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NBA Playoffs - 5 Fragen zu den Orlando Magic: Mehr als nur ein Strohfeuer?

Nikola Vucevic wird im Sommer Free Agent.

Wie ist die Saison der Magic zu bewerten?

Hand aufs Herz: wer hätte vor der Saison geglaubt, dass Orlando nach sieben Jahren mal wieder die Postseason erreicht? Es waren wohl nur die kühnsten Optimisten und lange Zeit sah es auch so aus, als ob die Magic-Saison den erwarteten Verlauf nehmen würde. Noch am 29. Januar standen die Magic bei 20-31, von den Playoffs redete da kaum jemand mehr.

Und dennoch rollten Vucevic und Co. noch einmal das Feld von hinten auf, sicherten sich Platz sieben im Osten und sorgten mit dem Auftaktsieg in Toronto für ein paar kleine Schlagzeilen. So gab es für eine lange so trostlose Franchise endlich wieder kleinere Erfolgserlebnisse - etwas was die Franchise nach den vielen mageren Jahren nach dem Trade von Dwight Howard so dringend benötigt hatte.

Dank Coach Steve Clifford sind die Magic eine defensive Einheit geworden, gegen die es auch Toronto in den Playoffs nicht immer leicht hatte. Der Mix aus Veteranen wie D.J. Augustin und Youngstern wie Jonathan Isaac bot erstmals seit 2012 wieder eine Kombination mit dem Format, etwas mehr als nur ein "Team mit Potenzial" zu sein.

Schon aufgrund der Playoff-Teilnahme war die Saison definitiv ein Erfolg für die Magic, der Sieg in Spiel 1 kam noch als Sahnehäubchen hinzu. Angesichts der allerdings nach wie vor eklatanten Schwächen vor allem in der Offense und einer wichtigen Personal-Frage (siehe Seite 3) muss sich nun aber erst zeigen, ob Orlando auf dieser Saison aufbauen kann oder vielleicht eher noch einen Umweg nehmen muss, um früher oder später wirklich ans Ziel zu kommen.

Ein Top-Team waren die Magic, so ehrlich muss man sein, auch in dieser Saison keineswegs, trotzdem gibt es ein paar Ansätze zur Hoffnung.

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