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NBA Ergebnisse: LeBron James führt Lakers im Alleingang zu Comeback-Sieg

Von Lennart Gens
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New Orleans Pelicans (30-40) - Milwaukee Bucks (51-17) 113:130 (BOXSCORE)

Die Milwaukee Bucks bleiben im Osten weiterhin das Non-Plus-Ultra. Auch die New Orleans Pelicans konnten den Bucks zu keinem Zeitpunkt gefährlich werden. Milwaukee zeigte dabei vor allem eine mannschaftlich geschlossene Leistung.

Sechs Spieler punkteten zweistellig, dazu kamen mit Tony Snell und Pat Connaughton zwei weitere Akteure mit 9 Punkten. Als Team trafen die Bucks 49 Prozent ihrer Würfe und das, obwohl sie nur 10 von 36 Dreier verwandelten.

Noch schlechter sah das Shooting jedoch bei den Pelicans aus. Mit 47 versuchten Dreiern stellten sie einen neues Franchise-Rekord auf, trafen allerdings nur ebenso viele wie die Bucks. Da auch die Ausbeute aus dem Feld (42 Prozent) und von der Freiwurflinie (68 Prozent) nicht besonders berauschend war, stand die Niederlage schnell fest.

Während bei den Bucks Giannis Antetokounmpo (24 Zähler, 9 Rebounds) einmal mehr Topscorer seines Teams war und weitere Pluspunkte im MVP-Rennen sammelte, überzeugten bei New Orleans neben Anthony Davis (21, 12 in 21 Minuten) auch Julius Randle (23, 6) und Elfrid Payton (14, 15 Rebounds, 11 Assists).

Dallas Mavericks (27-40) - San Antonio Spurs (39-29) 105:112 (Analyse)

Denver Nuggets (44-22) - Minnesota Timberwolves (32-36) 133:107 (BOXSCORE)

Vier Tage nach der bitteren Niederlage im direkten Duell gegen die Golden State Warriors waren die Denver Nuggets gegen die Timberwolves auf Wiedergutmachung aus. Schon zu Beginn war der Starting Five von Coach Michael Malone anzusehen, dass sie sich für die Partie einiges vorgenommen hatten.

Vor allem das Ballmovement klappte wieder deutlich besser, was sich schließlich in einer neuen Saisonbestleistung in Assists wiederspiegelte (40). Neben Nikola Jokic (7) verteilte auch Mason Plumlee acht Assists und bediente immer wieder die klug cuttenden Jamal Murray und Gary Harris.

Angeführt von Karl-Anthony Towns, der das Spiel mit 34 Punkten und 10 Rebounds beendete, starteten die Timberwolves im dritten Viertel noch ein Comeback und waren zeitweise wieder bis auf sieben Zähler dran. Mit dem Buzzer traf Paul Millsap dann allerdings von der Mittellinie einen seiner 4 Dreier und brachte das Momentum wieder vollständig auf die Seite der Nuggets.

Bester Schütze der Nuggets war Jamal Murray mit 30 Zählern (10/16 FG). Neben Millsap (23) und Jokic (18) kam die Unterstützung auch von Monte Morris, der von der Bank starke 16 Punkte, 6 Assists und 5 Rebounds lieferte.

Minnesota fand offensiv ohne die verletzten Derrick Rose, Andrew Wiggins und Jeff Teague zu wenig antworten. Neben Towns punkteten nur Tyus Jones (16), Cameron Reynolds (12) und C.J. Williams (11) zweistellig.

Los Angeles Clippers (39-30) - Portland Trail Blazers (41-26) 104:125 (BOXSCORE)

Lange Zeit war das Spiel ausgeglichen, ehe C.J. McCollum im Schlussviertel aufdrehte und die Fünf-Spiele-Siegesserie der Clippers beendete. 13 Punkte steuerte der Guard zu einem 15:3-Lauf bei, der aus einer 95:94-Führung ein komfortables Polster machte.

Am Ende der Partie stand McCollum bei 35 Punkten und traf dabei 12 seiner 21 Würfe. Die meiste Unterstützung bekam er von seinem Backcourt-Partner Damian Lillard, der auf 20 Zähler und 12 Assists kam. Jusuf Nurkic steuerte mit 20 Punkten und 12 Rebounds ebenfalls ein Double-Double bei.

Bei den Clippers machte sich gegen Ende der Partie die Müdigkeit breit, nachdem gestern noch die Boston Celtics mit 25 Punkten aus der Halle gefegt wurden. Zwar erkämpften sie sich immer wieder zweite Chancen und sammelten 25 Offensiv-Rebounds, verwerteten allerdings nur 40 Prozent ihrer Würfe aus dem Feld (38/95).

Erfolgreichster Werfer war Montrezl Harrell (22, 11 Rebounds) ein Spieler der Second Unit, die ihr direktes Duell gegen die Blazers-Bank mit 55:42 gewann. Auch Lou Williams brachte mit seinen 18 Zählern einen guten Push von der Bank, konnte die Niederlage aber auch nicht verhindern.

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