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NBA

Warriors dominieren weiter

Von SPOX
Auch gegen die Pelicans hatten Klay Thompson (M.) und Golden State keine Probleme
© getty

Wer kann die Golden State Warriors stoppen? Die New Orleans Pelicans zumindest schon mal nicht. Trotz eines Anthony Davis in Topform hat New Orleans keine Chance gegen die Splash Brothers. Derweil geht auch die Siegesserie der Portland Trail Blazers weiter, die knapp gegen die Indiana Pacers gewinnen.

Portland Trail Blazers (15-4) - Indiana Pacers (7-12) 88:82 (BOXSCORE)

Schon gleich im ersten Viertel wurde jedem klar, in welche Richtung dieses Spiel gehen wird: Defense! Beide Teams kamen nach den ersten 12 Minuten zusammengerechnet auf gerade einmal 30 Punkte (16:14 Portland), zur Halbzeit waren es immerhin schon einmal 71 Zähler (38:31). Keine Überraschung: Wirklich schön anzuschauen war das Spiel nicht.

Dafür aber sehr ausgeglichen. Sowohl Portland als auch Indiana trafen nur knapp unter 40 Prozent ihrer Würfe, holten sich entsprechend viele Rebounds (48:51) und verteilten ähnlich viele Assists (20:19). Auch hier darf es also nicht überraschen, dass es bis in die Schlussminuten durchaus spannend zuging.

Zunächst ging es beim Stand von 62:59 in den Schlussabschnitt, in dem sich die Trail Blazers immerhin eine zwischenzeitliche 9-Punkte-Führung erarbeiten konnten. Doch Indiana ließ nicht die Köpfe hängen, witterte die Chance, die Blazers zu schlagen und kämpfte sich bis auf 3 Punkte in der letzten Minute heran. Das war's dann aber auch. Angeführt von einem starken Damian Lillard ließ sich Portland den Sieg nicht mehr nehmen.

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Der Point Guard erzielte 23 Punkte (7/15 FG) und verteilte zusätzlich noch 8 Assists. Außerdem steuerte LaMarcus Aldridge 18 Zähler sowie 13 Rebounds bei und Nicolas Batum füllte mit seinen 13 Punkten, 5 Rebounds, 5 Assists, 3 Steals und 2 Blocks ordentlich den Statistikbogen. Für die Pacers, die die dritte Niederlage in Folge einstecken mussten, war Rodney Stuckey am erfolgreichsten.

Der 28-Jährige kam immerhin auf 16 Zähler (dazu 6 Rebounds, 5 Assists), Solomon Hill auf 15 und David West auf 13 Punkte. Schwach war dagegen die Leistung von C.J. Watson. Der Backup-Point-Guard traf nur 2 seiner 12 Versuche für magere 4 Punkte. Außerdem schaffte er es kein einziges Mal an die Freiwurflinie - generell ein Manko auf Seiten der Pacers.

Indiana stand nämlich nur 8 Mal an der Linie, während Portland 23 Mal an die Freiwurflinie schritt und gute 18 Mal traf. Das und die 17 Turnover auf Seiten der Pacers ermöglichte Portland schließlich den zwölften Sieg im 13. Spiel. Damit steht das Team von Head Coach Terry Stotts auf dem dritten Platz in der Western Conference.

Golden State Warriors (16-2) - New Orleans Pelicans (8-9) 112:85 (BOXSCORE)

Die Warriors haben eine der besten Verteidigungen der NBA, eine der besten Offensiven der NBA und das wahrscheinlich gefährlichste Backcourt-Duo der gesamten Liga. Wer soll da Golden State bitte stoppen? Die Pelicans auf jeden Fall nicht - trotz eines Anthony Davis in Topform.

Ähnlich wie gegen die Orlando Magic, brauchten die Dubs auch gegen New Orleans ein wenig Anlaufzeit, um so richtig warm zu werden. Nachdem die Pelicans das erste Viertel dann auch mit 28:22 für sich entscheiden konnten, war allerdings Schluss mit Lustig. Mit einem 20:4-Lauf (!) im zweiten Spielabschnitt - der übrigens mit 31:12 an die Gastgeber ging - setzten sich die Warriors ab.

Da konnte auch "The Brow" nichts gegen machen. Davis zeigte zwar eine ganz starke Leistung und erzielte 30 Punkte (14/19 FG) und schnappte sich 15 Rebounds, war aber allein auf weiter Flur. Neben ihm kamen nur Jrue Holiday (12) und Tyreke Evans (11) auf eine zweistellige Punkteausbeute - zu wenig. Und so war die Partie zur Halbzeit quasi auch schon gelaufen.

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Auf Seiten der Warriors sorgten mal wieder die Splash Brothers für Furore. Stephen Curry kam auf 19 Punkte, 11 Assists und 4 Steals, während Klay Thompson, der seine ersten 8 Versuche nur an den Ring setzte, 23 Punkte erzielte und dabei 5 Dreier durch die Reuse hämmerte. Dazu kamen dann noch 17 Punkte und 10 Rebounds von Harrison Barnes, 14 Zähler sowie 14 Rebounds von Draymond Green und 12 Punkte und 6 Abpraller von Marreese Speights.

Nach dem 11. Sieg in Folge fehlt dem Team von Head Coach Steve Kerr übrigens nur noch ein Erfolg, um mit der längsten Siegesserie in der Franchise-Historie in die Geschichtsbücher einzugehen. Zuletzt gelang dem Warriors-Team von 1971/72 11 Siege in Serie. Am kommenden Samstag warten dann allerdings die Chicago Bulls auf den Spitzenreiter der Western Conference.

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