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NBA Ergebnisse: Sixers schießen Rockets ab - OKC holt Blowout-Sieg

Von SPOX
Joel Embiid dominiert sowohl offensiv als auch defensiv gegen die Rockets.

Boston Celtics (29-18) - Miami Heat (22-23) 107:99 (BOXSCORE)

Nach zahlreichen Auf und Abs in der laufenden Saison dürfen sich die Celtics-Fans aktuell über einen kleinen Höhenflug ihres Teams freuen - und über einen richtig gut aufgelegten Kyrie Irving! Zum elften Mal legte der Point Guard in dieser Saison mindestens 20 Punkte und 10 Assists auf, der letzten Kelte, dem das 1986/87 gelang, hörte auf den Namen Larry Bird.

Irving stellte nicht nur den Rekord eine NBA-Legende ein, sondern sorgte auch dafür, dass Boston das Spiel im Schlussabschnitt nicht mehr aus der Hand gab. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit übernahmen die Hausherren nach dem Seitenwechsel die Kontrolle. Boston versenkte im dritten Viertel 72,7 Prozent aus dem Feld und entschied diesen Abschnitt mit 37:18 für sich.

Doch trotz des 19-Punkte-Rückstands zum Start des vierten Viertels gaben sich die Heat noch nicht geschlagen. Angeführt von Derrick Jones Jr. und Dion Waiters mit jeweils 18 Zählern kämpfte sich Miami zurück in die Partie und verkürzte etwa viereinhalb Minuten vor der finalen Sirene bis auf 94:99. Dann drehte Irving jedoch noch einmal auf.

Mit drei teils spektakulären Drives in Folge sorgte Irving relativ schnell wieder für einen 10-Punkte-Vorsprung für die Celtics und damit war die Partie entschieden. Der 26-Jährige beendete das Spiel mit 26 Punkten (11/19 FG), 10 Assists sowie 8 Steals. Jayson Tatum steuerte zudem 19 Zähler bei, Marcus Morris kam auf 17 Punkte, während Daniel Theis nicht zum Einsatz kam. Boston holte damit den vierten Sieg in Serie, für die Heat war es die dritte Pleite aus den vergangenen vier Spielen.

Philadelphia 76ers (31-17) - Houston Rockets (26-20) 121:93 (BOXSCORE)

Der Abend begann aus Sixers-Sicht mit keiner guten Nachricht: Jimmy Butler musste aufgrund von Problemen am Handgelenk verletzt passen. Wie lange der Guard Philly fehlen wird, steht noch nicht fest, doch das Team geht immerhin nicht von einer langfristigen Verletzung aus. Ebenfalls nicht besonders erfreulich dürfte die Tatsache gewesen sein, dass sich die Rockets kurz vor der Partie Verstärkung in Person von Kenneth Faried geholt hatten.

Das Manimal stand direkt im Kader und sorgte kurz nach seiner Einwechslung im ersten Viertel mit einem krachenden Dunk und einem technischen Foul für Furore. Anschließend bestimmten aber die Sixers das Geschehen. Während Houston enorme Probleme von Downtown hatte, bestach Philly mit Effizienz und Einsatz. Ein hervorragend herausgespielter Transition-Dreier von J.J. Redick stellte wenige Minuten vor der Halbzeitpause schließlich auf 59:42 für die Hausherren.

Und auch nach dem Seitenwechsel wurde es für die Rockets nicht wirklich besser. Die Hausherren starteten mit einem 12:2-Run in den dritten Abschnitt, es dauerte sogar geschlagene sechseinhalb Minuten, bis Houston das erste Field Goal in diesem Viertel versenken konnte. Das kam bezeichnenderweise von James Harden, der nach 36 Minuten bereits für 37 der insgesamt 63 Rockets-Punkte verantwortlich war.

Abgesehen vom Bärtigen lief bei den Rockets relativ wenig zusammen. Die Teamkollegen von Harden trafen bis zu diesem Zeitpunkt zusammengenommen nur 10 von 40 aus dem Feld. Diesen Umstand nutzte Philly geschickt aus, indem es mit aggressiver Defense von beispielsweise Corey Brewer oder zahlreichen Double-Teams den Ball aus den Händen von Harden zwang. Diese Aggressivität sorgte jedoch auch für einige Nickligkeiten zwischen dem MVP-Kandidaten und Brewer oder auch Joel Embiid.

Die ließen die ohnehin schon gute Stimmung im Wells Fargo Center nur noch weiter zum Kochen bringen. Spätestens als sich Philly zum Ende des dritten Viertels bis auf 31 Punkte abgesetzt hatte, gab es für die Sixers-Fans kein Halten mehr. Dementsprechend früh war die Partie entschieden und die Garbage Time wurde eingeläutet.

Embiid stand letztlich nur 27 Minuten auf dem Parkett, zeigte dabei jedoch mit 32 Punkten (9/16 FG), 14 Brettern und 3 Blocks eine hervorragende Leistung. Redick steuerte zudem 16 Punkte bei, während Ben Simmons einige Probleme mit der Effizienz hatte (9 Punkte, 3/12 FG). Stark war dagegen die Reboundarbeit der Sixers (55:38) sowie die starken 14 Blocks, mit denen sie Houston immer wieder einen Strich durch die Rechnung machen konnten.

Harden kam im Schlussabschnitt ebenfalls nicht mehr zum Einsatz und beendete die Partie mit 37 Zählern (12/26 FG). Faried zeigte mit 13 Punkten (5/7 FG) und 6 Rebounds ein ordentliches Rockets-Debüt, Gerald Green kam immerhin noch auf 18 Zähler. Allerdings traf der Guard dabei nur 2 seiner 9 Versuche von Downtown und stand damit symbolisch für die Dreier-Probleme der Rockets an diesem Abend (11/42 Dreier, 26,2 Prozent).

Utah Jazz (26-22) - Portland Trail Blazers (29-19) 104:109 (BOXSCORE)

Das Duell zwischen zwei der heißesten Teams der Liga hielt, was es im Vorfeld versprach. Die Jazz und Blazers lieferten sich über 48 Minuten einen heißen Kampf - mit dem besseren Ende für Portland. Im dritten Viertel war es zunächst Jusuf Nurkic, der sein Team auf die Siegerstraße brachte.

The Bosnian Beast erzielte allein im dritten Abschnitt 17 Zähler, ein persönlicher 7:0-Lauf brachte Portland gegen Ende des Durchgangs mit 80:75 in Front. Zwar sorgte Utah angeführt vom bärenstarken Donovan Mitchell (36 Punkte, 7 Rebounds, 5 Assists) kurz nach Beginn des Schlussabschnitts nochmal für den Ausgleich, doch anschließend startete Portland einen 10:2-Lauf.

Während die Jazz einen offenen Wurf nach dem anderen liegen ließen, sorgten Damian Lillard (26 Punkte, 8 Rebounds, 8 Assists) sowie C.J. McCollum (14) knapp drei Minuten vor dem Ende für eine 12-Punkte-Führung für die Gäste. Erneut brachte Mitchell sein Team zurück in Schlagdistanz - und erneut fehlte die Unterstützung der Teamkollegen.

Joe Ingles (2 Punkte, 1/7 FG) verfehlte einen weit offenen Dreier, mit dem Utah kurz vor Schluss sogar bis auf einen Punkt herangekommen wäre. Stattdessen leisteten sich die Jazz den siebten Fehlwurf aus der Distanz in Folge und Portland sicherte sich schließlich den siebten Sieg aus den vergangenen 9 Spielen. Bester Mann der Gäste war dabei Nurkic, der das Spiel mit einer hervorragenden Statline von 22 Zählern, 8 Rebounds, 7 Assists sowie 6 Blocks beendete.

Los Angeles Lakers (25-23) - Golden State Warriors (33-14) 111:130 (Analyse)

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