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NBA - Dallas Mavericks Coach Rick Carlisle verteidigt Spielstil von Kristaps Porzingis: "Ein Post-Up ist kein guter Spielzug mehr"

Von SPOX
Mavs-Coach Rick Carlisle möchte offenbar nicht, dass Kristaps Porzingis öfters in den Post geht.

Der Head Coach der Dallas Mavericks, Rick Carlisle, hat im Anschluss an den 102:98-Erfolg der Mavs gegen die San Antonio Spurs den Spielstil von Kristaps Porzingis verteidigt. Der Lette spielt im Gegensatz zu einem traditionellen Big Man sehr selten im Post, stattdessen vermehrt an der Dreierlinie, wofür er Kritik einstecken musste.

"Ein Post-Up ist kein guter Spielzug mehr", sagte Carlisle auf der anschließenden Pressekonferenz. "Es ist einfach kein guter Spielzug, auch nicht für einen 2,21-Meter-Mann. Solche Situationen haben nur einen geringen Wert."

Während der Partie gegen die Spurs, in der Porzingis mit 13 Punkten bei 4 von 15 aus dem Feld (3/8 Dreier) schwächelte, kritisierten die Experten des US-amerikanischen Fernsehsenders TNT um Charles Barkley, dass Porzingis zu selten in den Post gehe.

Laut stats.nba.com kommt der 24-Jährige auf 2,6 Post-Ups pro Partie, aus denen er 0,59 Punkte pro Possession generiert. Das ist der zweitschlechteste Wert unter allen Spielern, die mindestens 2,5-mal pro Partie aufposten.

"Wir lassen niemanden wirklich häufig aufposten"", erklärte Carlisle den Spielstil seines Teams. "Der Wert von solchen Situationen ist abgestürzt. Wir müssen realisieren, dass sich das Spiel verändert hat. Das ist einfach ein Fakt." Porzingis sei dagegen für seine Größe ein "historisch" guter Schütze, der seinen Teamkollegen mit einem gefährlichen Distanzwurf Platz verschaffen könne.

Porzingis trifft in der aktuellen Saison 33,3 Prozent seiner Dreier (bei 6,2 Versuchen pro Partie), über seine gesamte Karriere hat er eine Quote von 35,6 Prozent aus der Distanz vorzuweisen. "KP muss nicht in den Post gehen", bekräftigte Carlisle. "Es ist in Ordnung, wenn er das ab und zu macht, aber wir posten niemanden häufig auf."

Spurs-Coach Popovich lobt Mavs-Star Luka Doncic

Trotz Porzingis' eher schwachen Leistung gegen die Spurs rehabilitierte sich Dallas mit dem Erfolg nach der Niederlage kurz vor Weihnachten gegen die Raptors. Dabei feierte Luka Doncic nach kurzer Verletzungspause sein Comeback, zwar zeigte er nicht seine beste Performance, führte die Mavs aber dennoch mit 24 Punkten (9/23 FG), 10 Rebounds und 8 Assists zum Sieg.

"Er ist ein Biest", lobte Spurs-Coach Gregg Popovich den Slowenen schon während der Partie während einer Auszeit. Nach dem Spiel legte Pop mit einer weiteren Lobeshymne nach: "Ich hasse es, das zu sagen: Er ist nicht Magic Johnson, aber er ist wie Magic Johnson, er sieht den Court in gleicher Weise. Er hat eine Intuition, die du nicht erlernen kannst. Er hat es einfach und ist großartig darin."

Doncic selbst zeigte sich mit seinem Auftritt nach vier Spielen Pause noch nicht ganz zufrieden. Vor allem gegen Ende der Partie habe er sich müde gefühlt, Doncic versprach aber: "Es wird besser werden." Gleichzeitig waren die Teamkollegen erleichtert, den amtierenden Rookie des Jahres zurück an ihrer Seite zu haben.

"Er hat heute Abend wieder sein Ding gemacht", sagte Porzingis. "Es ist gut, ihn zurückzuhaben." Die Mavs stehen nun mit 20 Siegen und zehn Niederlagen auf dem fünften Rang in der Western Conference.

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