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NBA

Westbrook historisch - Dubs siegen

Von SPOX
Russell Westbrook eskalierte gegen die Suns
© getty

Oklahoma City Thunder (2-0) - Phoenix Suns (0-2) 113:110 OT (BOXSCORE)

Der pure Wahnsinn! Russell Westbrook legte mit 51 Punkten, 13 Rebounds und 10 Assists eine Statline auf, die zuletzt dem großen Kareem Abdul-Jabaar im Jahr 1975 gelungen war. Dass RW0 dafür ganze 44 Würfe (Career-High) benötigte, lassen wir dabei mal unter den Tisch fallen.

Es begann zunächst katastrophal für die Thunder, die ganze 40 Zähler allein im ersten Viertel erlaubten. Danach zog OKC in der Defense an, hielt Phoenix bei 5/26 FG im zweiten Abschnitt und es entwickelte sich ein Spiel auf Messers Schneide. In der Schlussphase des vierten Viertels vergab Westbrook dann gleich mehrere Chancen, das Spiel in der regulären Zeit zu entscheiden.

In der Overtime machte es der Star der Thunder allerdings besser und erzielte mit noch 7,6 Sekunden auf der Uhr per Drive die Führung. Devin Booker scheiterte im Gegenzug mit seinem Layup und Westbrook machte mit zwei Freiwürfen den Deckel drauf. Neben ihm scorte lediglich Victor Oladipo zweistellig (21 Punkte).

Die Suns scheiterten vor allem an ihrem schlechten Shooting (5/28). Eric Bledsoe verfehlte alle seine sieben Versuche. T.J. Warren legte dagegen mit 30 Zählern ein Career-High auf. Booker steuerte weitere 21 Punkte hinzu, bei allerdings schwachen Quoten (8/25 FG).

Miami Heat (1-1) - Charlotte Hornets (2-0) 91:97 (BOXSCORE)

Im letzten Jahr bedeutete die American Airlines Arena die Endstation der Hornets in den Playoffs, als man Spiel 7 auch wegen eines überragenden Dwyane Wades verlor. Doch der spielt nun in Chicago und so machte Charlotte einen 19-Punkte-Rückstand aus dem dritten Viertel wett, um den zweiten Auswärtssieg der Saison zu feiern.

"Wir hätten aufgeben können, aber wir haben weiter daran geglaubt", erklärte Topscorer Kemba Walker nach der Partie. Der Point Guard war es auch, der beim Stand von 46:65 aus Hornets-Sicht mit einem Dreier das Comeback einläutete. Profitieren taten die Hornissen dabei vor allem von den Foulproblemen von Hassan Whiteside (20 Punkte, 15 Rebounds), der obendrein noch am linken Ellenbogen genäht werden musste.

Ebenso verletzte sich bereits im ersten Viertel Hornets-Center Roy Hibbert, der im Anschluss nicht mehr zurückkehrte. So durfte sich Spencer Hawes über mehr Spielzeit freuen, die er für 10 Zähler und 9 Rebounds nutzte. Auch Jeremy Lamb (16 Punkte, 8 Bretter) empfahl sich von der Bank für mehr Spielzeit.

Die Heat scorten derweil lediglich 34 Punkte nach der Pause, weswegen Coach Eric Spoelstra sein Team im Anschluss auch kritisierte: "Wir wussten, dass wir das ganze Spiel dagegenhalten müssen, aber das haben wir nicht geschafft." Vor allem mit dem Wurf haderten die Heat (37 Prozent aus dem Feld). Goran Dragic (14 Punkte) und Dion Waiters (13 Punkte) trafen zusammen lediglich neun ihrer 28 Versuche.

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