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NBA

Irving tänzelt zum Comeback

Von SPOX
Irving erzielte nach seiner Genesung 12 Punkte in 17 Minuten
© getty

Die Milwaukee Bucks feiern gegen die Suns das Ende einer Negativserie, während Kyle Lowry kein großer Schiedsrichter-Freund ist. Minnesota holt bei den Brooklyn Nets einen Auswärtserfolg, indem vor allem Karl-Anthony Towns zeigt, warum er der Top-Pick des Drafts war. Außerdem: Kyrie Irving tanzt sich beim Sieg seiner Cleveland Cavaliers zurück aufs Feld und Anthony Davis legt ein rekordverdächtiges Viertel auf.

Brooklyn Nets (7-20) - Minnesota Timberwolves (11-16) 85:100 (BOXSCORE)

Die Eltern waren da, auch die Oma kam. Karl-Anthony Towns saß am Samstag noch mit seiner Parentalgeneration beim Essen, am Sonntag kamen alle zum Spiel. Der in New Jersey geboren und aufgewachsene Towns hatte gegen Brooklyn auch einiges zu bieten.

Vor allem dank KAT führten die Wolves führten über die gesamte Spieldauer und fuhren den zweiten Sieg in Serie ein. 24 Punkte und 10 Rebounds legte der 20-Jährige auf und war damit ebenso gut wie Gorgui Dieng, der mit den Minnesota-Reservisten ebenfalls eine starke Vorstellung ablieferte.

Zum Start des vierten Viertels lagen die Timberwolves mit 10 Punkten in Front, ein 12:3-Run brachte die Entscheidung. Für die Gastgeber kam Brook Lopez auf 20 Punkte, 12 Rebounds und 5 Assists.

Cleveland Cavaliers (18-7) - Philadelphia 76ers (1-28) 108:86 (BOXSCORE)

Mit einer netten Tanzeinlage feierte Kyrie Irving seine Rückkehr auf dem Court für seine Cavaliers und sorgte so gleich zu Beginn für das Highlight der Partie. Denn abgesehen vom Einstand des Spielmachers rechnete ohnehin jeder in Cleveland mit einem überzeugenden Sieg gegen die NBA-Prügelknaben aus Philadelphia.

Am Ende schloss Irving in 17 Minuten für 12 Punkte ab und brachte somit eine ordentliche Partie auf das heimische Hardwood: "Es fühlte sich an wie eine sehr, sehr lange Straße, an deren Ende meine Kollegen warteten. Es schön, wieder mit ihnen auf dem Court zu stehen", freute sich der Guard nach dem Spiel, der seine ersten fünf Würfe verlegte, bis der Knoten final platzte.

Dabei konnte sich Irving zwischenzeitlich entspannt zurücklehnen, während Vertretung Matthew Dellavedova vier Dreier für insgesamt 20 Punkte auflegte, LeBron James 23 Zähler lieferte und einzige Nerlens Noel mit 15 Punkten bei 12 Rebounds ein wenig Gegenwehr leistete.

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"Wir sind alle frustriert, aber man muss positiv bleiben und sich da durchbeißen", ermahnte Noel seine Teamkameraden. Die Sixer leisteten sich gegen die Cavs 19 Turnover und schossen nur 35 Prozent aus dem Feld. Noch trauriger war die Arbeit von außen (5/25 3FG). So steuert das junge Team von Coach Brett Brown weiterhin durch eine niederschmetternde Saison, während sich die Personalsituation bei den Cavaliers allmählich entspannt.

Phoenix Suns (12-17) - Milwaukee Bucks (11-18) 95:101 (BOXSCORE)

Ganze zwölf Spiele in Folge mussten die Milwaukee Bucks in der Fremde abgeben, bevor es in der Nacht zu den Suns ging. Dort fand die unbequeme Negativserie schließlich ihr Ende. Die Hauptdarsteller dieses freudigen Ereignisses? Khris Middleton, der 11 seiner 26 Punkte im Schlussabschnitt auflegte sowie Greg Monroe.

20,6 Sekunden auf der Uhr und der Center stand mit dem Rücken zum Korb - gedeckt von Suns-Defensivanker Tyson Chandler. Eine kurze Täuschung nach rechts, ein schneller Spin über links, unter Chandler durchgetaucht und Monroe legte den entscheidenden Lay-up für seine Bucks auf.

Khris Middleton hatte eine gute Erklärung für den motivierten Auftritt seines Teams: "Wir wollten auf keinen Fall ohne Sieg nach Hause. Wir haben gekämpft, hatten einige Stops, die wir auf der anderen Seite vollendet haben."

Der letzte Held des Abend war final Michael Carter-Williams (20 Punkte, 9 Rebounds, 6 Assists), der einen Korbleger von Eric Bledsoe erfolgreich blockte. "Ich habe die Bälle verloren", ärgerte sich der Suns-Spielmacher: "Das war's. Ich muss besser auf den Ball aufpassen, besonders kurz vor Spielende."

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Nachdem die Suns noch mit einer 15-Punkte-Führung in das dritte Viertel gingen, zogen die Bucks die Daumenschrauben an und forcierten insgesamt 20 Turnover der Suns bei 6 Blocks. Dadurch fiel auch die schwache Wurfquote von Downtown (31,3 Prozent) für das junge Team von Jason Kidd nicht weiter ins Gewicht.

Toronto Raptors (17-12) - Sacramento Kings (11-16) 94:104 (BOXSCORE)

Der Schlüssel des Spiels war in Toronto sicherlich die 5. Minute des dritten Viertels. Kyle Lowry (13 Punkte, 1/6 3FG) beschwerte sich lauthals und sehr deutlich bei Referee Scott Wall aufgrund der scheinbar kleinlichen Spielführung.

Der Schiedsrichter hatte allerdings überhaupt keine Lust auf großartige Diskussionen und schickte den Spielmacher mit zwei schnellen Technicals zum Duschen. Dadurch hatte besonders Rajon Rondo in der Folge leichtes Spiel. Der Kings-Guard besorgte 19 Punkte und 13 Assists für Sacramento, während Rudy Gay ebenfalls 19 Punkte beisteuerte.

Durch den Ausfall seines Backcourt-Partners war der weiterhin gut aufgelegte DeMar DeRozan auf sich allein gestellt (28 Punkte), wobei Patrick Patterson mit 18 Punkten sein Bestes gab, um den Verlust des fehlenden Point Guards aufzufangen.

Dabei hatten die Raptors aber bereits im ersten Abschnitt massive Probleme und kassierten den bisherigen Saisonrekord von 37 Punkten in einem Viertel. Mit sechs Kings-Akteuren im zweistelligen Punktebereich konnte sich DeMarcus Cousins dieses Mal sogar ein wenig zurücklehnen und schloss das Spiel mit einem breiten Grinsen und 15 Punkten (9 Rebounds, 4 Blocks) ab.

Denver Nuggets (11-16) - New Orleans Pelicans (8-19) 125:130(BOXSCORE)

Also über zu wenig Punkte konnten sich die Fans im Pepsi Center zu Denver nun wirklich nicht beschweren. Dabei mussten die Pelicans lange Zeit auf Anthony Davis verzichten, der im ersten Viertel einfach nicht zu stoppen war und mit 19 Punkten einen persönlichen Rekord aufgelegt hatte, dann aber bis zum letzten Abschnitt wegen Übelkeit aussetzte.

Im Schlussviertel stand die Braue beim Stand von 104:106 wieder auf dem Court und verzeichnete beeindruckende Schlüssel-Plays, um NO schließlich zum Sieg zu verhelfen (darunter 4 Blocks). Doch der Big Man (27 Punkte, 6 Rebounds) war an diesem Abend definitiv nicht alleine.

Tyreke Evans findet immer besser in die Spur und lieferte nicht nur 21 Punkte, sondern legte dazu 10 Assists auf. Auch Eric Gordon (20 Punkte, 4/7 3FG), Jrue Holiday (21 Punkte) und Ryan Anderson (16 Punkte, 2/3 3FG) hatten vor dem Spiel fleißig ihr Zielwasser getrunken.

Das war auch bitter nötig. Denn unter anderem wütete das Manimal mit 9 Offensiv-Rebounds unter dem Korb der Pelicans. Kenneth Faried kam am Ende auf 21 Punkte und fand in Danilo Gallinari großzügige Unterstützung (18 Punkte). Doch der Mann des Abend auf Seiten der Nuggets war ganz klar Will Barton. Von der Bank kommend brachte der Shooting Guard 7 von 11 Dreier im Pelicans-Netz unter, schnappte sich 10 Boards, brachte 6 Vorlagen an den Mann und hatte am Ende 32 Punkte auf dem Scoresheet stehen.

Dass der Sieg am Ende doch an die Gäst ging, lag an der guten Wurfquote von 56 Prozent, da sich Denver sonst in fast allen relevanten Statistiken überlegen zeigte. Man passte sehr gut auf den Spalding auf (6 Turnover), gewann das Rebound-Duell (39:36) und war von Downtown noch ein bisschen treffsicherer.

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