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NBA, The Last Dance: Steve Kerr über Trainings-Rangelei mit Michael Jordan: "Nicht stolz darauf"

Von SPOX
Steve Kerr gewann mit Michael Jordan drei Titel bei den Chicago Bulls.

Steve Kerr geriet in seiner Zeit mit den Chicago Bulls mit Michael Jordan aneinander, im Training kam es zu einer berühmten Rangelei. Der heutige Coach der Golden State Warriors gab nun an, dass er nicht stolz auf diesen Vorfall sei, es aber notwendig war.

"Es ist nichts, worauf ich besonders stolz bin", sagte Kerr zu Nick Friedell (ESPN). "Es ist etwas, was bei den meisten Teams während einer Saison immer mal wieder vorkommt", fügte Kerr an.

Der berühmte Vorfall ereignete sich vor der Saison 1995/96, also jene Spielzeit, in der die Chicago Bulls mit einer Bilanz von 72-10 einen neuen NBA-Rekord aufstellten. "Es war ein Teil des Wettbewerbs. Es ist aber sehr komisch, dass nun alle die Geschichte kennen und darüber reden. Sogar ich tue das nun vor einer Kamera."

Für Kerr ist dies auch ein guter Grund, weswegen Kameras bei Trainingseinheiten nichts zu suchen haben. "Ich glaube nicht, dass es ein Video von diesem Vorfall gibt, weil es vor 1998 war, aber dass die Story nun wieder ausgegraben wurde und ich darüber reden muss, macht keinen Spaß."

Steve Kerr: "Jordan vertraute mir nun mehr"

Allerdings war es auch eine Episode in der Beziehung zwischen Kerr und Jordan, wie der Warriors-Coach selbst zugab. "Er rief mich später an und entschuldigte sich. So komisch es ist, es war ein wichtiger Schritt für uns. Er verstand mich besser und ich ihn auch. Wir sind danach besser miteinander ausgekommen und er vertraute mir mehr."

Dieses Vertrauen zahlte sich schließlich in den NBA Finals 1997, als Jordan in einer Auszeit von Spiel 6 zu Kerr sagte, dass er bereit sein solle, den letzten Wurf zu nehmen. Auf dem Feld wurde MJ kann gedoppelt, fand aber Kerr, der mit seinem Wurf die Championship für die Bulls sicherstellte.

Kerr spielte von 1993 bis 1998 für die Bulls und gewann mit Chicago drei Titel. In den Playoffs wurde er 78-mal eingesetzt und legte dabei 5,2 Punkte im Schnitt auf. Der Guard war aber stets eine Gefahr aus der Distanz von traf starke 38,6 Prozent seiner Dreier.

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