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NBA

NBA: Defense und Luka Doncic - Dallas Mavericks gewinnen Wahnsinns-Krimi gegen New Orleans Pelicans

Von SPOX
Kristaps Porzingis und Maxi Kleber hindern Zion Williamson am Korberfolg.

Die Dallas Mavericks haben eine hochdramatische Partie gegen die New Orleans Pelicans in Overtime gewonnen. Beim 127:123-Sieg überragt das Star-Duo der Mavericks - aber auch Maxi Kleber gehört zu den Helden.

Dallas Mavericks (38-25) - New Orleans Pelicans (26-36) 127:123 (BOXSCORE)

Zum ersten Mal standen sich in Dallas zwei der künftigen Gesichter der Liga in Luka Doncic und Zion Williamson gegenüber, entsprechend wurde das Duell mit Spannung erwartet. Die beiden Jungstars waren allerdings nicht die einzigen prägenden Akteure einer packenden Partie - bis Doncic in der Overtime dann doch für die Entscheidung pro Dallas sorgte.

Der Slowene hatte zuvor mit seinem Wurf gehadert (9/20 FG insgesamt) und sich sieben Ballverluste geleistet, in der Overtime komplettierte er jedoch mit 7 Punkten sowie einem Assist auf Kristaps Porzingis eine erneut mehr als beeindruckende Statline: 30 Punkte, 17 Rebounds und 10 Assists verzeichnete Doncic insgesamt. Porzingis kam dazu auf 34 Zähler, 12 Rebounds und 5 Blocks und brachte den Sieg an der Linie nach Hause.

Defensiv hatte der Lette seinen Anteil daran, dass Williamson (21 Punkte, 9/18 FG) nicht so glänzen konnte wie zuletzt, den Löwenanteil daran hatte jedoch Maxi Kleber: Der Deutsche war fast das ganze Spiel über Sonderbewacher des Nr.1-Picks und ließ diesen für jeden Wurf hart arbeiten. Auch Kleber kam auf 5 Blocks, dazu verzeichnete er 7 Rebounds, 4 Assists und 5 Punkte. Seth Curry (21) und Tim Hardaway (18) lieferten für die Mavs dringend benötigte Punkte.

Auf Pelicans-Seite waren Brandon Ingram (27 Punkte) und Lonzo Ball (25, 11 Rebounds, 6 Assists, 7/11 Dreier) die auffälligsten Akteure, Jrue Holiday kam auf 19 sowie 6 Assists. Den größten Wurf für New Orleans traf allerdings Nicolo Melli, der mit einem Dreier über Porzingis erst die Verlängerung ermöglichte.

Am Ende zog New Orleans dennoch den Kürzeren und hat so nun bereits drei Niederlagen in Serie gesammelt. Im Playoff-Rennen der Western Conference könnte sie diese Durststrecke teuer zu stehen kommen.

Mavs vs. Pelicans: Drama bis in die Schlusssekunden

Das erste Viertel verlief zwischen zwei Teams, die insbesondere für ihre Offensive bekannt sind, mit hohem Fokus auf der Defensive: Die Pelicans hatten Probleme, Williamson gegen die enge Bewachung von Kleber in gute Positionen zu bringen, auf der Gegenseite leistete sich Doncic vier frühe Turnover. Den besten Start erwischte Porzingis, der sein Team mit 8 Punkten zu einer 24:22-Führung verhalf.

Im zweiten Viertel nahm das Tempo dann merklich zu und insbesondere Curry drehte bei den Mavs auf, auf der Gegenseite traf Ball einige Dreier. Williamson wirkte im ersten Back-to-Back seiner Karriere etwas müde, während Doncic vor der Halbzeit mehr die Kontrolle übernahm. Es ging mit 57:55 für Dallas in die Kabinen.

Auch danach blieb das Bild ähnlich: Williamson war bei Kleber gut aufgehoben, New Orleans zeigte aber, dass es noch andere Waffen hat, wie etwa Ingram oder auch Ball, der nach drei Vierteln schon bei 22 Punkten (6/8 Dreier) stand. Auf der Gegenseite schmissen Porzingis und Doncic die Show und Dallas traf ebenfalls gut von draußen, es gab jedoch keinen echten Run. So blieb der alte Vorsprung von 2 Zählern auch vor dem Schlussviertel bestehen (87:85).

Direkt zu Beginn davon sicherte sich New Orleans jedoch eine knappe Führung und es ging weiter permanent hin und her. Doncic versuchte immer wieder, zu übernehmen, er hatte jedoch zu wenig Präzision in seinen Aktionen; 1:51 Minuten vor Schluss brachte Ingram die Pels auf 3 Punkte weg. Kleber verkürzte per Dunk, dann fand Doncic Curry für einen Dreier aus der Ecke - 36 Sekunden vor Schluss führte wieder Dallas mit 2.

11 Sekunden vor dem Ende hatte Curry dann die Möglichkeit, an der Linie alles klar zu machen, traf jedoch nur einen - prompt versenkte Melli auf der Gegenseite aus der Ecke einen irren Wurf über Porzingis zum Ausgleich. KP erhielt auf der Gegenseite die Chance zum Sieg, verfehlte jedoch, sodass eine Overtime nötig war.

Auch hier blieb es eng. Ingram foulte aus; Doncic brachte Dallas von draußen mit 3 in Führung, danach traf Zion nur einen Freiwurf und Porzingis dunkte - trotzdem blieb New Orleans dran, auch weil Zion jetzt noch zweimal zum Korb kam. Hardaway und Porzingis machten am Ende jedoch von der Freiwurflinie den Deckel drauf.

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