NBA

Butlers Triple-Double führt Bulls auf Playoffkurs

Von SPOX
Jimmy Butler legte gegen die Sixers ein Triple-Double auf
© getty
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New York Knicks (30-49) - Washington Wizards (48-31) 103:106 (BOXSCORE)

Knappe Angelegenheit im Madison Square Garden. Die Wizards schienen lange auf dem besten Weg ihrem Ziel der ersten 50-Siege-Saison seit 1978/79 einen weiteren Erfolg hinzuzufügen, als die Gäste im Schlussviertel bereits mit 89:77 in Front waren. Doch die Knicks kämpften sich in den finalen Minuten immer näher heran.

Ein Midrange Jumper von Carmelo Anthony (23 Punkte, 7/19 FG, 6 Rebounds) sorgte gut eine Minute vor Schluss für den 101:101-Ausgleich, ehe die Stunde von Bradley Beal schlug. Der Shooting Guard, der mit 25 Punkten (7/16 FG) sowieso gut aufgelegt war kam 50 Sekunden vor dem Ende frei in der Ecke zum Wurf und verwandelte den vorentscheidenden Eckendreier.

Die Teams tauschten nur noch Freiwürfe aus, ehe Anthony den Gamewinner von der Dreierlinie verpasste. "Es hätte am Ende auch anders laufen können. Aber die 7Jungs haben gekämpft und wir hatten eine Chance auf den Sieg", offenbarte der zerknirschte Anthony. Neben Melo und ohne den verletzten Porzingis fiel Justin Holiday mit 16 Punkten (7/12 FG) von der Bank auf.

Bei den Wizards bekam Beal vor allem von John Wall (24 Punkte, 8 Assists) sowie dem perfekten Marcin Gortat (16 Punkte, 7/7 FG) Unterstützung, wobei Wall im Anschluss an den Sieg anmerkte: "Wir haben alle ein höheres Ziel. In den Playoffs müssen wir defensiv einen besseren Job als heute machen."

Portland Trail Blazers (39-40) - Minnesota Timberwolves (31-47) 105:98 (BOXSCORE)

Lange Zeit sah es nach einer Überraschung aus für die Timberwolves, die in Portland einen bärenstarken Start hinlegten, das erste Viertel mit 34:20 mehr als deutlich für sich entschieden und im Anschluss die Führung verwalteten, ohne die Blazers richtig herankommen zu lassen.

Dann aber folgte das letzte Viertel und ein denkwürdiger Einbruch der Wolves, die in dieser Saison schon häufig eine scheinbar komfortable Führung verspielt haben. Vor einer großartigen Kulisse in Portland gelang den Gästen im Schlussabschnitt absolut nichts mehr. Minny leistete sich Ballverlust um Ballverlust, verwandelte selbst kaum noch einen Wurf und ließ die Trail Blazers herankommen.

Schließlich war es Zeit für die 47-Sekunden-Show von Allen Crabbe. Der Shooting Guard war schon den gesamten Abend über extrem treffsicher aus der Distanz. Mitte des Viertels legte er aber innerhalb von nur 47 Sekunden 10 Punkte auf, indem er erst ein Four-Point-Play verwertete und anschließend zwei Dreier folgen ließ. Damit drehte der Matchwinner, der am Ende auf 25 Punkte (8/10 Dreier) kam, das Spiel, besorgte den Blazers die 92:89-Führung, die Portland im Anschluss nicht mehr abgab.

Damian Lillard (22 Punkte, 9 Rebounds, 8 Assists) und C.J. McCollum (18 Punkte, 8/10 FG) sorgten dafür, dass Crabbes Dreiershow am Ende auch mit einem Sieg belohnt wurde. Die Timberwolves dagegen waren von der Rolle und kamen nicht mehr heran. Trotz der 36 Punkte von Andrew Wiggins und des großartigen Double-Doubles von Karl-Anthony Towns (24 Punkte, 16 Rebounds) stand somit am Ende eine bittere Niederlage, nachdem die Gäste das Schlussviertel mit 11:25 abgeschenkt hatten.

Der Spielplan im Überblick

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