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NBA

NBA: 5 Fragen nach dem Aus der Rockets: Reload für den nächsten Anlauf - mit LeBron?

Den Houston Rockets sind haarscharf an den Finals vorbeigeschrammt.
© getty

Können sich die Rockets LeBron James leisten?

Die Frage, was LeBron James in der kommenden Free Agency macht, wird den Sommer so lange prägen, bis er sich entschieden hat. Und wahrscheinlich wird genauso lange spekuliert, ob nicht die Rockets ein mögliches Ziel für den King sein könnten.

Doch ist das finanziell für die Texaner überhaupt möglich, wenn man davon ausgeht, dass James einen Maximal-Vertrag anstrebt oder zumindest einen, der sich in der Nähe der entsprechenden Summe bewegt? Schwierig.

Denn: Unter anderem wegen des wahnsinnigen Vertrags von Ryan Anderson (20 und 21 Millionen Dollar in den nächsten beiden Saisons) und der Cap Holds der Free Agents bewegen sich die Rockets für kommende Saison schon über dem Cap, obwohl sie nach jetzigem Stand nur 77 Millionen Dollar an garantierten Gehältern für die nächste Spielzeit in den Büchern haben.

Wenn James als Free Agent unterzeichnet, kann er dies also nur tun, wenn vorher alle Free Agents der Rockets woanders hin gewechselt sind - und das kann ja nicht Sinn und Zweck der Verpflichtung sein.

Alternativ könnte ein Sign-and-Trade mit den Cavaliers abgewogen werden ähnlich dem Modell, mit dem die Clippers und Rockets im Vorjahr bezüglich CP3 übereingekommen sind. Nur: In diesem Sign-and-Trade müsste für die Rockets im besten Fall Ryan Andersons Vertrag vorkommen und Eric Gordon müsste wohl auch gehen - dann wiederum haben die Cavs zu viel Gehalt aufgenommen und man bräuchte ein drittes Team, das die beiden gebrauchen kann und andererseits den Cavs interessante Dinge bietet. Das ist alles doch sehr wild.

Bleibt die Option des massiven Gehaltsverzichts von LeBron und Chris Paul (Anderson müsste trotzdem weg). Dann wäre es irgendwie möglich, wenn der Kern um Paul, Capela, Harden und auch Tucker komplett mit Minimalverträgen und ähnlichem ergänzt wird. Oder aber, die Rockets und James sorgen für eine kreative Überraschung und kommen mit einer ganz anderen Lösung um die Ecke, die man noch nicht ahnt. Es wäre bei beiden Parteien nicht das erste Mal.

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