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Warriors eiskalt, MJ ehrt Kobe

Von SPOX
Steph Curry erzielte das sechste Triple-Double seiner Karriere
© getty
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Phoenix Suns (12-21) - Cleveland Cavaliers (20-9) 97:101 (BOXSCORE)

Na, das nennt man wohl Timing bei den Cavaliers. Kyrie Irving kommt immer besser in Form bei den Cavs und konnte gegen die Phoenix Suns sogleich die Off-Night von LeBron James auffangen. King LBJ erzielte übersichtliche 14 Punkte und traf nur einen von 5 Versuchen hinter der Dreierlinie. Das reichte aber immerhin dafür aus, in der All-Time Scoring-List an Alex English auf Platz 17 vorzustoßen.

Besser machte es Uncle Drew: 22 Punkte schenkte der Point Guard den Suns ein, auch wenn für Irving selbst recht wenig aus der Distanz fallen wollte (2/7 3FG). "Es ist einfach großartig, den Jungen wieder zurück zu haben", freute sich James im anschließenden Gespräch mit den Reportern. Doch in einem knappen Spiel fand Cavs-Coach David Blatt noch einen anderen Helden. Denn mit dem Spiel auf Messers Schneide verlor Cleveland fast den Ball, aber J.R. Smith gab den Retter in der Not.

"Das war ein unglaubliches Play, um uns den Sieg zu bringen. Der Ball war fast weg, aber er hat ihn gerettet und Kyrie so den wichtigen Dreier ermöglicht, der uns mit 20 Sekunden auf der Uhr den Sieg gebracht hat", beschrieb Blatt den entscheidenden Moment des Spiels.

Auf Seiten von Phoenix hatte T.J. Warren einen guten Auftritt. Mit 23 Punkten (4/5 3FG) und 5 Rebounds avancierte der Bankspieler sogar zum Topscorer der Partie, blieb jedoch durch den durchwachsenen Auftritt von Brandon Knight (18 Punkte, 4 Assists) und den sechswöchigen Ausfall von Eric Bledsoe allein auf weiter Flur.

Utah Jazz (13-16) - Philadelphia 76ers (2-31) 95:91 (BOXSCORE)

Das hätte tatsächlich der zweite Sieg in Folge für die Sixers werden können - zum ersten Mal in dieser Saison. Doch leider brachte der 29-10-Run von Philly im dritten Viertel, nachdem man bereits mit 19 Punkten zurückgelegen war, nicht den gewünschten Ertrag.

Denn obwohl Philadelphia bis zum Schluss am Drücker blieb und mit 33,5 Sekunden auf der Uhr dank Nerlens Noel (18 Punkte, 6 Rebounds) sogar mit 91:89 in Front gelegen war, antwortet Gordon Hayward (24 Punkte) mit einem Dreier, der Utah bis zum Schluss-Alarm in Führung hielt.

Unterstützung bekam Hayward von Gobert-Vertreter Jeff Withey (11 Punkte, 12 Rebounds), wogegen Tibor Pleiß keine einzige Sekunde Spielzeit sah. Genauso wenig wie Jahlil Okafor, der wegen Knie-Problemen das zweite Mal in Folge aussetzen musste. Dadurch verloren die 76ers auch recht deutlich das Rebound-Duell und konnte so aus der schlechten Wurfquote der Jazz (33 Prozent) kein Kapital schlagen.

Golden State Warriors (29-1) - Sacramento Kings (12-19) 122:103 (BOXSCORE)

Verhältnismäßig ruhig ließ es Steph Curry in den ersten 20 Minuten angehen, doch nach den ersten sechs verworfenen Versuchen hatte Curry genug und ließ es kurzerhand für 17 Punkte in Folge regnen. Zwar ging Sac-Town dennoch mit einer Führung in die Pause, doch die Kings waren nun mal bei den Warriors zu Gast und so dauerte es nur wenige Augenblicke, bis Golden State finale Betriebstemperatur erreichte.

Der amtierende MVP etwa konnte beim Spiel gegen Bruder Seth sein sechstes Triple-Double der Karriere bejubeln (23 Punkte, 10 Assits, 14 Rebounds), Draymond Green erzielte 25 Punkte bei 5 von 7 Dreiern und Klay Thompson präsentierte das gesamte Spiel über seinen blitzartigen Release für 29 Punkte.

Durch insgesamt 20 erfolgreiche Longballs machte der Meister mit überforderten Kings kurzen Prozess, wobei Omri Casspi mit 9/12 Dreiern (38 Punkte) eigentlich Warriors-ähnliche Zahlen auflegte. Nur wollte sonst kein Spieler für zusätzliches Scoring sorgen, da DeMarcus Cousins nur 12 Minuten Spielzeit sah.

Der Center kam schnell in Foul-Trouble und echauffierte sich dermaßen über seine fünfte Verwarnung, dass sich der aufbrausende Big Man gleich mit zwei Schiedsrichtern anlegte. Die Konsequenz waren zwei Technische Fouls, die Cousins in die Kabine zum Feierabend zwangen.

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