,4 Assists und 1,3 Rebounds bei 42,3 Prozent aus dem Feld und 32,3 Prozent von Downtown (26,4 Minuten in 8 Spielen).
© imago images / PanoramiC
SHOOTING GUARD: Stephon Marbury (New York Knicks) - Stats bei den Olympischen Spielen 2004: 10,5 Punkte, 3,4 Assists und 1,3 Rebounds bei 42,3 Prozent aus dem Feld und 32,3 Prozent von Downtown (26,4 Minuten in 8 Spielen).
Sein Spielstil passte so gar nicht zum regiden Old-School-Coach Larry Brown. Entsprechend krachte es zwischen den beiden. Zwar führte Marbury sein Team bei den Assists an, dennoch bezeichnete er später den Trip als "die schlimmsten 38 Tage meines Lebens"
© imago images / Claus Bergmann
Sein Spielstil passte so gar nicht zum regiden Old-School-Coach Larry Brown. Entsprechend krachte es zwischen den beiden. Zwar führte Marbury sein Team bei den Assists an, dennoch bezeichnete er später den Trip als "die schlimmsten 38 Tage meines Lebens"
LeBron James (Cleveland Cavaliers) - Stats bei den Olympischen Spielen 2004: 5,4 Punkte und 1,6 Assists bei 59,4 Prozent aus dem Feld und 30 Prozent von Downtown (11,5 Minuten in 8 Spielen).
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LeBron James (Cleveland Cavaliers) - Stats bei den Olympischen Spielen 2004: 5,4 Punkte und 1,6 Assists bei 59,4 Prozent aus dem Feld und 30 Prozent von Downtown (11,5 Minuten in 8 Spielen).
Damals gerade einmal 20 Jahre jung, wurde der spätere King von einigen Experten für sein "respektloses" Auftreten im Turnier kritisiert. LeBron selbst war aufgrund der geringen Spielzeit unglücklich, holte später zwei Goldmedaillen.
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Damals gerade einmal 20 Jahre jung, wurde der spätere King von einigen Experten für sein "respektloses" Auftreten im Turnier kritisiert. LeBron selbst war aufgrund der geringen Spielzeit unglücklich, holte später zwei Goldmedaillen.
SMALL FORWARD: Richard Jefferson (New Jersey Nets) - Stats bei den Olympischen Spielen 2004: 6,8 Punkte, 2,8 Rebounds und 1,0 Assists bei 32,1 Prozent aus dem Feld und 26,1 Prozent von Downtown (18,5 Minuten in 8 Spielen).
© imago images / Camera 4
SMALL FORWARD: Richard Jefferson (New Jersey Nets) - Stats bei den Olympischen Spielen 2004: 6,8 Punkte, 2,8 Rebounds und 1,0 Assists bei 32,1 Prozent aus dem Feld und 26,1 Prozent von Downtown (18,5 Minuten in 8 Spielen).
Er nahm die drittmeisten Dreier im Team - und traf gerade einmal nur gut jeden vierten Versuch. In der darauffolgenden NBA-Saison legte er seine bis dato beste Saison in der NBA hin (22,2 Punkte).
© imago images / Camera 4
Er nahm die drittmeisten Dreier im Team - und traf gerade einmal nur gut jeden vierten Versuch. In der darauffolgenden NBA-Saison legte er seine bis dato beste Saison in der NBA hin (22,2 Punkte).
Shawn Marion (Phoenix Suns) - Stats bei den Olympischen Spielen 2004: 9,9 Punkte, 5,9 Rebounds und 1,1 Steals bei 53,1 Prozent aus dem Feld und 40 Prozent von Downtown (19,5 Minuten in 8 Spielen).
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Shawn Marion (Phoenix Suns) - Stats bei den Olympischen Spielen 2004: 9,9 Punkte, 5,9 Rebounds und 1,1 Steals bei 53,1 Prozent aus dem Feld und 40 Prozent von Downtown (19,5 Minuten in 8 Spielen).
Mit 22 Punkten im Spiel um die Bronzemedaille führte er Team USA zum Sieg. In der NBA avancierte in den drei Folgejahren jeweils zum All-Star, scheiterte mit den Suns aber mit den Seven-Seconds-or-Less-Suns zweimal knapp in den Conference Finals.
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Mit 22 Punkten im Spiel um die Bronzemedaille führte er Team USA zum Sieg. In der NBA avancierte in den drei Folgejahren jeweils zum All-Star, scheiterte mit den Suns aber mit den Seven-Seconds-or-Less-Suns zweimal knapp in den Conference Finals.
Carmelo Anthony (Denver Nuggets) - Stats bei den Olympischen Spielen 2004: 2,4 Punkte und 1,6 Rebounds bei 25 Prozent aus dem Feld und 18,2 Prozent von Downtown (6,7 Minuten in 7 Spielen).
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Carmelo Anthony (Denver Nuggets) - Stats bei den Olympischen Spielen 2004: 2,4 Punkte und 1,6 Rebounds bei 25 Prozent aus dem Feld und 18,2 Prozent von Downtown (6,7 Minuten in 7 Spielen).
Die Legende von Olympic-Melo wurde erst Jahre später geboren, als er mit Team USA insgesamt drei Goldmedaillen gewann. Genau wie LeBron war auch er in Athen erst 20 Jahre jung und bekam nur wenig Spielzeit.
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Die Legende von Olympic-Melo wurde erst Jahre später geboren, als er mit Team USA insgesamt drei Goldmedaillen gewann. Genau wie LeBron war auch er in Athen erst 20 Jahre jung und bekam nur wenig Spielzeit.
POWER FORWARD: Lamar Odom (Los Angeles Lakers) - Stats bei den Olympischen Spielen 2004: 9,3 Punkte, 5,8 Rebounds und 2,0 Steals bei 56,9 Prozent aus dem Feld und 50 Prozent von Downtown (22 Minuten in 8 Spielen).
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POWER FORWARD: Lamar Odom (Los Angeles Lakers) - Stats bei den Olympischen Spielen 2004: 9,3 Punkte, 5,8 Rebounds und 2,0 Steals bei 56,9 Prozent aus dem Feld und 50 Prozent von Downtown (22 Minuten in 8 Spielen).
Kurz vor den Olympischen Spielen war er teil des Shaq-Trades, der den Big Diesel nach Miami und Odom zu den Lakers verschiffte. In L.A. gewann er später zwei Ringe - und mit Team USA 2010 immerhin noch WM-Gold.
© imago images / Claus Bergmann
Kurz vor den Olympischen Spielen war er teil des Shaq-Trades, der den Big Diesel nach Miami und Odom zu den Lakers verschiffte. In L.A. gewann er später zwei Ringe - und mit Team USA 2010 immerhin noch WM-Gold.
Carlos Boozer (Utah Jazz) - Stats bei den Olympischen Spielen 2004: 7,6 Punkte und 6,1 Rebounds bei 60,6 Prozent aus dem Feld (17,0 Minuten in 8 Spielen).
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Carlos Boozer (Utah Jazz) - Stats bei den Olympischen Spielen 2004: 7,6 Punkte und 6,1 Rebounds bei 60,6 Prozent aus dem Feld (17,0 Minuten in 8 Spielen).
Der Zweitrundenpick von 2002 unterschrieb nach zwei Jahren in Cleveland im Sommer 2004 bei den Utah Jazz, wo er schließlich zum zweimaligen All-Star reifte. Lieferte für Team USA immerhin gute Arbeit an den Brettern (siebtmeisten Off-Reb. im Turnier).
© imago images / Claus Bergmann
Der Zweitrundenpick von 2002 unterschrieb nach zwei Jahren in Cleveland im Sommer 2004 bei den Utah Jazz, wo er schließlich zum zweimaligen All-Star reifte. Lieferte für Team USA immerhin gute Arbeit an den Brettern (siebtmeisten Off-Reb. im Turnier).
Amar'e Stoudemire (Phoenix Suns) - Stats bei den Olympischen Spielen 2004: 2,8 Punkte und 1,8 Rebounds bei 56,3 Prozent aus dem Feld (6,8 Minuten in 8 Spielen).
© imago images / Ulmer
Amar'e Stoudemire (Phoenix Suns) - Stats bei den Olympischen Spielen 2004: 2,8 Punkte und 1,8 Rebounds bei 56,3 Prozent aus dem Feld (6,8 Minuten in 8 Spielen).
Auch STAT gehörte zu der Riege junger, aufstrebender Stars, die von Coach Brown allerdings nur überschaubare Einsatzzeit bekamen. Sechsfacher All-Star in der NBA, seine Knie verhinderten wohl noch mehr. Mittlerweile bei Maccabi Tel Aviv.
© imago images / Ulmer
Auch STAT gehörte zu der Riege junger, aufstrebender Stars, die von Coach Brown allerdings nur überschaubare Einsatzzeit bekamen. Sechsfacher All-Star in der NBA, seine Knie verhinderten wohl noch mehr. Mittlerweile bei Maccabi Tel Aviv.
CENTER: Tim Duncan (San Antonio Spurs) - Stats bei den Olympischen Spielen 2004: 12,9 Punkte, 9,1 Rebounds und 1,4 Blocks bei 56,7 Prozent aus dem Feld (25,9 Minuten in 8 Spielen).
© imago images / Ulmer
CENTER: Tim Duncan (San Antonio Spurs) - Stats bei den Olympischen Spielen 2004: 12,9 Punkte, 9,1 Rebounds und 1,4 Blocks bei 56,7 Prozent aus dem Feld (25,9 Minuten in 8 Spielen).
Neben Iverson der zweite Kapitän des Teams. Nach dem enttäuschenden Abschneiden erklärte er seine Team-USA-Karriere für beendet. "Ich werde versuchen, meine Erfahrungen mit niemandem zu teilen", so seine Aussage über seine Zeit in Athen.
© imago images / HochZwei
Neben Iverson der zweite Kapitän des Teams. Nach dem enttäuschenden Abschneiden erklärte er seine Team-USA-Karriere für beendet. "Ich werde versuchen, meine Erfahrungen mit niemandem zu teilen", so seine Aussage über seine Zeit in Athen.
Emeka Okafor (University of Connecticut) - Stats bei den Olympischen Spielen 2004: 0 Punkte und 1,5 Rebounds in 7,0 Minuten Einsatzzeit (2 Spiele).
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Emeka Okafor (University of Connecticut) - Stats bei den Olympischen Spielen 2004: 0 Punkte und 1,5 Rebounds in 7,0 Minuten Einsatzzeit (2 Spiele).
Der College-Star war der einzige Nicht-Profi im Team USA. Seine NBA-Karriere begann erst in der darauffolgenden Saison 2004/05 bei den Bobcats. Der NCAA-Champion und Most Outstanding Player von 2004 kam in Athen aber kaum zum Einsatz.
© imago images / Udo Gottschalk
Der College-Star war der einzige Nicht-Profi im Team USA. Seine NBA-Karriere begann erst in der darauffolgenden Saison 2004/05 bei den Bobcats. Der NCAA-Champion und Most Outstanding Player von 2004 kam in Athen aber kaum zum Einsatz.
HEAD COACH: Larry Brown - Der damals 63-Jährige hatte Medienberichten zufolge mehrere Streitereien mit seinem jungen Team - und war angeblich einer der Gründe, warum viele Stars im Vorfeld absagten. Es blieb sein einziger Auftritt als Coach von Team USA.
© imago images / Claus Bergmann
HEAD COACH: Larry Brown - Der damals 63-Jährige hatte Medienberichten zufolge mehrere Streitereien mit seinem jungen Team - und war angeblich einer der Gründe, warum viele Stars im Vorfeld absagten. Es blieb sein einziger Auftritt als Coach von Team USA.
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