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NBA News: James Harden will "in einer Konversation" mit Jordan und Kobe auftauchen

Von SPOX
James Harden will das erreichen, was Kobe Bryant in seiner Karriere erreicht hat.

James Harden wurde kürzlich 30 Jahre alt und befasst sich somit langsam mit seinem "Vermächtnis". The Beard sprach darüber mit Bleacher Report und kündigte an, noch lange nicht fertig zu sein.

"Ich habe noch nicht einmal die Hälfte von dem erreicht, was ich erreichen möchte", sagte Harden. "Ich will mehrere Titel gewinnen. Ich will einer dieser Spieler sein, die man nie vergisst. Wir erinnern uns offensichtlich alle an die Kobes, die Jordans, die D-Wades, all diese Spieler. Ich will in einer Konversation mit ihnen sein. Ich will einer der besten Shooting Guards sein, die je gespielt haben."

Harden hat dabei 2018 den MVP-Titel gewonnen, zwei Scoring-Titel, in den letzten fünf Jahren erhielt insgesamt kein Spieler mehr MVP-Stimmen als der Superstar der Houston Rockets. Die Championship konnte Harden bisher jedoch nie gewinnen, seit 2012 (damals mit den OKC Thunder) stand er auch nicht mehr in den Finals. Nun gab er zu, dass ihn dies langsam doch störe.

"Natürlich ist das ein Thema für mich", so Harden. "Ich habe über die letzten zwei Jahre viel darüber nachgedacht. Ich bin auf dem richtigen Weg. Man kann es nicht überstürzen. Manche gewinnen früh, manche später. So ist es perfekt - die Zeit wird reif sein, wenn sie reif ist. Ich muss einfach geduldig bleiben und weiter hart arbeiten, meinen Drive behalten. Ich denke, wir alle haben im Moment diesen Drive."

Die Karriere-Stats von James Harden im Vergleich

SpielerSpielePunkteReboundsAssistsMVP-AwardsMeisterschaften
Michael Jordan1.07230,1 6,2 5,3 56
Kobe Bryant1.34625,0 5,2 4,7 15
Dwyane Wade1.054 22,0 4,75,4 03
James Harden76524,35,26,2 10

James Harden über Titel: "Es wird mich nicht auffressen"

Harden ist mit den Rockets in den vergangenen Jahren jeweils an den Golden State Warriors gescheitert, die nun nach dem Abgang von Kevin Durant und dem Kreuzbandriss von Klay Thompson erstmals seit Jahren kein Top-Favorit mehr sind. Houston hat dafür Russell Westbrook verpflichtet, einen alten Mitspieler und Freund von Harden, der 2017 ebenfalls MVP wurde.

Harden, der vergangene Saison 36,1 Punkte im Schnitt auflegte, betonte allerdings, dass er, selbst wenn das neue Experiment nicht klappen sollte, nicht in Panik verfallen oder sein Team wechseln werde. Ein Superteam wolle er nicht aufbauen.

"Es gibt andere Wege, wie ich es hätte machen können, dann hätte ich wahrscheinlich schon einen Titel", so Harden. "Aber ich bin gerne in Houston und finde hier den Weg heraus. Ich werde es hier schaffen, mindestens einmal. Aber es wird mich nicht auffressen. Ich fühle mich wohl mit meiner Karriere."

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