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NBA

Nowitzki glänzt bei Mavs-Zittersieg

Von SPOX
Dirk Nowitzki (r.) erlebte gegen Orlando einen starken Abend
© getty

Dallas Mavericks (44-25) - Orlando Magic (21-49) 107:102 (BOXSCORE)

"Es sieht so aus, als wäre Holger in der Stadt", meinte Devin Harris kurz nach dem Spiel und spielte dabei auf die starke Leistung von Dirk Nowitzki an. Dem hilft wohl die Anwesenheit seines Mentors in Dallas. So avancierte der mittlerweile 36-Jährige mit 25 Punkten (9/15 FG) und 8 Rebounds zum Top-Scorer und Mann des Spiels in Big-D. Das alles gelang dem Deutschen in gerade einmal 31 Minuten Spielzeit.

Dabei hätte Nowitzki sogar noch weitaus kürzer auf dem Feld stehen können, doch anstatt das Spiel in der Garbage Time ausklingen zu lassen, ließen die Mavs Orlando trotz eines zwischenzeitlichen 22-Punkte-Vorsprungs Mitte des dritten Viertels (!) noch einmal gefährlich nahe herankommen. Still und leise knabberten sich die Magic an den Ausgleich heran und verkürzten eine Minute vor Schluss auf 101:100 aus Sicht der Mavs.

In der letzten Minute zeigte sich dann aber die Unerfahrenheit der Magic. Obwohl die Mavericks ihrem Kontrahenten durch vergebene Freiwürfe gleich mehrere Chancen gaben, nahmen Victor Oladipo (19 Punkte, 7/20 FG) und Elfrid Payton überhastete Würfe. Zudem wurde Oladipo wenige Sekunden vor dem Ende beim Korblegerversuch bärenstark von Tyson Chandler (4 Blocks) geblockt. So rettete Dallas den Vorsprung irgendwie über die Zeit. Al-Farouq Aminu (7 Punkte, 8 Rebounds) machte schließlich von der Linie alles klar.

Payton agierte in der letzten Minute zwar unglücklich, doch der Magic-Rookie zeigte ansonsten ein starkes Spiel und erzielte das erste Triple-Double seiner Karriere. 15 Punkte, 10 Rebounds und 12 Assists hatte der Point Guard am Ende auf seinem Konto. Dallas' Triple-Double-Spezialist Rajon Rondo verteilte zwar 11 Assists, leistete sich allerdings auch 8 Ballverluste. So blieb am Ende ein unnötig knapper Sieg für Dallas. Rick Carlisles Kommentar dazu? "Ich bin enttäuscht!"

Sacramento Kings (22-45) - Los Angeles Clippers (44-25) 105:116 (BOXSCORE)

Netter Empfang für Hedo Turkoglu in Sacramento. Weil dort mit Vlade Divac mittlerweile ein enger Vertrauter des Türken im Front Office arbeitet und Turkoglu selbst seine NBA-Anfangszeit in Sacramento verbrachte, wurde er von seinem früheren Teamkollegen Vlade Divac gleich zum Essen eingeladen. Das alles schien den Routinier so begeistert zu haben, dass er gleich dabei half die Kings abzuschießen.

So war Turkoglu passenderweise auch noch anstelle des verletzten Matt Barnes in die Startformation gerückt. Dort glänzte er dann mit 19 Punkten und 5 von 10 verwandelten Dreiern. Dabei profitierte der Small Forward allerdings auch von seinem blendend aufgelegten Spielmacher. Chris Paul nahm die löchrige Kings-Defensive mit 30 Punkten (13/20 FG) und 11 Assists gemeinsam mit Scharfschütze J.J. Redick (27 Punkte, 7/12 Dreier) auseinander.

Die Kings-Niederlage war beinahe schon vor dem Spiel besiegelt, als klar wurde, dass DeMarcus Cousins ausfällt. Die Bilanz ohne den Center in dieser Saison? 2 Siege, 13 Niederlagen. So hatte Sacramento dann auch große Probleme, die eigene Zone dicht zu machen. Kein einziger Block gelang den Kings, bei denen Rudy Gay mit 23 Punkten (6/19 FG) die meisten Punkte holte. Veteran Andre Miller steuerte 16 Punkte und 4 Assists von der Bank bei.

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Utah Jazz (30-37) - Washington Wizards (40-28) 84:88 (BOXSCORE)

Als John Wall drei Minuten vor Schluss einen Mitteldistanzwurf über die unendlich langen Arme von Rudy Gobert hinweg durch die Reuse beförderte, brachten das den Wizards nicht einfach nur einen Vorsprung von sechs Punkte. Es war gleichzeitig der Knackpunkt des Spiels. Utah hatte es 24 Minuten hinbekommen, den Wizards-Spielmacher zu stoppen, doch in der zweiten Hälfte drehte Wall auf und in genau jener Szene war klar: Diesen Mann stoppt heute keiner.

Rudy Gobert: Die französische Revolution

Mit 19 Punkten in der zweiten Hälfte war der Point Guard der maßgebliche Faktor für den fünften Wizards-Sieg in Folge. Am Ende stand Wall bei 24 Punkten (9/13 FG), 9 Rebounds und 6 Assists. So war er der entscheidende Mann in einem defensiv geprägten Spiel, das nicht immer schön anzusehen war. Neben Wall punktete lediglich Paul Pierce (18) bei Washington zweistellig.

Bei den Jazz machte Gobert mit 9 Punkten und 14 Rebounds wieder eine solides Spiel, auch wenn er den bärenstarken Jumper von Wall am Ende nicht verteidigen konnte. Allerdings machte das Spiel gegen die Wizards auch wieder deutlich, dass Utah in der Offensive zu wenige Optionen besitzt. So lag wieder zu viel Last auf den Schultern von Gordon Hayward (26 Punkte, 9/19 FG).

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