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NBA News: Gregg Popovich reagiert auf Kritik von US-Präsident Donald Trump

Von SPOX
Gregg Popovich ließ am Sonntag kein gutes Haar an US-Präsident Donald Trump.

Nachdem US-Präsident Donald Trump in der vergangenen Woche sowohl Steve Kerr als auch Gregg Popovich kritisiert hatte, haben sich nun beide Coaches zu Wort gemeldet. Popovich äußerte sich am Sonntag im Rahmen des Spiels seiner Spurs gegen die New Orleans Pelicans.

Popovich lobte dabei zunächst NBA-Commissioner Adam Silver für seinen Umgang mit der Krise in China, die in der vorigen Woche durch einen Tweet von Rockets-Manager Daryl Morey ausgelöst worden war. "Silver stand zu unserer Nation und unseren Prinzipien. Das ist in diesen Tagen etwas ziemlich Besonderes", sagte der Erfolgscoach der Spurs.

"Manchmal ist es wie bei George Orwell. Man denkt, wir leben an einem Ort, wo man denkt: ‚Passiert das gerade wirklich?' Aber dieser Vergleich ist ziemlich hart, wenn man sieht, wie unser Präsident mit anderen Landesvertretern umgeht und auf sie reagiert, und das mit Adam Silver vergleicht. Ich war stolz auf ihn", sagte Popovich.

Trump hatte am Mittwoch sowohl Popovich als auch Kerr dafür kritisiert, dass sie zum Thema China keine mediale Kritik formulierten, während sie ihn selbst schon oft öffentlich kritisiert hatten. Popovich wollte dazu am Sonntag ursprünglich gar nichts sagen, wurde dann aber doch deutlich.

Gregg Popovich über Donald Trump: "Kraftlos, impotent und feige"

"Das einzige, was ich gemacht habe, war ein Vergleich zwischen Silvers Mut und Prinzipientreue in einer schwierigen Situation und dem Verhalten unseres Präsidenten, wenn er in Gesellschaft autoritärer Figuren ist, ob es Saudi-Arabien ist, Nordkorea, Russland, die Türkei oder wer auch immer", so Popovich. "Das kommt im Vergleich als wirklich kraftlos, impotent und feige rüber."

Silver hatte sich nach dem Pro-Hongkong-Tweet von Morey vor den General Manager der Rockets gestellt und darauf bestanden, dass dessen Recht auf freie Meinungsäußerung von der NBA nicht eingeschränkt werden könne. Die Beziehung zwischen der NBA und dem wichtigen Markt China ist weiter angespannt.

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