Suche...

NBA - Trade Deadline Preview Southeast Division: Haben die Heat noch ein Ass im Ärmel?

 
Die Trade Deadline naht am 6. Februar, viel Zeit bleibt also nicht mehr, um die Kader aufzurüsten. Wir blicken auf alle 30 Teams und starten in der Southeast Division, wo vor allem Miami ein interessantes Team ist.
© getty
Die Trade Deadline naht am 6. Februar, viel Zeit bleibt also nicht mehr, um die Kader aufzurüsten. Wir blicken auf alle 30 Teams und starten in der Southeast Division, wo vor allem Miami ein interessantes Team ist.
ATLANTA HAWKS: Wir beginnen aber in Atlanta, wo es bereits die ersten Verschiebungen gab. Trae Young hat nämlich einen neuen Backup - und das ist ein alter Bekannter. Jeff Teague wurde aus Minnesota zurück nach Georgia geholt.
© getty
ATLANTA HAWKS: Wir beginnen aber in Atlanta, wo es bereits die ersten Verschiebungen gab. Trae Young hat nämlich einen neuen Backup - und das ist ein alter Bekannter. Jeff Teague wurde aus Minnesota zurück nach Georgia geholt.
Neben dem früheren All-Star, der noch einen Vertrag bis Saisonende hat und dafür 19 Millionen Dollar kassiert, kam auch Flügel Treveon Graham (bis 2020, 1,6 Mio.). Dafür gaben die Hawks Allen Crabbe (2020, 18,5 Mio.) ab, der keine Rolle mehr spielte.
© getty
Neben dem früheren All-Star, der noch einen Vertrag bis Saisonende hat und dafür 19 Millionen Dollar kassiert, kam auch Flügel Treveon Graham (bis 2020, 1,6 Mio.). Dafür gaben die Hawks Allen Crabbe (2020, 18,5 Mio.) ab, der keine Rolle mehr spielte.
Das muss aber noch nicht alles gewesen sein. Kein Team wird im Sommer mehr Cap Space als Atlanta haben, Stand jetzt geben die Hawks für sieben Spieler nur 33 Mio. aus. Gleich zehn Spieler werden Free Agents, kaum einer spielt wohl langfristig eine Rolle.
© getty
Das muss aber noch nicht alles gewesen sein. Kein Team wird im Sommer mehr Cap Space als Atlanta haben, Stand jetzt geben die Hawks für sieben Spieler nur 33 Mio. aus. Gleich zehn Spieler werden Free Agents, kaum einer spielt wohl langfristig eine Rolle.
Gesucht wird ein weiterer Star an der Seite von Point Guard Trae Young, die Suche gestaltetet sich jedoch schwierig. Da im Sommer 2020 kaum namhafte Free Agents auf dem Markt sind, könnte ATL via Trade einen Star holen wollen.
© getty
Gesucht wird ein weiterer Star an der Seite von Point Guard Trae Young, die Suche gestaltetet sich jedoch schwierig. Da im Sommer 2020 kaum namhafte Free Agents auf dem Markt sind, könnte ATL via Trade einen Star holen wollen.
Ob Andre Drummond von den Detroit Pistons dafür die Lösung wäre, ist fraglich. Der Center kann im Sommer aus seinem Deal aussteigen und will wohl einen Max-Deal. Atlanta und Detroit führten zuletzt Gespräche, diese verliefen aber im Sand.
© getty
Ob Andre Drummond von den Detroit Pistons dafür die Lösung wäre, ist fraglich. Der Center kann im Sommer aus seinem Deal aussteigen und will wohl einen Max-Deal. Atlanta und Detroit führten zuletzt Gespräche, diese verliefen aber im Sand.
Für diese Spielzeit werden die Hawks ohnehin keinen Star mehr brauchen. Mit einer Bilanz von 10-33 sind sie Letzter im Osten, vielmehr werden die Hawks nun auf einen Top-Pick im Draft schielen, um den Kern aus Young, Hunter und Collins zu erweitern.
© getty
Für diese Spielzeit werden die Hawks ohnehin keinen Star mehr brauchen. Mit einer Bilanz von 10-33 sind sie Letzter im Osten, vielmehr werden die Hawks nun auf einen Top-Pick im Draft schielen, um den Kern aus Young, Hunter und Collins zu erweitern.
Realistischer ist es wohl, dass die Hawks auslaufende Verträge traden und dafür etwas langfristiges Geld aufnehmen. Kandidaten für Trades wären Chandler Parsons (25,1 Mio.), Evan Turner (18,6 Mio.) und Jabari Parker (6,5 Mio.).
© getty
Realistischer ist es wohl, dass die Hawks auslaufende Verträge traden und dafür etwas langfristiges Geld aufnehmen. Kandidaten für Trades wären Chandler Parsons (25,1 Mio.), Evan Turner (18,6 Mio.) und Jabari Parker (6,5 Mio.).
CHARLOTTE HORNETS: Viele rechneten mit einer ganz schwachen Hornets-Saison, doch Devonte‘ Graham, Terry Rozier sowie P.J. Washington machen Spaß und Charlotte besitzt sogar noch Außenseiter-Chancen auf die Playoffs.
© getty
CHARLOTTE HORNETS: Viele rechneten mit einer ganz schwachen Hornets-Saison, doch Devonte‘ Graham, Terry Rozier sowie P.J. Washington machen Spaß und Charlotte besitzt sogar noch Außenseiter-Chancen auf die Playoffs.
Davon wird sich in der Queen City aber niemand blenden lassen. Nach Jahren in der Cap-Hölle sind die Bücher der MJ-Franchise nun fast komplett sauber, womöglich wird noch der eine oder andere Veteran verschifft.
© getty
Davon wird sich in der Queen City aber niemand blenden lassen. Nach Jahren in der Cap-Hölle sind die Bücher der MJ-Franchise nun fast komplett sauber, womöglich wird noch der eine oder andere Veteran verschifft.
Nicolas Batum wird das eher nicht sein. Der Franzose hat für das kommende Jahr eine Spieler-Option (27,1 Mio.!), diese wird er ziehen. Charlotte müsste wohl draufzahlen, um Batum, der diese Saison 3 PTS und 3 AST auflegt, loszuwerden.
© getty
Nicolas Batum wird das eher nicht sein. Der Franzose hat für das kommende Jahr eine Spieler-Option (27,1 Mio.!), diese wird er ziehen. Charlotte müsste wohl draufzahlen, um Batum, der diese Saison 3 PTS und 3 AST auflegt, loszuwerden.
Realistischer ist da schon Cody Zeller, der ein solider Big Man ist und nächstes Jahr noch 15,4 Mio. bekommt. Für gute Teams könnte der 27-Jährige ein richtig guter Backup sein, wenn auch ein wenig überteuert.
© getty
Realistischer ist da schon Cody Zeller, der ein solider Big Man ist und nächstes Jahr noch 15,4 Mio. bekommt. Für gute Teams könnte der 27-Jährige ein richtig guter Backup sein, wenn auch ein wenig überteuert.
Eine andere Alternative ist Marvin Williams. Houston würde den 33-Jährigen mit Kusshand nehmen, schließlich ist Williams weiter ein guter 3-and-D-Spieler und kann selbst den Small-Ball-Center geben. Seine 15 Mio. sind aber etwas happig.
© getty
Eine andere Alternative ist Marvin Williams. Houston würde den 33-Jährigen mit Kusshand nehmen, schließlich ist Williams weiter ein guter 3-and-D-Spieler und kann selbst den Small-Ball-Center geben. Seine 15 Mio. sind aber etwas happig.
Gesprächsbereit wären die Hornets wohl auch noch bei folgenden Spielern: Malik Monk (bis 2021, 4 Mio.), Michael Kidd-Gilchrist (bis 2020, 13 Mio.), Bismack Biyombo (bis 2020, 17 Mio.) und Willy Hernangomez (bis 2020, 1,7 Mio.).
© getty
Gesprächsbereit wären die Hornets wohl auch noch bei folgenden Spielern: Malik Monk (bis 2021, 4 Mio.), Michael Kidd-Gilchrist (bis 2020, 13 Mio.), Bismack Biyombo (bis 2020, 17 Mio.) und Willy Hernangomez (bis 2020, 1,7 Mio.).
MIAMI HEAT: Spannend ist die Situation am South Beach. Miami ist dank Jimmy Butler, MIP-Kandidat Bam Adebayo und Youngstern wie Kendrick Nunn, Duncan Robinson und Tyler Herro in der Spitzengruppe des Ostens angekommen.
© getty
MIAMI HEAT: Spannend ist die Situation am South Beach. Miami ist dank Jimmy Butler, MIP-Kandidat Bam Adebayo und Youngstern wie Kendrick Nunn, Duncan Robinson und Tyler Herro in der Spitzengruppe des Ostens angekommen.
Eigentlich hat Miami die Free Agency 2021 zum großen Ziel erklärt, eventuell will Präsident Pat Riley aber schon jetzt den großen Wurf wagen. Es ranken sich Gerüchte um Jrue Holiday von den New Orleans Pelicans.
© getty
Eigentlich hat Miami die Free Agency 2021 zum großen Ziel erklärt, eventuell will Präsident Pat Riley aber schon jetzt den großen Wurf wagen. Es ranken sich Gerüchte um Jrue Holiday von den New Orleans Pelicans.
Zuletzt wurde auch LaMarcus Aldridge von den San Antonio Spurs ins Gespräch gebracht. Der Big Man steht noch bis 2021 unter Vertrag, im letzten Jahr kassiert LMA 24 Millionen. Noch sind die Spurs aber unentschlossen, ob sie das Team aufbrechen wollen.
© getty
Zuletzt wurde auch LaMarcus Aldridge von den San Antonio Spurs ins Gespräch gebracht. Der Big Man steht noch bis 2021 unter Vertrag, im letzten Jahr kassiert LMA 24 Millionen. Noch sind die Spurs aber unentschlossen, ob sie das Team aufbrechen wollen.
Miami könnte verschiedene Trade-Pakete schnüren. Ein junger Spieler, also Nunn oder Herro, müsste wohl im Deal sein, Füller für die restlichen Millionen könnten Justise Winslow, James Johnson oder auch Dion Waiters sein.
© getty
Miami könnte verschiedene Trade-Pakete schnüren. Ein junger Spieler, also Nunn oder Herro, müsste wohl im Deal sein, Füller für die restlichen Millionen könnten Justise Winslow, James Johnson oder auch Dion Waiters sein.
Gerade Winslow könnte ein nettes Asset für andere Teams sein, auch wenn der Flügelspieler in dieser Saison wegen Verletzungen kaum spielte. Je 13 Millionen bis 2022 sind aber ein solider Tarif für einen überdurchschnittlichen Swingman.
© getty
Gerade Winslow könnte ein nettes Asset für andere Teams sein, auch wenn der Flügelspieler in dieser Saison wegen Verletzungen kaum spielte. Je 13 Millionen bis 2022 sind aber ein solider Tarif für einen überdurchschnittlichen Swingman.
Schwieriger wird es, anderen Teams Johnson (Team-Option, 16 Mio.) und Waiters, der auch nächstes Jahr noch 12,7 Mio. garantiert hat, schmackhaft zu machen. Vor allem den Shooting Guard werden die Heat wohl nicht losbekommen, außer sie zahlen drauf.
© getty
Schwieriger wird es, anderen Teams Johnson (Team-Option, 16 Mio.) und Waiters, der auch nächstes Jahr noch 12,7 Mio. garantiert hat, schmackhaft zu machen. Vor allem den Shooting Guard werden die Heat wohl nicht losbekommen, außer sie zahlen drauf.
ORLANDO MAGIC: Die Magic befinden sich in einer schwierigen Situation, sie sind auf Playoff-Kurs, aber das Potenzial zur Verbesserung erscheint gering. Dazu besteht wenig finanzielle Flexibilität.
© getty
ORLANDO MAGIC: Die Magic befinden sich in einer schwierigen Situation, sie sind auf Playoff-Kurs, aber das Potenzial zur Verbesserung erscheint gering. Dazu besteht wenig finanzielle Flexibilität.
Die interessanteste Personalie ist darum Evan Fourner, der zwar noch einen Vertrag bis 2021 besitzt, aber aufgrund einer Spieler-Option (17,5 Mio.) aus seinem Vertrag aussteigen kann. Ohne den Franzosen sind aber auch so schon 100 Mio. verplant.
© getty
Die interessanteste Personalie ist darum Evan Fourner, der zwar noch einen Vertrag bis 2021 besitzt, aber aufgrund einer Spieler-Option (17,5 Mio.) aus seinem Vertrag aussteigen kann. Ohne den Franzosen sind aber auch so schon 100 Mio. verplant.
Sollten die Magic den Shooting Guard nicht bezahlen wollen, könnte ein Trade im Februar eine Option sein. Es erscheint realistisch, dass Fournier seine Option verstreichen lässt und in seiner Prime einen großen Zahltag anstrebt.
© getty
Sollten die Magic den Shooting Guard nicht bezahlen wollen, könnte ein Trade im Februar eine Option sein. Es erscheint realistisch, dass Fournier seine Option verstreichen lässt und in seiner Prime einen großen Zahltag anstrebt.
Unabhängig von Fournier bleibt der Backcourt der Magic die größte Baustelle. Zwar macht Markelle Fultz Fortschritte, doch ein weiterer Scorer, der werfen kann, würde Orlando massiv helfen.
© getty
Unabhängig von Fournier bleibt der Backcourt der Magic die größte Baustelle. Zwar macht Markelle Fultz Fortschritte, doch ein weiterer Scorer, der werfen kann, würde Orlando massiv helfen.
Womöglich könnten die Magic ihren überfüllten Frontcourt etwas aufbrechen, Aaron Gordon wäre hier der Kandidat, der einerseits Trade-Wert hat und andererseits ersetzbar wäre. Ihm stehen noch 59 Millionen Dollar über 3 Jahre zu.
© getty
Womöglich könnten die Magic ihren überfüllten Frontcourt etwas aufbrechen, Aaron Gordon wäre hier der Kandidat, der einerseits Trade-Wert hat und andererseits ersetzbar wäre. Ihm stehen noch 59 Millionen Dollar über 3 Jahre zu.
Gordon ist als Small Forward verschenkt, die Vier wäre seine Idealposition. Dort machte Jonathan Isaac aber einen großen Sprung. Denkt Orlando langfristig und will nicht zwingend in die Playoffs, könnte ein Gordon-Move die richtige Entscheidung sein.
© getty
Gordon ist als Small Forward verschenkt, die Vier wäre seine Idealposition. Dort machte Jonathan Isaac aber einen großen Sprung. Denkt Orlando langfristig und will nicht zwingend in die Playoffs, könnte ein Gordon-Move die richtige Entscheidung sein.
WASHINGTON WIZARDS: Schlechte Nachrichten für alle Fans der Wizards. Der Vertrag von John Wall läuft immer noch bis 2023, im letzten Jahr wird der verletzte Guard 47,3 Mio. kassieren. Sein Trade-Wert ist weiterhin im Keller.
© getty
WASHINGTON WIZARDS: Schlechte Nachrichten für alle Fans der Wizards. Der Vertrag von John Wall läuft immer noch bis 2023, im letzten Jahr wird der verletzte Guard 47,3 Mio. kassieren. Sein Trade-Wert ist weiterhin im Keller.
Ansonsten herrscht aber gute Stimmung in Washington, wo Bradley Beal nun das Zepter schwingt. Der Shooting Guard kann bis zum Sommer nicht getradet werden, da er erst im Herbst eine vorzeitige Vertragsverlängerung unterzeichnete.
© getty
Ansonsten herrscht aber gute Stimmung in Washington, wo Bradley Beal nun das Zepter schwingt. Der Shooting Guard kann bis zum Sommer nicht getradet werden, da er erst im Herbst eine vorzeitige Vertragsverlängerung unterzeichnete.
So verbleibt in der Hauptstadt eigentlich nur ein interessanter Name - und das ist Davis Bertans. Der Lette schießt schon die komplette Saison die Lichter von Downtown aus und mit nur 7 Millionen Dollar ein absolutes Schnäppchen.
© getty
So verbleibt in der Hauptstadt eigentlich nur ein interessanter Name - und das ist Davis Bertans. Der Lette schießt schon die komplette Saison die Lichter von Downtown aus und mit nur 7 Millionen Dollar ein absolutes Schnäppchen.
Es verwundert nicht, dass vermutlich jedes Top-Team den Latvian Laser auf dem Zettel hat. Wizards-GM Sheppard beteuerte aber zuletzt, dass man keine Absichten habe, Bertans zu traden, auch mit dem Ziel im Hintergrund, mit Wall 20/21 wieder anzugreifen.
© getty
Es verwundert nicht, dass vermutlich jedes Top-Team den Latvian Laser auf dem Zettel hat. Wizards-GM Sheppard beteuerte aber zuletzt, dass man keine Absichten habe, Bertans zu traden, auch mit dem Ziel im Hintergrund, mit Wall 20/21 wieder anzugreifen.
1 / 1
Werbung
Werbung