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NBA

Zipser über Krise: "Wir trotten nur nach vorne“

Von SPOX
Paul Zipser

Paul Zipser durchlebt bei den Chicago Bulls die schwierigste Phase seiner NBA-Karriere. Wie dem ganzen Team fehle ihm der Rhythmus - zudem sieht er ein Problem bei der Pace. Dass er seinen Platz als Starter verloren hat, ist ihm aber egal.

Zipser sucht im Moment nach seiner Form - in den letzten beiden Spielen stand er zusammengerechnet nur 8 Sekunden auf dem Parkett. "Ich habe im Moment überhaupt keinen Rhythmus - wie so viele im Team", sagte er im Interview mit DAZN und SPOX. "Was wir jetzt brauchen, sind ein, zwei gute Spiele in Folge, dann kommen wir wieder ins Laufen und ziehen alle an einem Strang."

Dabei spiele es für ihn keine Rolle, welchen Status er im Team genieße. Seinen Platz als Starter, den er noch zu Saisonbeginn scheinbar sicher hatte, hat er jüngst verloren. "Ob ich Starter bin oder von der Bank komme, ist mir eigentlich egal. Die Hauptsache ist, dass man in den Minuten, in denen man auf dem Feld steht, positive Dinge zum Spiel beiträgt."

Die Bulls haben in dieser Saison erst drei Spiele gewonnen, was auch daran liegt, dass das Team oft zu langsam ist. "Wir haben Spiele, in denen wir rebounden und schnell rennen - dann kriegen wir gute Abschlüsse. Und wir haben solche, in denen wir einfach nur nach vorne trotten. Genau das ist aber nicht unser Konzept. Allerdings ist es auch schwer, das richtige Tempo aufzuziehen, wenn man den Ball erst aus dem Netz ziehen muss."

Aufgrund der Situation, in der sich Zipser und die Bulls befinden, fühle sich die Tatsache, es in die NBA geschafft zu haben, momentan "nicht wie ein Traum" an. An einem ändert die sportliche Lage aber nichts: "Ich liebe die Stadt Chicago. Jeder, der im Sommer mal da war, weiß, wie wunderschön es hier ist."

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