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NBA Playoffs: 5 Fragen zum Aus der Toronto Raptors: Ein Komplex namens LeBron James

Kyle Lowry und DeMar DeRozan scheiterten zum dritten Mal in Folge an LeBron James
© getty

Müssen die Raptors einen oder mehrere Stars traden?

Auf der anderen Seite könnte Toronto auch versuchen, das Team komplett einzureißen. 2017 hatten die Raptors die Chance, die Karten noch einmal neu zu mischen. General Manager Masai Ujiri entschied sich dagegen und verlängerte stattdessen die Verträge der Free Agents Lowry und Ibaka langfristig. Ein Trade von DeRozan war so ebenfalls vom Tisch.

Diese Marschrichtung sollten die Raptors beibehalten. Natürlich wurden die Raptors gesweept, auf der anderen Seite wurden zwei Spiele auch nur mit maximal 3 Punkten verloren. Das Fenster für Toronto ist noch nicht geschlossen, auch weil LeBron im nächsten Jahr vielleicht gar nicht mehr in der Eastern Conference spielt. In Boston und Philadelphia lauern zwar zwei weitere Contender für die Zukunft, doch den Raptors dürfte wohl alles lieber sein als ein weiteres Date mit dem King in den Playoffs.

Was würde es auch bringen, dieses Team aufzubrechen? Sollte Toronto Lowry und/oder DeRozan traden, würde man mit ziemlicher Sicherheit keinen gleichwertigen Ersatz bekommen, so funktionieren Star-Trades einfach nicht. Durch die jetzigen Rollenspieler wäre man immer noch ein solides Team, welches aber nicht um einen hohen Lottery Pick spielen würde. Dafür gibt es im Osten weiterhin zu viele schlechte Teams.

Die Namen von Valanciunas und Ibaka fallen sicherlich nicht in die Kategorie eines Stars, bezahlt werden sie dennoch mehr als ordentlich. Und genau das macht es auch so schwer, einen der beiden Bigs zu bewegen. Die Cavs offenbarten einmal mehr, dass ein Lineup mit beiden auf dem Feld schwierig zu verkaufen ist, auch wenn das Net-Rating beider zusammen bei "nur" -5,0 lag.

Was die Raptors aber dringend bräuchten, wäre ein 3-and-D-Spieler für den Flügel. Anunoby und Siakam gaben zwar gegen James alles, was sie hatten, doch dies war bei weitem nicht genug. Da solche Spieler eher rar gesät sind, wäre es eine Überraschung, sollte Toronto sich, auch im Hinblick auf die Cap-Limitationen, in diesem Bereich verstärken können.

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