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NBA Ergebnisse: Schröder überzeugt gegen Ex-Team - OT-Drama in Brooklyn

Von SPOX
Dennis Schröder überzeugte mit den Oklahoma City Thunder gegen die Atlanta Hawks.
© getty
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Miami Heat (8-13) - New Orleans Pelicans (11-12) 106:101 (BOXSCORE)

Die Pelicans schnupperten am Mega-Comeback, doch letztlich schleppten sich die Heat doch noch über die Ziellinie. Im zweiten Viertel führten die Gastgeber bereits mit 31 Punkten, was Pelicans-Coach Alvin Gentry gleich zu mehreren Timeouts zwang. Erst Mitte des Abschnitts fingen sich die Gäste ein wenig und bissen sich in die Partie.

Vor allem Anthony Davis, der wie das komplette Team sehr schläfrig startete, war nun konzentriert und von den Heat nicht zu stoppen. Die Braue verbuchte satte 41 Punkte, 9 Rebounds und 4 Blocks, bekam aber letztlich wieder zu wenig Unterstützung. Miami konnte sich hingegen auf die gute Bank, angeführt von Dwyane Wade (18, 6 Assists) verlassen.

Der Oldie war es auch, der den Heat 1:23 Minuten vor dem Ende mit einem Drive Luft verschaffte (103:97). Josh Richardson, der mit 20 Punkten auch Topscorer der Gastgeber war, sorgte dann 26 Sekunden vor Schluss für die Entscheidung. Die Heat beendeten so eine Niederlagenserie von sechs Partien in der heimischen American Airlines Arena.

Dabei profitierten die Gastgeber auch vom schwachen Shooting der Gäste, die nur 6 ihrer 28 Versuche aus der Distanz versenken konnten. Unter anderem vergab E'Twaun Moore (6, 2/10 FG) jeden seiner fünf Triples und verletzte sich zu allem Überfluss auch noch kurz vor dem Ende. Der Guard konnte sein Knie nicht mehr belasten und konnte nur mit Hilfe das Feld verlassen. Neben Davis erreichte bei den Pels lediglich Jrue Holiday (21, 9 Assists) Normalform, während Julius Randle (8, 10 Rebounds, 4 TO) von der Bank kommend diesmal nicht so viel Einfluss nehmen konnte.

Oklahoma City Thunder (14-7) - Atlanta Hawks (5-18) 124:109 (BOXSCORE)

Erstmals gab es für Dennis Schröder das Wiedersehen mit den Hawks und man merkte sofort, dass der Deutsche gegen sein Ex-Team einiges zeigen wollte, auch wenn er diesmal wieder nur von der Bank kam. Das tat dem Thunder-Spiel aber sichtlich gut, da die Second Unit gut harmonierte und auch Alex Abrines mit den Startern überzeugen konnte. Der Spanier erzielte dabei alle seine 21 Punkte von der Dreierlinie.

Doch zurück zu Schröder: Der war gleich einmal richtig gut aufgelegt und traf seine ersten drei Würfe für 7 Punkte im ersten Viertel. In der Folge schlichen sich aber einige Fehler ein, doch die Thunder waren als Team richtig stark und setzten sich mit einem 38:20-Viertel erstmals ab.

Auf der anderen Seite hatte Trae Young große Schwierigkeiten mit der Defense von OKC, die dem Rookie das Leben zur Hölle machte. Der No.5-Pick beendete das Spiel mit nur 9 Punkten (4/15 FG) und immerhin 8 Assists. So hatten die Thunder in der zweiten Halbzeit recht leichtes Spiel, was bei Atlanta für ein wenig Frust sorgte. Vince Carter kassierte so ein technisches Foul, obwohl er überhaupt nicht eingesetzt wurde.

Schröder machte dagegen in der zweiten Halbzeit ein richtig gutes Spiel und beendete die Partie mit 18 Zählern (8/15 FG), 8 Assists, 2 Blocks sowie dem besten Plus-Minus-Wert aller Spieler (+20). Russell Westbrook (23, 9 Rebounds, 10 Assists) verpasste sein Triple-Double nur knapp, dazu steuerte Paul George 20 Zähler bei.

San Antonio Spurs (10-12) - Houston Rockets (10-11) 105:136 (BOXSCORE)

Was ist nur mit den Spurs los? Nach der peinlichen Vorstellung in Minnesota hagelte es auch gegen Houston eine 31-Punkte-Niederlage - diesmal sogar in der eigenen Halle. Die Rockets, bei denen Chris Paul wieder mit dabei war, hatten schon zur Pause 70 Punkte auf der Habenseite und legten im dritten Viertel noch einmal 40 Zähler nach.

So konnte der zuletzt viel spielende James Harden das letzte Viertel gemütlich von der Bank aus mitverfolgen. Zuvor hatte der MVP in 27 Minuten 23 Punkte und 10 Assists aufgelegt, wobei diesmal auch seine Mitspieler überzeugen konnten.

Clint Capela war mit 27 Zählern, 12 Rebounds und 4 Blocks der beste Punktesammler der Rockets und auch Eric Gordon (26) konnte mit sieben verwandelten Dreiern glänzen. CP3 (14, 10 Dimes) legte ein solides Double-Double auf, während Isaiah Hartenstein diesmal nur 3 Minuten eingesetzt wurde und ohne weitere Bemerkung im Boxscore blieb.

Auf Seiten der Spurs waren LaMarcus Aldridge (20) und DeMar DeRozan (18) solide, konnten das Debakel aber auch nicht verhindern. Jakob Pöltl durfte 13 Minuten ran und verzeichnete 4 Punkte (2/3), 3 Rebounds und 1 Assist.