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NBA: Das Rennen um den letzten Playoff-Platz im Westen: Wer schnappt sich ein Date mit LeBron?

Zion Williamson und seinen New Orleans Pelicans werden gute Chancen auf eine Playoff-Teilnahme eingeräumt.

Die Regular Season geht in die heiße Phase. Der Großteil des Playofffelds steht quasi fest, doch gerade im Westen verspricht der Kampf um den letzten Platz - und damit wohl ein Duell mit LeBron James und den Los Angeles Lakers - große Spannung. SPOX macht den Check, welches Team die besten Karten hält und wer am Ende noch in die Postseason rutscht.

Rund 20 Spiele verbleiben noch in dieser Regular Season und wie es scheint, sind 15 der 16 Plätze für die Postseason fast fix vergeben. Nur der letzte Platz im Westen ist noch hart umkämpft, selbst wenn die Grizzlies noch 3 Spiele Vorsprung auf den ersten Verfolger haben.

Allerdings ist hier noch überhaupt nichts entschieden, weil Memphis neben einigen Verletzungssorgen auch noch ein knüppelhartes Restprogramm vor der Brust hat. SPOX macht den Check.

Die Tabellen der Eastern und Western Conference in der NBA

Western ConferenceEastern Conference
PlatzTeamBilanzPlatzTeamBilanz
7Dallas Mavericks38-257Brooklyn Nets27-34
8Memphis Grizzlies31-318Orlando Magic27-35
9Portland Trail Blazers28-359Washington Wizards22-39
10Sacramento Kings27-3410Charlotte Hornets21-40
11San Antonio Spurs26-3411Chicago Bulls21-41
12New Orleans Pelicans26-3612Detroit Pistons20-43
13Phoenix Suns24-3813New York Knicks19-43

Phoenix Suns (24-38)

Strength of Schedule: 52,2 Prozent (Platz 8).

Verhältnis Heim-/ Auswärtsspiele: 12 der verbleibenden 20 Spiele sind auswärts.

Übrige Spiele gegen direkte Konkurrenten: vs. Portland (7.3.), @Portland (11.3.), @New Orleans (10.4.).

Spiele gegen Playoff-Teams: 11 (sieben davon auswärts).

Da gefühlt schon jedes Team im Westen in der unteren Hälfte mal abgeschrieben wurde und trotzdem weiterhin Chancen auf die Playoffs hat, nehmen wir an dieser Stelle auch noch die Phoenix Suns ins Boot. 6,5 Spiele Rückstand auf Memphis (und weitere vier Teams dazwischen) sind jedoch eine Menge Holz und wohl nicht aufzuholen, erst recht nicht, wenn man bedenkt, dass nur noch drei Spiele gegen direkte Konkurrenten anstehen.

So werden die Suns auch zum zehnten Mal in Folge die Playoffs verpassen. Trotzdem gibt es Grund zur Hoffnung. Devin Booker spielte die beste Saison seiner Karriere und wurde erstmals All-Star, dazu zeigte auch Ex-Nummer-1-Pick Deandre Ayton, dass er mit verbesserter Defense ein Eckpfeiler der Zukunft sein kann.

Zu viele Niederlagen in engen Spielen (13-21) plus einige Verletzungen waren in dieser Saison jedoch zu viel. Geht man nach dem reinen Net-Rating (-1,1) belegen die Suns sogar Platz acht im Westen.

SPOX-Prognose: 31-51 (Platz 13 im Westen).

New Orleans Pelicans (26-35)

Strength of Schedule: 44,3 Prozent (Platz 28).

Verhältnis Heim-/ Auswärtsspiele: 10 der verbleibenden 20 Spiele sind auswärts.

Übrige Spiele gegen direkte Konkurrenten: @Sacramento (12.3.), vs. San Antonio (19.3.), @Memphis (22.3.), vs. Sacramento (23.3.), vs. Memphis (25.3.), @San Antonio (6.4.), vs. Phoenix (10.4.), @San Antonio (16.4.)

Spiele gegen Playoff-Teams: 5 (drei davon auswärts).

Viele Prognosen sehen die Pelicans als heißesten Anwärter auf Platz acht und das ist wenig verwunderlich, wenn wir auf das moderate Restprogramm von Zion Williamson und Co. blicken. Zwar beträgt der Rückstand nach drei Niederlagen in Folge wieder 4,5 Spiele, doch gleich acht Partien gegen direkte Konkurrenten machen Hoffnung.

Verkörpert wird diese natürlich auch durch Williamson. Seit der Top-Rookie seit Debüt gegeben hat, haben die Pels die Hälfte ihrer Spiele gewonnen und verbuchen in diesem Zeitraum das fünftbeste Net-Rating (+3,4) in der Western Conference. Steht Zion auf dem Feld, erzielen die Pels fast 10 Punkte pro 100 Ballbesitze mehr als der Gegner, womit sie hinter Milwaukee das beste Team der Liga wären.

Mit Ausnahme der Heimpleite gegen Minnesota erfüllte New Orleans auch seine Pflichtaufgaben, alle anderen Niederlagen in der bisherigen Ära Zion gab es gegen hochkarätige Playoff-Teams (2x Lakers, OKC, Milwaukee, Houston, Denver, mit Abstrichen Dallas), während gleichzeitig auch ein Semi-Contender wie Boston geschlagen werden konnte. Solche Brocken warten aber kaum noch auf New Orleans. In den letzten 20 Spielen geht es nur noch gegen vier Teams mit positiver Bilanz, wohingegen gleich acht Gegner mit Tanking-Ambitionen warten.

SPOX-Prognose: 39-43 (Platz 8 im Westen).

San Antonio Spurs (26-34)

Strength of Schedule: 47,6 Prozent (Platz 23).

Verhältnis Heim-/ Auswärtsspiele: 10 der verbleibenden 22 Spiele sind auswärts.

Übrige Spiele gegen direkte Konkurrenten: vs. Memphis (17.3.), @New Orleans (19.3.), @Sacramento (1.4.), vs. New Orleans (6.4.), vs. Sacramento (8.4.), vs. New Orleans (16.4.).

Spiele gegen Playoff-Teams: 9 (vier davon auswärts).

Neben Minnesota konnte bekanntlich auch San Antonio im Big Easy gewinnen, auch wenn das bei all dem Trubel um das Debüt von Williamson ein wenig in den Schatten gestellt wurde. San Antonio hat auf dem alljährlichen Rodeo-Trip den Schaden in Grenzen gehalten und nach anfänglichen fünf Pleiten in Serie noch die beiden letzten Auswärtsspiele in OKC und Utah gewonnen.

Beides waren gute und wichtige Siege, ansonsten wäre der Playoff-Zug wohl bereits jetzt abgefahren. Nun wird es für die Texaner ein bisschen leichter, vier Heimspiele gegen die direkte Konkurrenz sind für die heimstarken Spurs auch ein Pfund, mit dem sie wuchern können.

Problematisch könnte allerdings die Verletzungssituation werden. Jakob Pöltl zog sich einen Innenbandriss zu und wird nicht mehr eingreifen, LaMarcus Aldridge hat Schmerzen in der Schulter und verpasste die vergangenen vier Spiele. LMA war zuvor einer der Katalysatoren für den Spurs-Aufschwung, seit Dezember lässt er es endlich von der Dreierlinie regnen.

Vor der Verletzung kühlte aber auch er ein wenig ab, trotzdem wären seine 39 Prozent bei 3 Versuchen aus der Distanz eine wichtige Komponente für das Team von Coaching-Legende Gregg Popovich.

SPOX-Prognose: 38-44 (Platz 11 im Westen).

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