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NBA: Ben Simmons glänzt für die Philadelphia 76ers - Jamal Murray mit Game-Winner für die Denver Nuggets

Von SPOX
Ben Simmons legte in Detroit ein starkes Triple-Double auf.
© getty
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Russell Westbrook und James Harden führen die Rockets zum nächsten Sieg. Auch Golden State darf erneut feiern. In Minnesota kriselt es dagegen weiter.

Sacramento Kings (12-18) - Houston Rockets (21-9) 104:113 (BOXSCORE)

  • Die Rockets scheinen sich langsam zu finden und gewinnen auch in Sacramento. Allerdings hatten die Texaner auch bei den Kings erneut eine Schwächephase, in der der Gegner wieder ins Spiel gebracht wurde. Durch einen beeindruckenden 21:4-Lauf nach der Pause hatten sich die Rockets schnell einen Vorsprung von 25 Punkten herausgespielt, um diesen dann Anfang des Schlussabschnitts fast komplett zu verlieren.
  • So leisteten sich die Gäste gleich drei Ballverluste in Folge und die Kings waren knapp fünf Minuten vor dem Ende nach einem Korbleger vom starken De'Aaron Fox (31 Punkte) wieder auf 6 Zähler dran. Dreier von James Harden und Russell Westbrook ließen das Golden 1 Center aber wieder verstummen und Houston brachte es letztlich souverän über die Ziellinie.
  • Verlass war dabei mal wieder auf Westbrook (28, 3/4 Dreier) und Harden (34, 10/19 FG), die bereits zum vierten Mal in Folge beide mindestens 25 Punkte erzielten. Zuletzt gelang dies einem Rockets-Duo im Jahr 2007, nämlich Tracy McGrady und Yao Ming. Clint Capela (15, 14 Rebounds) steuerte ein Double-Double bei, während Isaiah Hartenstein nach seinem Einsatz in der G-League wieder im Kader stand, aber nicht zum Einsatz kam.
  • Die Kings mussten dagegen kurzfristig auf Bogdan Bogdanovic (Knöchel) verzichten, sodass Coach Luke Walton gerade einmal acht Spieler einsetzte. Neben dem emsigen Fox überzeugte Center Richaun Holmes mit 12 Zählern und 13 Rebounds, während Buddy Hield (10, 3/12) nie seinen Rhythmus fand.

Golden State Warriors (7-24) - Minnesota Timberwolves (10-19) 113:104 (BOXSCORE)

  • Hoppla, starten die Warriors etwa eine Siegesserie? Nach dem Sieg über New Orleans wurde nun auch Minnesota im heimischen Chase Center geschlagen, wobei sich die Wolves ohne Star-Center Karl-Anthony Towns auch als dankbarer Gegner entpuppten. D'Angelo Russell führte seine Farben mit 30 Punkten zum zweiten Sieg in Serie, wodurch die Dubs die Rote Laterne an Atlanta abgaben.
  • Die Wolves trafen lediglich 40 Prozent aus dem Feld und mussten bereits früh abreißen lassen. Zwischenzeitlich betrug der Rückstand 25 Zähler, bevor Two-Way-Player Jordan McLaughlin (19, 7/13 FG) den Gästen ein wenig Leben einhauchte und es am Ende sogar noch einmal ein bisschen spannend machte. Die Warriors gaben sich aber an der Freiwurflinie keine Blöße.
  • Andrew Wiggins verfiel dagegen mehrfach in alte Muster, nahm lange Zweier und leistete sich 5 Ballverluste. Der frühere Top-Pick war letztlich mit 22 Punkten (10/26 FG) trotzdem der fleißigste Punktesammler der Gäste, was bleibt, war aber die elfte Pleite in Serie.
  • Für Golden State machte Alec Burks mit 25 Zählern und 8 Assists ein ansprechendes Spiel. Draymond Green (9, 14 Rebounds, 7 Turnover) überzeugte lediglich defensiv. Marquese Chriss (6) schnappte sich 11 Rebounds in ebenso vielen Minuten.