NBA

NBA: Giannis Antetokounmpo erzielt 50 Punkte, Melo schreibt Geschichte - irrer Sieg für Boston Celtics

Von SPOX
Giannis Antetokounmpo zeigte gegen die Utah Jazz eine brachiale Leistung.
© getty
Cookie-Einstellungen

Boston hat sich bei den Kings für die dramatische Niederlage in der vorigen Woche revanchiert, Miami besiegte die Hornets souverän.

Atlanta Hawks (4-13) - Minnesota Timberwolves (9-8) 113:125 (BOXSCORE)

  • Auch wenn Trae Young mit 37 Punkten eifrig Gegenwehr leistete, war er am Ende doch machtlos gegen souverän aufspielende Minnesota Timberwolves. Bei den Gästen zeichnete das Star-Duo aus Andrew Wiggins und Karl-Anthony Towns für insgesamt 53 Punkte verantwortlich und bescherte den Gastgebern die bereits siebte Niederlage in Folge.
  • Dabei schienen die Hawks zunächst noch besser zu sein, zur Pause führte Atlanta mit 10 Punkten, was vor allem an Young (11/28 FG, 9 Assists, 7 Turnover), aber auch Jabari Parker (22 Punkte) lag. Mit etwas mehr Fokus in der Defensive zogen die Wolves in der zweiten Hälfte dann aber doch davon, am Ende hätte das Ergebnis sogar noch deutlicher ausfallen können.
  • Towns (28 Punkte, 13 Rebounds, 8 Assists) zeigte dabei eine rundum komplette Vorstellung, Wiggins kam auf 25 Zähler. Head Coach Ryan Saunders kündigte vor dem Spiel an, Veteran Jeff Teague nun permanent zum Bankspieler zu machen, dieser dankte es mit guten 8 Punkten und 8 Assists. An seiner Stelle rückte wieder einmal Rookie Jarrett Culver in die Starting Five, der mit 13 Punkten ebenfalls einen recht guten Eindruck hinterließ.

Boston Celtics (12-4) - Sacramento Kings (7-9) 103:102 (BOXSCORE)

  • So richtig normal können Spiele zwischen Boston und Sacramento derzeit wohl nicht ablaufen. Nachdem vorige Woche in Sacramento noch die Kings mit 1 Punkt Unterschied gewinnen konnten, weil ein potenzieller Game-Winner von Marcus Smart aus dem Korb herauskullerte, war es diesmal ein wilder Wurf von Bogdan Bogdanovic, der verfehlte. So fanden die Celtics haarscharf zurück in die Spur, auch wenn es gegen den überragenden Buddy Hield (41 Punkte, Career High) alles brauchte.
  • Auf beiden Seiten gab es Ausfälle, wobei den Celtics neben Gordon Hayward in Kemba Walker (Nacken) und Daniel Theis (Krankheit) kurzfristig auch noch zwei weitere Starter fehlten. Zunächst zeigte sich das auch mehr als deutlich, Boston war insbesondere im zweiten Viertel phasenweise offensiv völlig abgemeldet und stand nach knapp 18 absolvierten Minuten erst bei 22 Punkten.
  • Sacramento führte nach einem Dreier von Hield mit 11, dann fanden die Gastgeber allerdings erstmals in dieser Partie ihren Rhythmus und profitierten dabei vom klugen Playmaking von Smart (6 Assists bis zur Pause). In den letzten sechseinhalb Minuten des zweiten Viertels legten die Celtics einen 25:7-Run hin, mit einer 7-Punkte-Führung ging es in den Locker Room.
  • Das reichte aber nicht, weil Hield im dritten Viertel immer stärker wurde und allein in diesem Durchgang 21 Zähler auflegte. Der Shooting Guard versenkte insgesamt elf Dreier (bei 21 Versuchen), mehr hatte noch niemand gegen die Celtics aufgelegt. Dank ihm und Harrison Barnes (20) blieb Sacramento bis zum Ende im Spiel.
  • Diesmal hatten die Celtics jedoch die Nase vorn. Die letzten Punkte des Spiels kamen 31 Sekunden vor Schluss von Smart, der das Spiel mit 17 Zählern, 7 Assists und 5 Steals beendete. Topscorer bei Boston war Jaylen Brown mit 24 Zählern, Jayson Tatum kam auf 20.

Miami Heat (12-4) - Charlotte Hornets (6-12) 117:100 (BOXSCORE)

  • Klare Angelegenheit für die Heat, denen drei konzentrierte Viertel reichten, um Charlotte die nun fünfte Niederlage in Folge beizubringen. Als Topscorer zeichneten sich dabei Jimmy Butler und Bam Adebayo aus, die mit jeweils 21 Punkten einem starken Kollektiv Miamis vorstanden.
  • Butler verteilte in seinen 31 Minuten auf dem Court außerdem 7 Assists, Adebayo schnappte sich 13 Rebounds und verteilte ebenfalls 5 Vorlagen. Die Hornets hatten keine Antwort auf Miamis effiziente Offensive, die Heat trafen insgesamt knapp 52 Prozent aus dem Feld und hatten auch von der Bank in Tyler Herro (18) und Kelly Olynyk (15, dazu 16 Rebounds) tatkräftige Unterstützung.
  • Bei den Gästen, die nur im ersten Viertel so richtig mithalten konnten, waren die beiden Guards Terry Rozier (19 Punkte) und Devonte' Graham (16, dazu 8 Assists) die beiden produktivsten Spieler.

Toronto Raptors (12-4) - Philadelphia 76ers (11-6) 101:96 (Spielbericht)