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NBA - New York Knicks versinken im Chaos: Frauenfeindliche Kommentare von Marcus Morris - Fans fordern Verkauf des Teams

Von SPOX
Die New York Knicks erwischten gegen Memphis einen gebrauchten Abend.

Die New York Knicks unterlagen in der Nacht gegen die Memphis Grizzlies deutlich mit 106:127. In der Schlussphase sorgte Elfrid Payton mit einem Schubser gegen Jae Crowder für einen unrühmlichen Höhepunkt. Nach dem Spiel fiel dann Marcus Morris mit frauenfeindlichen Aussagen auf, die Wut der Fans entlud sich gegen Besitzer James Dolan.

48 Sekunden vor dem Ende zeigte sich der Frust bei Elfrid Payton. Nach einem schwachen Einwurf spritzte Grizzlies-Forward Jae Crowder dazwischen und klaute den Ball, um anschließend zur Dreipunktelinie zu dribbeln und einen Wurf zu nehmen. Payton missfiel dies und der Guard schubste Crowder beim Wurf in die erste Reihe, es kam zu einer Rangelei, bei der Payton, Crowder und auch Marcus Morris ejected wurden.

"Mir hat dieser Wurf nicht gefallen", erklärte Payton nach dem Spiel. "Es hatte nichts damit zu tun, wie das Spiel gelaufen ist. So etwas macht man einfach nicht. [Crowder] weiß eigentlich, [dass man diesen Wurf nicht nimmt]. Ihm sollte klar gewesen sein, was kommen würde."

Marcus Morris: Crowder mit "weiblichen Tendenzen"

Deutlichere Worte fand Mitspieler Morris. "Er hat viele weibliche Tendenzen, wenn er auf dem Feld steht. Er floppt und wirft immer seinen Kopf nach hinten. Er ist weich, fast wie eine Frau." Diese Aussagen dürften noch eine Strafe nach sich ziehen, auch wenn er sich umgehend auf Twitter für seine getätigten Aussagen entschuldigte. Seine Worte kamen demnach aus der Hitze des Gefechts und sein Respekt für Frauen sei ungebrochen groß.

ESPN-Experte Tim Legler kritisierte derweil Crowder dafür, in einem bereits entschiedenen Spiel zu dem Zeitpunkt noch den Ball zu klauen und zu versuchen, den Score in die Höhe zu treiben. Darauf schrieb dieser: "Bei allem Respekt, ich spiele immer hart und zwar solange, bis die Sirene ertönt. Es tut mir leid, wenn dich das anekelt. Ich weiß, dass die Knicks dein Team sind, aber du solltest ihnen sagen, dass sie härter spielen und weniger reden sollen."

Knicks-Fans wüten gegen Besitzer James Dolan

Abgerundet wurde der gebrauchte Abend für die Knicks von den "Sell the Team"-Sprechchören, die nach dem Gerangel aufbrandeten und gegen den umstrittenen Knicks-Besitzer James Dolan gerichtet waren, der ebenfalls im Publikum war. Dieser verließ nach einiger Zeit seinen Platz, um nach Informationen von Marc Berman von der New York Post Sicherheitskräfte zu animieren, dem Treiben ein Ende zu bereiten.

Dabei soll Dolan den Rauswurf eines Teenagers gefordert haben, der in der Nähe von Dolan saß und sich an den Sprechchören beteiligt hatte. Bereits in der Vergangenheit hatte Dolan zugegeben, dass er kein Freund davon ist, wenn Fans von ihm den Verkauf der Knicks fordern.

Die Knicks stehen nun bei einer Bilanz von 13-36 und sind damit das zweitschlechteste Team der Eastern Conference. In der Nacht auf Sonntag sind die Knicks bei den Indiana Pacers zu Gast.

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