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NBA Draft: Die größten Steals der letzten 20 Jahre

 
Für NBA-GMs gibt es wenige Herausforderungen, die größer sind als der Draft. Doch manchmal gelingt ihnen ein Kunststück - wer findet noch Juwelen, wenn die vermeintlich größten Talente schon gedraftet wurden?
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Für NBA-GMs gibt es wenige Herausforderungen, die größer sind als der Draft. Doch manchmal gelingt ihnen ein Kunststück - wer findet noch Juwelen, wenn die vermeintlich größten Talente schon gedraftet wurden?
SPOX hat die Top 15 Draft-Steals seit 2000 gerankt. Es geht um Spieler außerhalb der Lottery, also ab Position 15. Und man muss schon eine Weile auf hohem Level performen, sonst wäre Pascal Siakam (Nr.27-Pick 2016) auch dabei. Und los!
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SPOX hat die Top 15 Draft-Steals seit 2000 gerankt. Es geht um Spieler außerhalb der Lottery, also ab Position 15. Und man muss schon eine Weile auf hohem Level performen, sonst wäre Pascal Siakam (Nr.27-Pick 2016) auch dabei. Und los!
15. Lou Williams (Nr. 45, 2005; Philadelphia 76ers): Williams hat nicht aus Zufall den Spitznamen „Underground GOAT“ erhalten. Niemand hätte ihm zugetraut, dass er sich so lange in der Liga halten würde.
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15. Lou Williams (Nr. 45, 2005; Philadelphia 76ers): Williams hat nicht aus Zufall den Spitznamen „Underground GOAT“ erhalten. Niemand hätte ihm zugetraut, dass er sich so lange in der Liga halten würde.
Doch nach einem langsamen Start in Philly macht Williams seit nun 15 Jahren das, was er am besten kann: Punkte sammeln. Das hat ihm bereits drei Awards als Sixth Man of the Year eingebracht.
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Doch nach einem langsamen Start in Philly macht Williams seit nun 15 Jahren das, was er am besten kann: Punkte sammeln. Das hat ihm bereits drei Awards als Sixth Man of the Year eingebracht.
14. Rajon Rondo (Nr. 21, 2006; Phoenix Suns): Die Suns verscherbelten diesen Pick für einen Pick im Folgejahr, aus dem Rudy Fernandez wurde. Rondo hatte definitiv die etwas bessere NBA-Karriere.
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14. Rajon Rondo (Nr. 21, 2006; Phoenix Suns): Die Suns verscherbelten diesen Pick für einen Pick im Folgejahr, aus dem Rudy Fernandez wurde. Rondo hatte definitiv die etwas bessere NBA-Karriere.
Mit den Celtics gewann er schon in seinem zweiten Jahr den Titel, viermal wurde Rondo All-Star und dreimal bester Assist-Geber der NBA. Mittlerweile bei den Lakers auf Titeljagd.
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Mit den Celtics gewann er schon in seinem zweiten Jahr den Titel, viermal wurde Rondo All-Star und dreimal bester Assist-Geber der NBA. Mittlerweile bei den Lakers auf Titeljagd.
13. Kyle Lowry (Nr. 24, 2006; Memphis Grizzlies): Lowry brauchte einige Jahre, um sich in der NBA durchzusetzen. Auch deshalb, weil Memphis bei seiner Ankunft schon genug Point Guards hatte. Der Durchbruch folgte in Toronto.
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13. Kyle Lowry (Nr. 24, 2006; Memphis Grizzlies): Lowry brauchte einige Jahre, um sich in der NBA durchzusetzen. Auch deshalb, weil Memphis bei seiner Ankunft schon genug Point Guards hatte. Der Durchbruch folgte in Toronto.
Dort hat er sich mittlerweile zum sechsmaligen All-Star sowie Champion 2019 entwickelt. Nur LaMarcus Aldridge sammelte in diesem Jahrgang mehr Win Shares.
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Dort hat er sich mittlerweile zum sechsmaligen All-Star sowie Champion 2019 entwickelt. Nur LaMarcus Aldridge sammelte in diesem Jahrgang mehr Win Shares.
12. Isaiah Thomas (Nr. 60, 2011; Sacramento Kings): Mit nur 1,75 m Körperlänge galt Thomas trotz guter College-Zahlen als viel zu klein für die NBA. So fiel er bis ans Ende der zweiten Runde …
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12. Isaiah Thomas (Nr. 60, 2011; Sacramento Kings): Mit nur 1,75 m Körperlänge galt Thomas trotz guter College-Zahlen als viel zu klein für die NBA. So fiel er bis ans Ende der zweiten Runde …
… doch IT4 kam als Scorer von Beginn an gut in der NBA zurecht. 2017 legte er in Boston eine sensationelle Saison hin – doch im Anschluss stoppten Verletzungen leider seinen Höhenflug.
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… doch IT4 kam als Scorer von Beginn an gut in der NBA zurecht. 2017 legte er in Boston eine sensationelle Saison hin – doch im Anschluss stoppten Verletzungen leider seinen Höhenflug.
11. Rudy Gobert (Nr. 27, 2013; Utah Jazz): Ein steifer, unbeweglicher Franzose, der vorne kaum Skills besaß? Gobert galt 2013 wahrlich nicht als Top-Prospect, höchstens als guter Verteidiger.
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11. Rudy Gobert (Nr. 27, 2013; Utah Jazz): Ein steifer, unbeweglicher Franzose, der vorne kaum Skills besaß? Gobert galt 2013 wahrlich nicht als Top-Prospect, höchstens als guter Verteidiger.
Doch mittlerweile ist der "Stifle Tower" weit mehr als das und zählt zu den besten Centern der NBA. 2019 wurde er Defensive Player of the Year und 2020 endlich All-Star.
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Doch mittlerweile ist der "Stifle Tower" weit mehr als das und zählt zu den besten Centern der NBA. 2019 wurde er Defensive Player of the Year und 2020 endlich All-Star.
10. Jimmy Butler (Nr. 30, 2011; Chicago Bulls): Butler hatte sich in Marquette zwar beständig verbessert, war nach drei Jahren am College aber schon "alt" und galt als Spieler mit wenig Entwicklungspotenzial. So fiel er bis ans Ende der ersten Runde.
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10. Jimmy Butler (Nr. 30, 2011; Chicago Bulls): Butler hatte sich in Marquette zwar beständig verbessert, war nach drei Jahren am College aber schon "alt" und galt als Spieler mit wenig Entwicklungspotenzial. So fiel er bis ans Ende der ersten Runde.
Doch mittlerweile hat sich Butler zum Abo-All-Star entwickelt – und zu einem der drei besten Spieler seines Jahrgangs neben Nr.1-Pick Kyrie Irving und einem, der noch höher in dieser Liste steht.
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Doch mittlerweile hat sich Butler zum Abo-All-Star entwickelt – und zu einem der drei besten Spieler seines Jahrgangs neben Nr.1-Pick Kyrie Irving und einem, der noch höher in dieser Liste steht.
9. Michael Redd (Nr. 43, 2000; Milwaukee Bucks): Nicht zu Unrecht gilt der 2000er Draft als einer der schlechtesten der Geschichte. Redd hat als Nr.43-Pick den mit Abstand höchsten Karriere-Punkteschnitt dieses Jahrgangs (19,0 vor 14,8).
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9. Michael Redd (Nr. 43, 2000; Milwaukee Bucks): Nicht zu Unrecht gilt der 2000er Draft als einer der schlechtesten der Geschichte. Redd hat als Nr.43-Pick den mit Abstand höchsten Karriere-Punkteschnitt dieses Jahrgangs (19,0 vor 14,8).
Verletzungen verkürzten seine Karriere, doch über einige Jahre war Redd einer der besten Scorer der NBA – und einer der besten Shooter. Hatte zwei Saisons mit über 25 Punkten im Schnitt.
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Verletzungen verkürzten seine Karriere, doch über einige Jahre war Redd einer der besten Scorer der NBA – und einer der besten Shooter. Hatte zwei Saisons mit über 25 Punkten im Schnitt.
8. Gilbert Arenas (Nr. 31, 2001; Golden State Warriors): Der Ruf als etwas eigener Vogel ließ Arenas viel tiefer fallen, als es hätte sein müssen. Den Warriors gelang somit zu Beginn der zweiten Runde ein echter Steal.
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8. Gilbert Arenas (Nr. 31, 2001; Golden State Warriors): Der Ruf als etwas eigener Vogel ließ Arenas viel tiefer fallen, als es hätte sein müssen. Den Warriors gelang somit zu Beginn der zweiten Runde ein echter Steal.
Allerdings blieb Arenas nur zwei Jahre, um dann als amtierender MIP zu den Wizards zu wechseln und dort als Scorer komplett zu eskalieren. Über einige Jahre einer der besten Guards der NBA, bevor er sich selbst sabotierte und verletzte.
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Allerdings blieb Arenas nur zwei Jahre, um dann als amtierender MIP zu den Wizards zu wechseln und dort als Scorer komplett zu eskalieren. Über einige Jahre einer der besten Guards der NBA, bevor er sich selbst sabotierte und verletzte.
7. Giannis Antetokounmpo (Nr. 15, 2013; Milwaukee Bucks): Vor dem Draft kursierten von Giannis nur Videos aus der zweiten Liga Griechenlands, niemand konnte diesen dürren Athleten einschätzen …
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7. Giannis Antetokounmpo (Nr. 15, 2013; Milwaukee Bucks): Vor dem Draft kursierten von Giannis nur Videos aus der zweiten Liga Griechenlands, niemand konnte diesen dürren Athleten einschätzen …
… für die Bucks hat sich das Risiko jedoch gelohnt. Antetokounmpo ist mittlerweile nicht mehr dürr, aber immer noch athletisch. Und amtierender MVP. Und der Top-Favorit auf den MVP 2020, falls es den geben sollte.
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… für die Bucks hat sich das Risiko jedoch gelohnt. Antetokounmpo ist mittlerweile nicht mehr dürr, aber immer noch athletisch. Und amtierender MVP. Und der Top-Favorit auf den MVP 2020, falls es den geben sollte.
6. Kawhi Leonard (Nr. 15, 2011; Indiana Pacers): Noch ein Nr.15-Pick, noch ein Anwärter auf den Titel des derzeit besten Spielers der NBA. Die Pacers gaben den Kawhi-Pick damals für George Hill an die San Antonio Spurs ab.
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6. Kawhi Leonard (Nr. 15, 2011; Indiana Pacers): Noch ein Nr.15-Pick, noch ein Anwärter auf den Titel des derzeit besten Spielers der NBA. Die Pacers gaben den Kawhi-Pick damals für George Hill an die San Antonio Spurs ab.
Dort reifte die Klaue zum Finals-MVP 2014 und zum besten Verteidiger der Liga. 2019 führte er die Raptors in seiner einzigen Saison in Kanada zum Titel, nun wollte er das Kunststück eigentlich mit den Clippers wiederholen.
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Dort reifte die Klaue zum Finals-MVP 2014 und zum besten Verteidiger der Liga. 2019 führte er die Raptors in seiner einzigen Saison in Kanada zum Titel, nun wollte er das Kunststück eigentlich mit den Clippers wiederholen.
5. Nikola Jokic (Nr. 41, 2014; Denver Nuggets): Mal wieder ein Europäer, der von der gesamten Liga verschmäht wurde. Der etwas "vollschlanke" Serbe kam erst ein Jahr später in die NBA, übertraf dann aber prompt alle Erwartungen.
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5. Nikola Jokic (Nr. 41, 2014; Denver Nuggets): Mal wieder ein Europäer, der von der gesamten Liga verschmäht wurde. Der etwas "vollschlanke" Serbe kam erst ein Jahr später in die NBA, übertraf dann aber prompt alle Erwartungen.
Jokic ist nach erst fünf Saisons jetzt schon zweifacher All-Star und All-NBA-Center – und Teil der erweiterten MVP-Konversation. Nicht übel für einen Mid-Second-Rounder.
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Jokic ist nach erst fünf Saisons jetzt schon zweifacher All-Star und All-NBA-Center – und Teil der erweiterten MVP-Konversation. Nicht übel für einen Mid-Second-Rounder.
4. Draymond Green (Nr. 35, 2012; Golden State Warriors): Curry und Thompson fielen tiefer, als sie hätten fallen sollen. Doch bei keinem Spieler bewiesen die Warriors mehr Auge als bei Draymond, dem zu kleinen Energizer von Michigan State.
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4. Draymond Green (Nr. 35, 2012; Golden State Warriors): Curry und Thompson fielen tiefer, als sie hätten fallen sollen. Doch bei keinem Spieler bewiesen die Warriors mehr Auge als bei Draymond, dem zu kleinen Energizer von Michigan State.
Green ist mittlerweile mehrfacher All-Star, DPOY und dreifacher Champion. Der Small-Ball der Warriors funktionierte nur deshalb so gut, weil Green dazu in der Lage ist, alle fünf Positionen zu verteidigen.
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Green ist mittlerweile mehrfacher All-Star, DPOY und dreifacher Champion. Der Small-Ball der Warriors funktionierte nur deshalb so gut, weil Green dazu in der Lage ist, alle fünf Positionen zu verteidigen.
3. Marc Gasol (Nr. 48, 2007; Los Angeles Lakers). Der jüngere, "dicke" Bruder von Pau Gasol galt als talentiert, aber nicht wirklich NBA-tauglich. Übrigens auch nur bedingt für die Lakers, die Marc im Paket für Pau tradeten …
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3. Marc Gasol (Nr. 48, 2007; Los Angeles Lakers). Der jüngere, "dicke" Bruder von Pau Gasol galt als talentiert, aber nicht wirklich NBA-tauglich. Übrigens auch nur bedingt für die Lakers, die Marc im Paket für Pau tradeten …
… doch in Memphis wurde der jüngere Gasol zu einem der besten Center der NBA, der unter anderem auch Defensive Player of the Year wurde. 2019 Champion mit den Raptors.
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… doch in Memphis wurde der jüngere Gasol zu einem der besten Center der NBA, der unter anderem auch Defensive Player of the Year wurde. 2019 Champion mit den Raptors.
2. Paul Millsap (Nr. 47, 2006; Utah Jazz): Er galt als etwas zu kleiner Power Forward, doch so tief hätte Millsap niemals fallen dürfen. Nach Aldridge und Lowry häufte Millsap die drittmeisten Win Shares dieses Jahrgangs an.
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2. Paul Millsap (Nr. 47, 2006; Utah Jazz): Er galt als etwas zu kleiner Power Forward, doch so tief hätte Millsap niemals fallen dürfen. Nach Aldridge und Lowry häufte Millsap die drittmeisten Win Shares dieses Jahrgangs an.
Der viermalige All-Star ist einer der konstantesten Spieler des vergangenen Jahrzehnts, was seine Karriere-Zahlen von 14 und 7 über fast 1.000 Spiele belegen. Direkt vor ihm wurden übrigens Lior Eliyahu, Alexander Johnson und Dee Brown gedraftet.
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Der viermalige All-Star ist einer der konstantesten Spieler des vergangenen Jahrzehnts, was seine Karriere-Zahlen von 14 und 7 über fast 1.000 Spiele belegen. Direkt vor ihm wurden übrigens Lior Eliyahu, Alexander Johnson und Dee Brown gedraftet.
1. Tony Parker (Nr. 28, 2001; San Antonio Spurs): Er könnte noch überholt werden, doch Stand jetzt bietet LeTony die beste Karriere gemessen an der Draft-Position. Ein sicherer Hall-of-Famer am Ende der ersten Runde?
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1. Tony Parker (Nr. 28, 2001; San Antonio Spurs): Er könnte noch überholt werden, doch Stand jetzt bietet LeTony die beste Karriere gemessen an der Draft-Position. Ein sicherer Hall-of-Famer am Ende der ersten Runde?
Die Spurs gewannen mit David Robinson und Tim Duncan zweimal die Lottery. Ähnlich wichtig war jedoch ihr Draft-Können in den späteren Runden. Auch Manu Ginobili wurde 1999 ja an 57. Stelle gezogen …
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Die Spurs gewannen mit David Robinson und Tim Duncan zweimal die Lottery. Ähnlich wichtig war jedoch ihr Draft-Können in den späteren Runden. Auch Manu Ginobili wurde 1999 ja an 57. Stelle gezogen …
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