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NBA

Linsanity Reloaded in Charlotte

Von SPOX
Jeremy Lin erinnerte gegen Toronto an längst vergangene Zeiten
© getty

Jeremy Lin zeigt mal wieder seine Scoring-Fährigkeiten und führt die Charlotte Hornets zum Sieg. In Los Angeles geht die Kobe-Abschiedstour für die Lakers weiter. Die Black Mamba reist noch einmal in der Zeit zurück und fliegt.

Charlotte Hornets (15-10) - Toronto Raptors (16-11) 109:99 OT (BOXSCORE)

Ohne den erkrankten Nicolas Batum mussten die Hornets gegen die Raptors antreten, wodurch Jeremy Lin mal wieder starten durfte. Und der zweite Einsatz von Beginn für Charlotte sollte sich definitiv auszahlen. Ganze 35 Punkte (5 Assists, 3 Turnover) legte der Spielmacher auf! Zusammen mit Kemba Walker (27 Punkte, 7 Assists) führte das ehemalige NBA-Wunder seine Hornets so zu einem knappen Sieg in der Overtime.

Dabei hätte die ganze Aufregung gar nicht sein müssen, war Toronto im dritten Viertel noch mit 16 Punkten im Rückstand und erlebte einen dunklen Wurf-Abend. Doch Kyle Lowry (20 Punkte, 3/17 3FG, 7 Assists), DeMar DeRozan (31 Punkte) und Bismack Biyombo (8 Punkte, 18 Rebounds, 7 Blocks) schlugen erfolgreich zurück: "Ich war stolz auf meine Jungs und wie wir am Ende noch mal rangekommen sind", erklärte Dwane Casey nach der Partie. Am Ende verließ die Raptors aber doch die Ausdauer, sodass die Hornets die Verlängerung mit 10:3 für sich entscheiden konnten.

Das freute natürlich auch den Man of the Match, der ziemlich erleichtert erschien: "Das wollte ich schon lange mal wieder machen. Ich sehe jedes Spiel, wie Kemba und Al Jefferson fighten. Deshalb wie ich sie so gut es geht unterstützen. Heute konnte ich noch mehr machen. Auch wenn es ohne Kemba nicht gegangen wäre!" Ebenso zeigte Charlotte gute Reboundarbeit (51:46), - was bitter nötig war, da beide Mannschaften schlecht aus dem Feld warfen und Toronto besonders von der Dreierlinie einen Tag zum vergessen erlebte (9/39 3FG).

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Los Angeles Lakers (4-22) - Houston Rockets (13-14) 87:107 (BOXSCORE)

Wie bekommt man die Zuschauer im Staples Center zurzeit aus den Sitzen? Indem Kobe Bryant (20 Punkte, 9/16 FG, 8 Rebounds, 3 Assists) ein ordentliches Spiel abliefert und vielleicht noch ein, zwei Hightlights setzt. Der Höhepunkt gegen Houston war auf alle Fälle sein Dunk gegen Clint Capela - der erste Mamba-Dunk der Saison. Ein kurzer Pumpfake am Perimeter und ab ging die Reise! Milisekunden später hallten bereits die MVP-Rufe durch die Arena.

Doch ansonsten gab es wenig Unterhaltsames für die Purple-and-Gold-Fans in Los Angeles zu sehen. James Harden war Harden (25 Punkte, 5 Rebounds, 5 Assists) und spielte sich mal wieder regelmäßig an die Linie (9/10 FT), erlebte jedoch ansonsten einen übersichtlichen Abend aus dem Spiel heraus (7/24 FG). Auch Dwight Howard machte trotz eines Double-Doubles an alter Wirkungsstätte eine wenig aufregende Figur (3/10 FG). Vielmehr machte Bankspieler Terrence Jones von sich reden. Der 23-Jährige setzt in 20 Minuten 16 Punkte und 4 Rebounds auf dem Scoreboard ab.

Bei den Lakers hat D'Angelo Russel nach wie vor seine Probleme. Der Rookie spielte sehr unglücklich und brachte abgesehen von seinen sieben Assists nur einen Wurf in der Garbage-Time im Korb unter (1/9 FG). Deutlich besser machte es Julius Randle, der auf 18 Punkte und 10 Rebounds kam.

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Außerdem setzte er den ersten Dreier seiner NBA-Karriere durch die Reuse und spielte gegen Howard und Co. immer wieder schöne Defense. Ingesamt hatte Los Angeles den Rockets aber einfach zu wenig Erfahrung und Können entgegenzusetzen, um tatsächlich eine Herausforderung darzustellen. Ob im Rebound-Kampf (46:54) oder mit Blick auf die Dreierquote (21:39 Prozent).

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