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NBA

Clippers am Abgrund - Spurs in der Spur

Von SPOX
Gordon Hayward war der Topscorer der Utah Jazz

Die Los Angeles Clippers haben das wichtige Spiel fünf verloren und stehen somit erneut vor dem Scheitern in der ersten Runde. Die Utah Jazz zeigten sich speziell in der Crunchtime eiskalt. Auch die San Antonio Spurs stehen wie Utah vor dem Einzug in die nächste Runde. Nach zuletzt zwei Pleiten gelang diesmal ein recht deutlicher Sieg über die Memphis Grizzlies.

San Antonio Spurs - Memphis Grizzlies 116:103 (BOXSCORE) Serie: 3:2

"Wir haben über das komplette Spiel keine Defense gespielt", fasste Grizzlies-Coach David Fizdale das Geschehen am Alamo River gut zusammen. Nach zwei guten Partien im Grindhouse konnten die Grizzlies ihre starken Vorstellungen nicht bestätigen und machten den Spurs nach einem holprigen ersten Viertel recht leicht.

Die Spurs trafen über die Hälfte ihrer Würfe, davon alleine 14 von 28 von der Dreierlinie. "Wir haben den Ball diesmal viel besser laufen gelassen und unsere offenen Würfe versenkt", bilanzierte Pau Gasol (9). Vor allem Patty Mills erwischte einen Sahnetag und knallte fünf seiner sieben Versuche von Downtown durch die Reuse. Auch Manu Ginobili (10 Punkte, 3 Steals) hatte bei zahlreichen Aktionen seine Finger im Spiel.

Das Spiel schien Memphis nach der Pause aus den Händen zu gleiten. Kawhi Leonard (28 Punkte, 9/16 FG) und Co. bauten die Führung aus, doch Mike Conley erzielte 17 seiner 26 Punkte (10/17 FG) im dritten Abschnitt und zeichnete für den 17:3-Lauf der Gäste hauptverantwortlich, der die Grizzlies noch einmal am Auswärtssieg schnuppern ließ.

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Dann schlug aber die Stunde von Mills, der gleich drei Triples am Stück versenkte und damit für die Vorentscheidung sorgte. Neben Mills überzeugte auch Tony Parker mit 16 Zählern und 6 Assists, LaMarcus Aldridge steuerte 12 Punkte bei. Die Freiwurfserie von The Claw ging dagegen zu Ende. Nach 42 verwandelten Freebies am Stück, setzte er bereits im ersten Viertel einen Versuch auf den Ring.

Auf der anderen Seite funktionierte auch die Grizzlies-Offense recht gut, auch sie verwandelten über 50 Prozent ihrer Würfe. Zach Randolph scorte dabei aber nur 9 Punkte, gab sich nach der Partie aber selbstbewusst. "Wir glauben weiterhin an uns. Sie haben heute ihre Würfe getroffen. Wir fahren jetzt nach Hause und werden dort unsere Aufgabe erledigen." Frontcourt-Kollege Marc Gasol spielte knapp 41 Minuten und kam auf 17 Punkte und 7 Assists.

Los Angeles Clippers - Utah Jazz 92:96 (BOXSCORE) Serie: 2:3

Die Clippers stehen mal wieder vor dem Abgrund. In einem wenig ansehnlichen Spiel wollte für LA wenig fallen (42 Prozent), während Utah ein wenig mehr Offense fand und defensiv dank Rudy Gobert (11 Punkte, 11 Rebounds, 5 Steals) den Laden dicht hielt. Es war ein Abnutzungskampf mit langsamen Tempo, das dem Jazz sichtlich entgegen kam.

Als Chris Paul (28 Punkte, 10/19 FG, 9 Assists) im vierten Viertel nach einem Elf-Punkte-Rückstand auf 69:69 stellte, dachten viele im Staples Center, dass die Partie noch einmal kippen würde. Zwei Dreier in Folge hatte der Point Guard versenkt, die Jazz hatten wieder große Probleme, Punkte auf die Anzeigetafel zu bringen. Doch Gordon Hayward (27 Punkte, 8 Rebounds) schien der Spielstand sichtlich egal. Im Zusammenspiel mit Rodney Hood antwortete er für Utah mit einem 8:0-Run.

Die Clippers rannten also wieder einem Rückstand hinterher und CP3 und J.J. Redick (26) dampften diesen wieder ein, doch nach mehreren Broken Plays und einem Offensiv-Rebound stand Joe Johnson (14 Zähler, 8 Boards) in der Ecke blank und brachte die Halle zum Schweigen. Gerade vor Iso-Joe hatten die Clips größten Respekt, doppelten ihn mehrfach, damit er den Spalding aus seinen Händen gab.

Utah machte sich das Leben aber auch teilweise selbst schwer. So wurde Redick allein im Schlussviertel gleich zweimal mit ablaufender Shotclock beim Dreierversuch gefoult, was die Clippers in der Partie hielt. Doch die Jazz hatten immer wieder eine Antwort und die hieß 20 Sekunden vor dem Ende Joe Johnson. Sein Stepback-Jumper von der Freiwurflinie stellte auf fünf Punkte Vorsprung und war so etwas wie die Vorentscheidung.

George Hill zeigte zwar generell ein schwaches Spiel (12 Punkte, 3/12 FG), doch seine vier Freiwürfe im Anschluss machten den Sieg perfekt, obwohl Paul noch einmal von Downtown verkürzte. Die Jazz haben damit in Spiel 6 die Möglichkeit, die Serie mit einem weiteren Erfolg zu beenden. In Runde zwei würden dann die Golden State Warriors warten.

Das Playoff-Bracket im Überblick

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