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NBA

NBA Playoffs - 5 Fragen zum Aus der OKC Thunder: Ist Russell Westbrook das Problem?

Russell Westbrook ist mit OKC zum dritten Mal in Folge in der ersten Runde gescheitert.

Was können die Thunder in der Offseason machen?

Besserung ist keine in Sicht. 12 Spieler stehen für die kommende Saison bereits fest unter Vertrag, sie zusammen verschlingen satte 147,6 Millionen Dollar, wodurch die Thunder schon jetzt deutlich über der Luxussteuergrenze liegen. Mit Raymond Felton, Markieff Morris und Nerlens Noel gehen nur drei Spieler von der Gehaltsliste. Patrick Patterson dürfte dagegen seine Spieleroption (5,7 Mio.) nach einer schwachen Saison ziehen.

Wo die Thunder ganz offensichtlich ansetzen müssen, ist beim Shooting. Hier muss GM Sam Presti kreativ werden und Schnäppchen identifizieren. Gerade die Backup-Position hinter George ist quasi nicht besetzt, hier könnte ein Spezialist vom Schlage eines Wayne Ellington Abhilfe schaffen. Bieten könnte OKC dabei freilich nur das Minimum.

Das Gegenteil eines Shooters ist Andre Roberson, der die komplette Spielzeit verletzt ausfiel, davor aber ein wichtiger Bestandteil des Thunder-Systems war, auch wenn er überhaupt keinen Wurf hat. Wenn Roberson wieder fit ist, könnte er der wichtigste Neuzugang von OKC sein, vor allem in der Guard-Verteidigung.

Ebenfalls auf dem Prüfstand wird Head Coach Billy Donovan stehen, der die Serie zwar bestimmt nicht in den Sand setzte, aber auch fragwürdige Entscheidungen traf, wie eben Lillard die meiste Zeit Eins-gegen-Eins zu verteidigen. Die Thunder zogen während der Saison seine Option, doch die teils enttäuschenden Leistungen in den Playoffs könnten Donovan zum Verhängnis werden.

Die Topverdiener der Oklahoma City Thunder (in Mio. Dollar)

Spieler18/1919/2020/2121/2222/23
Russell Westbrook35,638,541,444,247,1
Paul George30,633,035,537,9 (PO)UFA
Steven Adams24,225,827,5UFA
Dennis Schröder15,515,515,5UFA
Andre Roberson10,010,7UFA

Ansonsten muss für OKC eigentlich ein Trade her, um die Parameter des Teams irgendwie zu verändern. George (bester Spieler) und Westbrook (Identifikationsfigur) werden unantastbar sein, weswegen der Blick auf Steven Adams fallen dürfte, der zwar eine solide Saison spielte, in den Playoffs aber kaum Einfluss nahm und sein Matchup mit seinem ehemaligen Backup Enes Kanter nicht dominieren konnte.

Obendrauf stehen dem Neuseeländer in den kommenden beiden Jahren noch über 53 Millionen Dollar (!) zu. So beliebt Adams auch in OKC ist, rechtfertigen seine Leistungen dies nicht. Der Kiwi wird wie ein All-Star bezahlt, davon ist er aber weit entfernt. Sollte es OKC gelingen, einen günstigeren Center sowie eventuell einen Schützen in einem Paket zu bekommen, wäre dem Team sicherlich geholfen.

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