Suche...

NBA: Die Geschichte der L.A. Clippers - Von Buffalo in den neuen Mega-Tempel in Inglewood

 
Steve Ballmer, der Clippers-Besitzer, hat angekündigt, dass es möglich ist, dass die Franchise neue Logos und einen neuen Namen kriegt. SPOX blickt zurück auf die Clippers-Historie - von Buffalo bis L.A. - und zeigt die neue Clippers-Arena für 2024.
© getty
Steve Ballmer, der Clippers-Besitzer, hat angekündigt, dass es möglich ist, dass die Franchise neue Logos und einen neuen Namen kriegt. SPOX blickt zurück auf die Clippers-Historie - von Buffalo bis L.A. - und zeigt die neue Clippers-Arena für 2024.
Los Angeles war nicht immer die Heimat der Clippers, 1970 kamen die Buffalo Braves als Expansion Team in die NBA. Logisch, ein Büffel durfte im Logo da nicht fehlen.
© NBA
Los Angeles war nicht immer die Heimat der Clippers, 1970 kamen die Buffalo Braves als Expansion Team in die NBA. Logisch, ein Büffel durfte im Logo da nicht fehlen.
Und so sahen die Jerseys aus, ganz klassisch gehalten.
© getty
Und so sahen die Jerseys aus, ganz klassisch gehalten.
Gespielt wurde im Buffalo Memorial Auditorium, welches rund 14.000 Zuschauern Platz bot. Nach 79 Jahren wurde die Halle aber im Jahr 2009 abgerissen.
© getty
Gespielt wurde im Buffalo Memorial Auditorium, welches rund 14.000 Zuschauern Platz bot. Nach 79 Jahren wurde die Halle aber im Jahr 2009 abgerissen.
Nach nur einer Saison wurde das Logo aber schon wieder geändert. Ob das Logo dann hübscher war, darüber lässt sich bekanntlich streiten.
© NBA
Nach nur einer Saison wurde das Logo aber schon wieder geändert. Ob das Logo dann hübscher war, darüber lässt sich bekanntlich streiten.
1978 verließen die Braves Buffalo. Besitzer John Y. Brown Jr. hatte alle Stars, darunter auch Bob McAdoo, weggetradet, die Fans blieben dem Team fern. Brown verkaufte die Braves an Irv Levin, der in San Diego wohnte.
© getty
1978 verließen die Braves Buffalo. Besitzer John Y. Brown Jr. hatte alle Stars, darunter auch Bob McAdoo, weggetradet, die Fans blieben dem Team fern. Brown verkaufte die Braves an Irv Levin, der in San Diego wohnte.
Der siedelte die Franchise in den Süden Kaliforniens um. Die Clippers, benannt nach den Booten, waren geboren.
© NBA
Der siedelte die Franchise in den Süden Kaliforniens um. Die Clippers, benannt nach den Booten, waren geboren.
Nur drei Jahre später wurden die Clippers aber bereits wieder verkauft. Ein Immobilienhändler und Anwalt aus Los Angeles, ein gewisser Donald Sterling, kaufte die Franchise für schlappe 12,5 Millionen Dollar.
© getty
Nur drei Jahre später wurden die Clippers aber bereits wieder verkauft. Ein Immobilienhändler und Anwalt aus Los Angeles, ein gewisser Donald Sterling, kaufte die Franchise für schlappe 12,5 Millionen Dollar.
Das Interesse in San Diego war aber nur gering, 1983/84 kamen gerade einmal 4.500 Zuschauer im Schnitt zu den Spielen, da half auch ein Star wie Bill Walton recht wenig.
© getty
Das Interesse in San Diego war aber nur gering, 1983/84 kamen gerade einmal 4.500 Zuschauer im Schnitt zu den Spielen, da half auch ein Star wie Bill Walton recht wenig.
Auch das Maskottchen Sam Dunk konnte das nicht ändern, auch wenn es zu den wohl legendärsten Maskottchen der NBA-Geschichte zählen darf. Bring back Sam Dunk!
© getty
Auch das Maskottchen Sam Dunk konnte das nicht ändern, auch wenn es zu den wohl legendärsten Maskottchen der NBA-Geschichte zählen darf. Bring back Sam Dunk!
Dabei war die Halle durchaus ein Schmuckstück. Die San Diego Sports Arena bot 14.500 Zuschauern Platz, voll war die Arena aber nur, wenn die Lakers zu Gast waren. Heute gibt es immer mal wieder Preseaon-Spiele in San Diego.
© getty
Dabei war die Halle durchaus ein Schmuckstück. Die San Diego Sports Arena bot 14.500 Zuschauern Platz, voll war die Arena aber nur, wenn die Lakers zu Gast waren. Heute gibt es immer mal wieder Preseaon-Spiele in San Diego.
Am Logo veränderten die Clippers nach dem Umzug in die Stadt der Engel aber nichts. Wen das verwundert, dem ist nicht bewusst, dass Sterling der Ruf vorauseilte, extrem knausrig zu sein.
© NBA
Am Logo veränderten die Clippers nach dem Umzug in die Stadt der Engel aber nichts. Wen das verwundert, dem ist nicht bewusst, dass Sterling der Ruf vorauseilte, extrem knausrig zu sein.
Übrigens: Der Umzug nach L.A. wurde von der NBA gar nicht anerkannt. Sterling wurde mit einer Strafe von 250 Millionen belegt. Im Gegenzug klagte Sterling für 100 Millionen gegen die NBA. Diese ließ er später fallen, er zahlte nur 6 Millionen Strafe.
© getty
Übrigens: Der Umzug nach L.A. wurde von der NBA gar nicht anerkannt. Sterling wurde mit einer Strafe von 250 Millionen belegt. Im Gegenzug klagte Sterling für 100 Millionen gegen die NBA. Diese ließ er später fallen, er zahlte nur 6 Millionen Strafe.
Die Clippers spielten dabei aber nicht im Forum wie die Lakers, sondern in der Los Angeles Memorial Sports Arena in Inglewood. 2016 wurde sie abgerissen, nun wollen die Clippers dort für 2024 ihre neue Halle bauen.
© getty
Die Clippers spielten dabei aber nicht im Forum wie die Lakers, sondern in der Los Angeles Memorial Sports Arena in Inglewood. 2016 wurde sie abgerissen, nun wollen die Clippers dort für 2024 ihre neue Halle bauen.
Zusammen mit den Lakers zogen die Clippers 1999 aber erst einmal ins Staples Center. Erfolg stellte sich aber nicht ein, das Team verpasste Jahr für Jahr die Playoffs.
© getty
Zusammen mit den Lakers zogen die Clippers 1999 aber erst einmal ins Staples Center. Erfolg stellte sich aber nicht ein, das Team verpasste Jahr für Jahr die Playoffs.
Das änderte sich erst durch zwei Personalien. Blake Griffin wurde im Draft 2009 mit dem ersten Pick gezogen, 2011 kam Chris Paul via Trade zu den Clippers. Lob City war geboren.
© getty
Das änderte sich erst durch zwei Personalien. Blake Griffin wurde im Draft 2009 mit dem ersten Pick gezogen, 2011 kam Chris Paul via Trade zu den Clippers. Lob City war geboren.
Es rumorte aber hinter den Kulissen. Sterling wurde aufgenommen, wie er rassistische Äußerungen von sich gab. Die Fans waren außer sich, die NBA forderte, dass Sterling sein Team verkaufen sollte.
© getty
Es rumorte aber hinter den Kulissen. Sterling wurde aufgenommen, wie er rassistische Äußerungen von sich gab. Die Fans waren außer sich, die NBA forderte, dass Sterling sein Team verkaufen sollte.
Letztlich schlug Sterling beim Verkauf satte zwei Milliarden Dollar heraus, der frühere Microsoft-CEO Steve Ballmer schlug zu und veränderte mit seiner extrovertierten Art die Franchise in allen Belangen.
© getty
Letztlich schlug Sterling beim Verkauf satte zwei Milliarden Dollar heraus, der frühere Microsoft-CEO Steve Ballmer schlug zu und veränderte mit seiner extrovertierten Art die Franchise in allen Belangen.
Das fing schon mit einem neuen Maskottchen an. Gut, Chuck the Condor ist sicher kein Homerun, aber jeder bei den Clippers weiß, dass Ballmer das heimliche Maskottchen des Teams ist.
Das fing schon mit einem neuen Maskottchen an. Gut, Chuck the Condor ist sicher kein Homerun, aber jeder bei den Clippers weiß, dass Ballmer das heimliche Maskottchen des Teams ist.
Auch der Rebrand des Logos ist sicherlich Geschmackssache …
© nba
Auch der Rebrand des Logos ist sicherlich Geschmackssache …
Das könnte sich aber bald alles ändern. Mit Kawhi Leonard und Paul George beginnt bei den Clippers eine neue Ära. Logo und Name stehen zur Disposition. Dafür sollen aber erst einmal die Fans befragt werden.
© getty
Das könnte sich aber bald alles ändern. Mit Kawhi Leonard und Paul George beginnt bei den Clippers eine neue Ära. Logo und Name stehen zur Disposition. Dafür sollen aber erst einmal die Fans befragt werden.
Weiter sind die Clippers aber bei ihrer neuen Halle. Voraussichtlich 2024 werden die Clippers in ihr neues Zuhause in Inglewood einziehen.
© clippers
Weiter sind die Clippers aber bei ihrer neuen Halle. Voraussichtlich 2024 werden die Clippers in ihr neues Zuhause in Inglewood einziehen.
Und hier noch ein paar weitere Bilder des Tempels, welcher in Inglewood entsteht.
© clippers
Und hier noch ein paar weitere Bilder des Tempels, welcher in Inglewood entsteht.
© clippers
© clippers
1 / 1
Werbung
Werbung