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NBA

Erneute Westbrook-Eskalation - KD rettet Dubs

Von SPOX
Russell Westbrook erzielte das nächste Triple-Double
© getty

Detroit Pistons (2-1) - Milwaukee Bucks (1-2) 98:83 (BOXSCORE)

Wer einen Andre Drummond hat, der braucht sich um den Rest nicht zu kümmern - zumindest nicht, wenn der Center gut drauf ist. 20 Punkte, 23 Rebounds und 3 Blocks lieferte der Franchise Player aus Motor City ab und war damit der Hauptgarant für den zweiten Saisonsieg. "Ich habe im Sommer an allen Aspekten meines Spiels gearbeitet. Das ist das Ergebnis", so der Mann des Abends.

Die insgesamt harmlosen Bucks hatten Probleme mit der intensiven Defense der Pistons und konnten nur in der ersten Halbzeit mithalten. Nach dem Seitenwechsel führten sie kein einziges Mal und trafen nur 39 Prozent aus dem Feld sowie 23,5 Prozent von der Dreierlinie. "Wir haben es nicht geschafft, ihre Runs zu stoppen und konnten deshalb nicht mehr in Reichweite kommen", erklärte Matthew Dellavedova, der auf 10 Punkte und 5 Assist kam.

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Giannis Antetokounmpo lieferte derweil eine beeindruckende Statline ab (17 Punkte, 8 Rebounds, 8 Assists), hatte aber auch Probleme mit seinem Wurf (5/16 FG). Beim Siegerteam erhielt Drummond Unterstützung von Kentavious Caldwell-Pope (21 Punkte) und Tobias Harris (16). Ish Smith (11 Punkte, 7 Assists) war erneut eine gute Vertretung für den verletzten Reggie Jackson.

Oklahoma City Thunder (3-0) - Los Angeles Lakers (1-2) 113:96 (BOXSCORE)

Nach seinem monströsen 51-Punkte-Triple-Double gegen die Suns waren mal wieder aller Augen auf Russell Westbrook gerichtet. Würde er es diesmal etwas ruhiger angehen lassen oder doch wieder 44 Würfe abfeuern? Die Antwort lag irgendwo in der Mitte, wobei die Redewendung "es ruhiger angehen lassen" im Repertoire von Russ wohl ohnehin nicht vorkommt.

Er konzentrierte sich gegen die letztlich chancenlosen Lakers mehr auf den Spielaufbau. Die Offense lief flüssig, was vor allem daran lag, dass sein Supporting Cast offene Würfe versenkte: Victor Oladipo kam auf 20 Punkte, Enes Kanter auf 16. Sie profitierten von der Geberlaune ihres Anführers, der 16 Assists verteilte. Hinzu kamen dezente 33 Punkte (11/21 FG) sowie 12 Rebounds - das zweite Triple-Double in Folge war also eingetütet. Russ steht nun bei einem Schnitt von 38,7 Punkten, 12,3 Rebounds und 11,7 Assists und wandelt damit (jaja, es sind erst drei Spiele absolviert) auf den Spuren von Oscar Robertson.

"Wir haben heute in der Offense einen guten Job gemacht. Das Ball Movement war klasse und hat uns offene Würfe beschert", zeigte sich Westbrook nach dem Spiel zufrieden. Lakers-Coach Luke Walton lobte den Gegner in den höchsten Tönen: "Er hat ein fantastisches Spiel gemacht. Immer, wenn wir versucht haben, ihn aggressiver zu verteidigen, hat er seine Mitspieler gefunden."

Das tat für die Lakers phasenweise auch D'Angelo Russell mit 5 Assists nebst 20 Punkten. Power Forward Julius Randle (20 Punkte, 9 Rebounds) konnte in der Offense ebenfalls Pluspunkte sammeln.

Memphis Grizzlies (2-1) - Washington Wizards (0-2) 112:103 OT (BOXSCORE)

Marc Gasol weiß offenbar, wohin der neuste Basketball-Trend geht und ist endgültig in die Partei der Dreier werfenden Center eingetreten. Gegen die Wizards versenkte der Spanier vier Stück - einer davon führte 15 Sekunden vor Schluss zum 100:100-Ausgleich und der anschließenden Verlängerung.

In dieser brachen die zuvor offensivstarken Wizards ein und kamen auf nur noch 3 mickrige Punkte. Die Grizzlies dagegen ritten auf einer Europhiewelle und tüteten ihren zweiten Saisonsieg ein - nachdem Gasol auch in der Overtime zwei Triples durch die Reuse gejagt hatte.

Am Ende hatte er 20 Punkte und 10 Rebounds auf dem Konto und bildete ein starkes Duo mit Mike Conley (24 Punkte, 11 Assists). Zach Randolph zeigte derweil, dass er auch als Bankspieler eine Waffe ist und legte 22 Zähler bei 7 Rebounds auf. Für die Wizards gab John Wall den Floor General (22 Punkte, 13 Assists), während Bradley Beal Probleme mit seinem Wurf hatte (14 Punkte, 5/17 FG).

Alle Spieler von A bis Z

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