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NBA: Shai Gilgeous-Alexander legt für Thunder historisches Triple-Double auf - Philadelphia 76ers stolpern in Indiana

Von SPOX
Shai Gilgeous-Alexander legte gegen die Timberwolves historische Zahlen auf.

Die Thunder holen dank einer starken zweiten Halbzeit einen lockeren Sieg, in Sacramento und Portland geht es deutlich spannender zu. Gegen die Kings wird Aaron Gordon zum Helden.

Minnesota Timberwolves (15-24) - Oklahoma City Thunder (23-17) 104:117 (BOXSCORE)

  • Nach drei Heimsiegen in Folge kassierten die Wolves gegen formstarke Thunder (8 der vergangenen 10 Spiele gewonnen) mal wieder eine Niederlage vor heimischer Kulisse. Nach ausgeglichener erster Hälfte setzte sich OKC mit einem 21:5-Lauf im dritten Viertel auf bis zu 18 Punkte ab und brachte den Sieg anschließend souverän ins Ziel.
  • Erfolgreichster Punktesammler der Gäste war Danilo Gallinari mit 30 Zählern (8/12 FG, 11/12 FT), der nach mehreren Offensiv-Rebounds drei Minuten vor Schluss seinen dritten Dreier zum Stand von 113:100 versenkte und damit den Sack zumachte. Noch beeindruckender war jedoch das Triple-Double von Shai Gilgeous-Alexander, der auf 20 Punkte (8/12 FG), 20 Rebounds (Career-High) und 10 Assists kam - er ist der jüngste Spieler mit einem 20/20-TD in der NBA-Geschichte.
  • Schröder erzielte nach seinem spektakulären Buzzerbeater im ersten Duell 14 Punkte (5/14 FG, sieben im vierten Viertel), Steven Adams legte ein Double-Double auf (13 und 11), Chris Paul kam am Ende auf 10 Punkte (5/15 FG) und 3 Assists, nachdem er in der ersten Hälfte zum ersten Mal in seiner Karriere ohne Punkt und Assist geblieben war, wenn er mehr als 15 Minuten spielte.
  • Für Minnesota enttäuschte Andrew Wiggins mit nur 10 Punkten (4/12 FG), die er alle in Halbzeit eins verbuchte. Besser machten es Robert Covington (18, 6/13 FG) und Naz Reid (20, 7/13 FG) von der Bank. Die Timberwolves trafen den Dreier schlechter als die Gäste (34,4 zu 40 Prozent) und ließen an der Freiwurflinie einiges liegen (76,2 Prozent). Zum 14. Mal musste Minnesota auf Karl-Anthony Towns verzichten, der sich aber einer Rückkehr nähert.

Portland Trail Blazers (17-24) - Charlotte Hornets (15-28) 115:112 (BOXSCORE)

  • Ein Auf und Ab bekamen die Zuschauer in Portland zu sehen: Nachdem die Blazers die erste Halbzeit mit 62:46 für sich entschieden, stand es zwölf Minuten später plötzlich nur noch 91:89 für die Hausherren. Immerhin ging Portland mit einem guten Gefühl in den Schlussabschnitt, da Damian Lillard die Kugel knapp vor der Mittellinie mit dem Buzzer versenkte.
  • Nachdem sich die Blazers im Schlussviertel auf bis zu 8 Punkte absetzten, wurde es doch nochmal spannend: P.J. Washington glich zwei Minuten vor Ende von der Freiwurflinie aus, ehe Portland durch fünf Punkte in Folge wieder davonzog. Da Lillard sechs Sekunden vor Schluss einen Freiwurf vergab, hatte Charlotte die Chance auf den Ausgleich, Devonte' Graham wurde jedoch von Kent Bazemore geblockt.
  • Lillard war mit 30 Punkten (10/16 FG, 9 Assists) Topscorer der Blazers, Anthony Tolliver kam auf ein Season-High von 16 Punkten, die er allesamt im vierten Viertel erzielte, sowie 11 Rebounds. C.J. McCollum steuerte 27 Punkte bei (11/22 FG), Carmelo Anthony 17 (7/13), 8 Assists und 6 Rebounds. Portland traf 43,2 Prozent aus der Distanz (16/37).
  • Bei Charlotte waren es sogar 47,4 Prozent (18/38), dennoch setzte es die fünfte Niederlage in Folge. Dabei wurden die Hornets von 27 Punkten von Graham angeführt, der 8 seiner 13 Dreier versenkte und 10 Assists spielte. Ansonsten scorten lediglich Terry Rozier (25, 8/18 FG), Washington (20) und Willy Hernangomez (14) zweistellig.

Sacramento Kings (15-25) - Orlando Magic (19-21) 112:114 (BOXSCORE)

  • Wie in Portland ging es auch in Sacramento hin und her: Die erste Hälfte ging mit 62:55 an die Magic, die Kings meldeten sich mit einem 33:21-Viertel zurück im Spiel. Eine Minute vor Schluss stand es 111:104 für Orlando, doch Sacramento gab noch nicht auf: Mit einem And-One brachte De'Aaron Fox die Gastgeber in Front.
  • 1,1 Sekunden vor der Sirene konterte Aaron Gordon mit einem Dreipunktspiel, die Kings bekamen keinen vernünftigen Wurf mehr los, wobei ein mögliches Foul gegen Harrison Barnes nicht geahndet wurde.
  • Da half es den Kaliforniern auch nicht, dass mit Fox (31, 12/18 FG, 10 Assists, 8 Rebounds) und Nemanja Bjelica (34, 8/10 3FG, 7 Rebounds) gleich zwei Spieler die 30-Punkte-Marke knackten. Ansonsten kamen nur Buddy Hield (16) und Marvin Bagley (18 von der Bank) auf mehr als 5 Punkte. Harrison Barnes (5, 2/8 FG) enttäuschte und auch eine Quote von 51,5 Prozent aus dem Feld war nicht genug.
  • Dies lag vor allem daran, dass Orlando gleich 30-mal an die Linie ging und 25 davon verwandelte (SAC: 10/11). So konnten die deutlich schlechteren Quoten kompensiert werden. Nikola Vucevic legte ein starkes Double-Double auf (26, 9/23 FG, 15 Rebounds), Evan Fournier erzielte 25 Punkte (6/16 FG). Aaron Gordon kam auf 19 Zähler und 9 Rebounds, Markelle Fultz auf 16.

Los Angeles Lakers (33-7) - Cleveland Cavaliers (12-28) 128:99 (Spielbericht)

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