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NBA: James Harden explodiert erneut und erlegt die Magic mit 54 Punkten - Bucks-Serie hält dank Giannis an

Von SPOX
James Harden erlegt die Magic mit 54 Punkten und kommt damit zum zweiten Mal in Folge auf mindestens 50 Zähler.

Nächste Gala von James Harden: The Beard erzielt beim Blowout-Sieg gegen die Orlando Magic zum zweiten Mal in Folge mindestens 50 Punkte - und versenkt dabei erneut 10 Dreier! Die Milwaukee Bucks setzen sich dank Giannis Antetokounmpo der Explosion von Jaren Jackson Jr. zur Wehr und bauen ihre Siegesserie weiter aus. Die L.A. Clippers verspielen trotz Kawhi Leonard und Paul George in Topform fast einen 27-Punkte-Vorsprung.

Joel Embiid kann zwar nicht an seine dominante Vorstellung gegen die Celtics anknüpfen, Philly bleibt dennoch in eigener Halle ungeschlagen. Auch die Pacers und Rockets siegen.

Orlando Magic (11-14) - Houston Rockets (17-8) 107:130 (BOXSCORE)

  • James Harden ist derzeit absolut on fire, da gibt es keine zwei Meinungen. Zum zweiten Mal in Folge schenkte The Beard seinem Gegner mindestens 50 Punkte ein, zum zweiten Mal in Folge versenkte er 10 Dreier - letzteres gelang in der langen Historie der NBA vor ihm nur Stephen Curry. Ganz nebenbei führte er die Rockets auch noch zum vierten Sieg aus den vergangenen fünf Spielen.
  • Houston setzte sich erstmals im dritten Viertel bedeutend ab, mit einem 18-Punkte-Vorsprung ging das Team von Head Coach Mike D'Antoni in den Schlussabschnitt. Dort machten es die Magic noch einmal spannend, bevor Harden verhinderte, dass den Rockets das Spiel aus den Fingern glitt.
  • Nachdem sich Orlando bis auf 11 Zähler herangekämpft hatte, machte Houston mit einem anschließenden 20:10-Lauf alles klar. Bei 18 dieser 20 Zähler hatte The Beard entweder mit eigenem Scoring oder Vorlagen seine Finger im Spiel. Der Vorsprung der Gäste wuchs schließlich auf bis zu 23 Punkte an, das Spiel war entschieden.
  • Harden überzeugte dabei nicht nur mit den reinen Statistiken, sondern auch mit seiner Effizienz. Insgesamt fanden 19 seiner 31 Feldwurfversuche den Weg durch die Reuse, dazu kamen noch 6 von 6 Freiwürfe. Überragend war aber sein heißes Händchen von Downtown, für seine 10 erfolgreichen Triples benötigte Harden gerade einmal 15 Versuche.
  • Auch bei seinen Teamkollegen lief es an diesem Abend prächtig aus der Distanz. Houston versenkte bärenstarke 22 von 39 Dreierversuchen (56,4 Prozent), unter anderem Ben McLemore (18 Punkte, 6/7 Dreier) wusste zu überzeugen. Russell Westbrook steuerte zudem 23 Punkte und 6 Assists bei, während Isaiah Hartenstein in 7 Minuten blass blieb (0 Punkte, 1 Assist).
  • Auf der Gegenseite waren Evan Fournier (27) und Aaron Gordon (21) die besten Männer. Für Orlando war es nach Duellen gegen die Bucks und Lakers nun die dritte Pleite in Folge. "Ich habe das Gefühl, dass wir nur gegen ihn verloren haben. Es gibt einen Grund, warum er MVP war", konstatierte Fournier.

Philadelphia 76ers (20-7) - New Orleans Pelicans (6-20) 116:109 (BOXSCORE)

  • Nach der Pleite der Miami Heat gegen die Lakers sind die Sixers das einzige Team in der kompletten Association, das 2019/20 vor eigenem Publikum noch ungeschlagen ist. Daran konnten auch die Pelicans trotz eines starken Auftritts von Brandon Ingram nichts ändern. Während Philly den fünften Sieg in Serie feierte, mussten die Pels die elfte Pleite in Folge hinnehmen.
  • Gut neun Minuten vor dem Ende sahen die Sixers dank einer 13-Punkte-Führung fast schon wie der sichere Sieger aus. Doch die Hausherren setzten in der Schlussphase insgesamt 9 Freiwürfe daneben und erlaubten so das Comeback. Das bestrafte bei den Pels in erster Linie Ingram, der 17 seiner 32 Punkte im letzten Durchgang erzielte.
  • Um die Partie zu drehen reichten jedoch weder Ingrams späte Explosion noch die 19 Punkte von J.J. Redick, der vor der Partie ein Video-Tribut von seinem Ex-Team spendiert bekam. Trotz der zwischenzeitlichen Schwäche von der Linie saßen die letzten vier Freebies der Sixers in den Schlusssekunden, mit denen sie den Sack zumachten.
  • Joel Embiid konnte dabei nicht ganz an seinen dominanten Auftritt gegen die Celtics am Abend zuvor anknüpfen. Am Ende hatte der Center 24 Punkte (6/16 FG), 11 Rebounds und 5 Assists vorzuweisen. Erneut schickte die gegnerische Defense zahlreiche Double-Teams gegen Embiid, von denen vor allem Tobias Harris mit einigen Freiräumen profitierte. Die nutzte er für 31 Zähler (12/20 FG), Ben Simmons steuerte zudem 24 Punkte und 11 Assists bei.

Miami Heat (18-7) - Los Angeles Lakers (23-3) 110:113 (Spielbericht)

Atlanta Hawks (6-20) - Indiana Pacers (17-9) 100:110 (BOXSCORE)

  • Nach dem beeindruckenden Sieg gegen die Celtics vor wenigen Tagen legten die Pacers mit einem weiteren Erfolg gegen Atlanta nach. Allerdings mussten die Gäste gegen das zweitschlechteste Team der Eastern Conference länger zittern, als ihnen wohl lieb war.
  • Anfang des dritten Viertels lagen die Pacers bereits mit 18 Punkten in Front und schienen die Partie unter Kontrolle zu haben. Doch die Hawks zeigten Moral, kämpften sich zurück und waren gut zweieinhalb Minuten vor dem Ende nur noch mit 5 Zählern hinten.
  • Anschließend brachten die Hausherren jedoch keine Zähler mehr aufs Konto. Malcolm Brogdon machte zunächst mit einem Layup und dann mit 2 Freiwürfen alles klar. Der Point Guard beendete die Partie mit 19 Punkten und 12 Assists, sechs weitere Pacers-Akteure kamen ebenfalls auf eine zweistellige Punkteausbeute. T.J. Warren erzielte 18 Punkte, Domantas Sabonis (12 und 14 Rebounds) legte sein elftes Double-Double in Folge auf.
  • Trae Young führte die Hawks mit 23 Punkten an (dazu 8 Assists und 7 Rebounds), der 21-Jährige hatte aber enorme Probleme mit seinem Wurf und traf nur 9 seiner 30 Versuche. De'Andre Hunter (21, 7/16 FG) und Jabari Parker (20, 9/13 FG) wussten da schon eher zu überzeugen.
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