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NBA

Nowitzki glänzt bei Mavs-Zittersieg

Von SPOX
Dirk Nowitzki (r.) erlebte gegen Orlando einen starken Abend
© getty

Chicago Bulls (41-28) - Indiana Pacers (30-37) 103:86 (BOXSCORE)

Andrew Wiggins erhält im Rennen um den Titel des Rookie of the Year so langsam ernsthafte Konkurrenz. Nun ist Nikola Mirotic kein typischer Rookie, hat er doch bereits einige Jahre in der Euro League und in Spanien Erfahrung gesammelt. Trotzdem ist es nicht ganz selbstverständlich, als lediglich an 23. Stelle gezogener Draft-Pick im ersten NBA-Jahr solche Leistungen hinzulegen, wie sie Mirotic gegen Indiana gelang.

25 Punkte, 9 Rebounds, 2 Steals und 2 Blocks schenkte der 24-Jährige den Pacers ein, alleine 20 Punkte davon kamen in der zweiten Halbzeit. So meinte Pacers-Coach Frank Vogel nach dem Spiel auch nur: "Er ist einfach nur spektakulär und hat uns enorme Probleme bereitet. Er ist einfach eine unglaubliche Waffe von der Bank." So war Mirotic auch einer der Hauptverantwortlichen für das starke letzte Viertel der Bulls (27:18), als Chicago alles klar machte.

Dass überhaupt ein Team in diesem Duell mehr als 100 Punkte erzielt, ist keine Selbstverständlichkeit. Chicago hatte neben Mirotic aber mit Pau Gasol (19 Punkte, 12 Rebounds) und Mike Dunleavy (21 Punkte, 5/8 Dreier) noch mehr Waffen, während Indiana weiter auf die Rückkehr von Paul George wartet. So wurde nämlich klar: Den Pacers fehlt der Go-to-Guy. Sophomore Solomon Hill war mit 13 Punkten (5/10 FG) schon Top-Scorer.

Milwaukee Bucks (34-34) - San Antonio Spurs (42-25) 103:114 (BOXSCORE)

Es ist gerade einmal einen Abend her, da verlor der amtierende Champion noch gegen eines der schlechtesten Teams der NBA. Mit 100:104 mussten sich die Spurs den Knicks nach der Overtime geschlagen geben. Einen Tag später stolziert der Champ aber zum relativ ungefährdeten Sieg und schenkt einer der besten Verteidigungen der Liga 114 Punkte ein. "Ich habe schon lange mit dem Versuch aufgehört, Basketball zu verstehen. Es ist einfach nur komisch", meinte Tony Parker (15 Punkte, 6/7 FG) nach dem Spiel nur.

So bleibt letztendlich auch nur wenig zu schreiben. Milwaukee machte kein schlechtes Spiel, traf knapp 50 Prozent seiner Feldwürfe und gewann das Reboundduell mit 43:34 recht deutlich. Doch San Antonio hatte stets eine Antwort und traf ebenfalls gut aus dem Feld. Vor allen Dingen wanderten die Spurs oft an die Freiwurflinie, wo sie sich sicher zeigten. Geholfen hat dabei sicher auch die unerwartet starke Leistung von Boris Diaw (18 Punkte, 6 Rebounds, 5 Assists).

Auch bei den Bucks fiel ein Europäer besonders auf. Giannis Antetokounmpo war mit 19 Punkten (8/16 FG) bester Punktesammler bei Milwaukee. An seiner Seite überzeugte auch Ersan Ilyasova (17 Punkte, 6 Rebounds). Zum Sieg hat es trotzdem nicht gereicht. Dabei war schon im dritten Viertel, als die Spurs zwischenzeitlich mit 76:57 führten, bereits alles entschieden.

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Oklahoma City Thunder (38-30) - Boston Celtics (30-37) 122:118 (BOXSCORE)

Nicht einmal drei Minuten brauchte Russell Westbrook, um für eine Niederlage der Celtics zu sorgen und eine weitere MVP-würdige Leistung hinzulegen. Zum einen brachte er den Thunder Mitte des dritten Viertels in nur anderthalb Minuten mit acht schnellen Punkten und eines dadurch begünstigten Laufs mit 79:70 entscheidend in Front, zum anderen brachte er das Spiel in der letzten Minute mit 8 von 8 verwandelten Freiwürfen nach Hause.

Am Ende stand der Point Guard bei relativ normalen 36 Punkten, 5 Rebounds, 10 Assists und 5 Steals. So war er neben Neuzugang Enes Kanter (22 Punkte, 10 Rebounds) und Steven Adams (14 Punkte, 13 Rebounds) der Garant dafür, dass die Celtics nach zuletzt fünf Spielen in Folge mal wieder ein Spiel verloren.

Es war ein Spiel der Runs. Immer wieder startete eines der Teams eine Serie. Die Celtics kamen dank eines starken letzten Viertels noch einmal heran, mussten dann aber dabei zusehen, wie Westbrook eiskalte seine Nerven bewahrte. Immerhin kann man sich in Boston über die sehr starke Leistung von Rookie Marcus Smart freuen, der in Abwesenheit von Isaiah Thomas mit 25 Punkten, 9 Rebounds und 5 Assists beinahe genauso monströse Zahlen wie sein Gegenüber auflegte.

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