NBA

Monster-Lillard erledigt die Warriors

Von SPOX
Damian Lillard (M.) erzielt gegen die Warriors ein neues Career-High mit 51 Punkten
© getty
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New Orleans Pelicans (21-33) - Philadelphia 76ers (8-46) 121:114 (BOXSCORE)

Nach einer engen Partie sah es nach den ersten 12 Minuten nun wirklich nicht mehr aus. Angeführt von einem bärenstarken Anthony Davis entschieden die Pelicans den ersten Abschnitt mit 37:26 für sich und machten auch anschließend keine Anstalten, das Spiel noch irgendwie aus der Hand zu geben.

Nach seinen 18 Punkten allein im ersten Viertel, erhöhte The Brow im Laufe der Partie sein Punktekonto noch auf 34 Zähler, dazu schnappte er sich 7 Rebounds und blockte 2 Würfe. Auch Ryan Anderson (26 Punkte) und Jrue Holiday (24 Punkte und 12 Assists) lieferten starke Leistungen ab - und trotz alldem wurde es im Schlussabschnitt wider Erwarten nochmal spannend.

Auch ein zwischenzeitlicher 22-Punkte-Rückstand konnte die Sixers nicht davon abhalten, eine Aufholjagd zu starten. Angeführt von Nerlens Noel (24 Punkte, 9 Rebounds) und mit sechs weiteren Akteuren mit einer zweistelligen Punkteausbeute, kämpfte sich Philly wieder zurück und sorgte für spannende Schlussminuten. Letztendlich blieb der Sieg dennoch New Orleans vergönnt.

Oklahoma City Thunder (40-15) - Indiana Pacers (29-25) 98:101 (BOXSCORE)

"Nach dem All-Star-Break geht es für uns darum, mit der richtigen Einstellung zu spielen, ein paar Siege einzufahren und unsere Saison zu retten", erklärte Paul George. Da war das Spiel gegen die Thunder schon mal ein guter Start. Dabei sah es drei Minuten vor Schluss noch nicht so rosig aus.

Sieben Zähler betrug der Rückstand, dem sich die Pacers kurz vor Ende der Partie entgegensahen. Aufgeben? Keine Option. Vielmehr hämmerte Indiana den Thunder gleich 4 Dreier in den Schlussminuten um die Ohren und drehten so die Partie. "Wir haben einige Dreier zugelassen, sie haben das ausgenutzt. Das hat uns das Spiel gekostet", lautete die Analyse von Kevin Durant.

Der wehrte sich mit 31 Punkten und 8 Rebounds gegen die Pacers, das half am Ende aber ebenso wenig wie die 23 Punkte und 18 Assists (Career-High!) von Russell Westbrook. Auf der anderen Seite war Monta Ellis mit 27 Punkten erfolgreichster Scorer, Paul George steuerte 22 Punkte, 10 Assists sowie 5 Rebounds bei. Auch Ian Mahinmi trug mit einem Karrierebestwert von 19 Punkten (dazu 11 Rebounds) seinen Teil zum Sieg bei.

Milwaukee Bucks (22-33) - Charlotte Hornets (28-26) 95:98 (BOXSCORE)

Man darf sich niemals zu sicher sein. Diese Lektion mussten die Bucks im Duell mit den Hornets am eigenen Leib erfahren. Denn trotz einer 13-Punkte-Führung Mitte des dritten Viertels, musste Milwaukee das Comeback der Hornets hinnehmen und eine Heimniederlage einstecken.

Charlotte entschied den Schlussabschnitt mit 28:17 für sich und drehte so die Partie zu seinen Gunsten. Dabei profitierten die Hornets definitiv von zahlreichen Fehlern der Hausherren. Gleich 9 Mal gaben die Bucks im vierten Viertel den Spalding aus der Hand, was zu 15 leichten Punkten für die Gäste führte.

Das nutzten vor allem Kemba Walker (25 Punkte, 6 Rebounds, 4 Assists) und Cody Zeller (23 Punkte, 9 Rebounds) aus. Walker war es auch, der den Sieg von der Freiwurflinie in trockene Tücher brachte. Auf der Gegenseite scheiterte Khris Middleton (20 Punkte, 7 Assists) in den Schlusssekunden gleich zwei Mal bei dem Versuch, den Ausgleich bzw. die Führung zu sichern. Jabari Parker kam auf 23 Zähler und 11 Rebounds.

Phoenix Suns (14-41) - Houston Rockets (28-28) 100:116 (BOXSCORE)

Der Negativlauf der Suns geht unaufhaltsam weiter und nimmt mittlerweile fast schon unglaubliche Ausmaße an. Gegen die Rockets setzte es die zehnte Niederlage in Folge und die 25. Pleite aus den letzten 27 Partien. Eine wirkliche Chance gegen die Gäste aus Texas hatte Phoenix ebenfalls nicht.

Angeführt von James Harden, der 27 Punkte erzielte, sich 10 Rebounds schnappte und 7 Vorlagen verteilte, erarbeiteten sich die Rockets einen 25-Punkte-Vorsprung im dritten Viertel, doch bereits in der ersten Halbzeit hatten The Beard und Co. alles unter Kontrolle. Trevor Ariza steuerte noch 25 Zähler, 6 Rebounds sowie 5 Steals bei.

Auf Seiten der Gastgeber, die auf Brandon Knight verzichten mussten, war Mirza Teletovic mit 25 Punkten und 8 Rebounds bester Mann. Kris Humphries kam in seinem ersten Spiel im Jersey der Suns auf 18 Punkte sowie 12 Rebounds und zeigte ansehnliche Defense gegen Dwight Howard (15 Punkte, 6 Rebounds). Am Ausgang der Partie änderte das aber herzlich wenig.