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NBA

NBA, Golden State Warriors: Steve Kerr will Stephen Curry nicht zu James Harden machen

Von SPOX
Steve Kerr will die Rolle von Stephen Curry nicht gravierend verändern.

Auch wenn die Golden State Warriors im dritten Saisonspiel gegen die New Orleans Pelicans erstmals gewinnen konnten, verlief der Saisonstart des Vorjahres-Finalisten ernüchternd (1-2). Head Coach Steve Kerr wurde am Montag gefragt, ob er vielleicht etwas an der Rolle von Stephen Curry ändern müsste - dies verneinte Kerr jedoch.

Nachdem die Offense vor allem im zweiten Spiel gegen die OKC Thunder große Probleme hatte, wurde Kerr gefragt, ob mehr Dreier für Curry eine Möglichkeit wären, um seinem Team etwas Auftrieb zu geben. "Ich weiß nicht, ob es so simpel ist", sagte Kerr. "Wir könnten ihn zu James Harden machen und ihm in jedem Play den Ball geben. Aber das ist nicht einfach und man muss sein Team spezifisch dafür bauen."

Die Warriors seien mit Hardens Houston Rockets nicht zu vergleichen: "Houston hat vier Shooter auf dem Court, seit Jahren, um Harden Platz zu machen. Wir haben dieses Personal nicht, deswegen gibt es nicht dieses Spacing. Und diese Art von Basketball ist außerdem sehr anstrengend, vor allem für jemanden, der nur gut 80 Kilo wiegt. Ich glaube, es macht daher nicht zu viel Sinn, einfach eine Million High-Screens pro Spiel zu setzen."

Über die ersten drei Saisonspiele hat Curry 24 Punkte im Schnitt aufgelegt, dabei aber nur 43,6 Prozent aus dem Feld und 26,7 Prozent von der Dreierlinie (bei insgesamt 30 Versuchen) getroffen. Ohne Kevin Durant und Klay Thompson hat auch der Point Guard weitaus weniger Platz zum Operieren, seine Würfe muss er sich hart erarbeiten.

Draymond Green: "Immer noch kein besonders gutes Team"

"Wir müssen herausfinden, wie wir ihn besser freibekommen, und damit beschäftigen wir uns jeden Tag", sagte Kerr. "Wie können wir ihn frei kriegen, ohne diese werfenden Bigs zu haben, die im Moment so populär sind. Die Herausforderung lautet, ihm Platz für Würfe und für Penetration zu kreieren. Wir arbeiten daran."

Curry selbst wollte vor dem Spiel gegen die Pelicans noch gar nicht über die Offense reden. "Ehrlich gesagt kann ich das noch nicht bewerten", so der 31-Jährige. "Denn wir müssen nach jedem gegnerischen Ballbesitz erstmal den Ball aus dem Korb holen. Wir sind defensiv bisher ertrunken, deswegen ist es nicht so leicht, dann etwas zur Offense zu sagen, wenn es keine Transition gibt."

Das 134:123 gegen die Pelicans war dabei ein erster Schritt in die richtige Richtung. Curry kam bei dem Spiel, das über weite Strecken ein Blowout war, auf 26 Punkte und 11 Assists. Draymond Green, der am Vortag in Oklahoma City noch Alarm geschlagen hatte, wollte dies jedoch nicht überbewerten: "Wir sind immer noch kein besonders gutes Team."

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