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NBA

Alle Karten liegen auf dem Tisch

Von Marc-Oliver Robbers
Center Dwight Howard kam vor der Saison von den Orlando Magic zu den Lakers
© getty

Während Dwight Howard sich weiter Gedanken um seine Zukunft macht, ziehen die Golden State Warriors alle Register, um den Center in die Bay Area zu lotsen. Auch die Houston Rockets loten weitere Möglichkeiten aus. Den Lakers bleibt nichts anderes übrig, als sich mit Sign-and-Trade-Szenarien zu beschäftigen. In Dallas bleibt dagegen alles ruhig.

Die Gerüchteküche brodelt am Tag, an dem Dwight Howard möglicherweise seine Entscheidung bekannt geben wird, für welches Team er in der kommenden Saison spielen wird. Und ganz vorne dabei sind die Golden State Warriors.

Dem Team aus Oakland wurden anfangs allenfalls Außenseiterchancen eingeräumt, da sie eigentlich nur per Sign-and-Trade mit den L.A. Lakers eine Chance auf die Verpflichtung des Centers hatten. Doch nachdem sie in ihrem Meeting mit D12 mächtig Eindruck beim Big Man hinterlassen haben, hat sich ihr Plan grundlegend geändert.

Warriors versuchen Verträge loszuwerden

Nach Informationen von "ESPN" haben die Warriors zu allen Teams mit massig Cap Space Kontakt aufgenommen und versuchen hochdotierte, auslaufende Verträge loszuwerden. Allen voran Andrew Bogut (14 Millionen Dollar), Richard Jefferson (11 Millionen Dollar) und Andris Biedrins (9 Millionen Dollar) sind auf dem Markt. Im Gegenzug würde man sich bereits mit Erstrundenpicks zufrieden geben.

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Auch wenn viele Teams natürlich mehr Interesse an den Youngstern Klay Thompson und Harrison Barnes haben, hätte Golden State angeblich einen Abnehmer für die teuren Verträge gefunden, sollte sich Howard für die Bay Area entscheiden. Das wäre wichtig für die Warriors, da die Nutzung der Amnesty-Klausel ist nicht mehr möglich ist. Golden State hatte diese bereits im Zuge des Jefferson-Deals für Charlie Bell genutzt.

Trotzdem gelten die Houston Rockets und die Dallas Mavericks weiterhin als ärgste Konkurrenten für die Lakers, die sich aber mittlerweile aber auch mit dem Gedanken anfreunden müssen, dass Howard eventuell nicht in Tinseltown bleibt. Daher sei man im Front Office der Lakers wohl bereit, sich mögliche Sign-and-Trade-Szenarien anderer Teams anzuhören.

Houston plant Sign-and-Trade-Deal

Und da kommen wohl auch die Houston Rockets ins Spiel. Die Texaner sehen, trotz der vollmundigen Ankündigung von Center-Legende Hakeem Olajuwon, ihre Felle dahinschwimmen und wären wohl bereit, Center Ömer Asik und Point Guard Jeremy Lin im Gegenzug zu den Lakers zu schicken. Lin schaffte unter Lakers-Coach Mike D'Antoni den Durchbruch bei den New York Knicks und Asik könnte helfen, die löchrige Defense zu stopfen.

Houston hingegen hätte dann wohl noch genug Geld übrig, um sich auch um Howards Jugendfreund Josh Smith zu bemühen, der zwar das Interesse vieler Klubs auf sich zieht, aber angekündigt hat, dass er erst die Entscheidung von D12 abwarten möchte.

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Und auch auf der Point-Guard-Position gäbe es bereits eine mögliche Lösung. Nach Informationen von "Hoopsworld" sollen Howard und Jose Calderon Kontakt gehabt haben. Beide könnten sich vorstellen, zukünftig in einem Team zu spielen. Auch der spanische Spielmacher wird daher die Entwicklung rund um den Center abwarten.

Mavs bleiben ruhig

Die Lakers dagegen sollen sich nun auch mit dem zuvor bereits abgelehnten Sign-and-Trade-Angebot der Warriors beschäftigen, die in Aussicht gestellt hatten, dass Barnes oder Thompson Teil des Deals werden könnten. Sollte dies immer noch der Fall sein, würde man darüber nachdenken, heißt es aus Kreisen der Lakers. Nachdem Abgang von Earl Clark, der sich den Cleveland Cavaliers anschließen wird, hat L.A. Bedarf auf der Small-Forward-Position. Barnes wäre die optimale Besetzung.

Ganz ruhig ist es dagegen bei den Dallas Mavericks. Nachdem die Mavs sich mit dem Center am Dienstag trafen, war nichts weiter zu hören, als dass das Treffen gut verlief. Diese Ruhe kann man interpretieren, wie man will. Besitzer Mark Cuban hatte zuvor bereits angekündigt, dass Dallas bereits einen Plan B in der Tasche habe, sollte sich D12 gegen die Mavs entscheiden. Die Atlanta Hawks gehen ihren Plan B bereits an und wähnen sich ohne Chance, den Center zurück in seine Heimatstadt zu holen.

Howard dagegen hat sich in die Berge von Aspen zurückgezogen, um dort in aller Ruhe über seine Situation zu beraten. Seine anfänglich getätigte Aussage, dass am Freitag eine Entscheidung fallen soll, wurde bereits laut verschiedenen Quellen revidiert. Es könnte auch "ein paar Tage" länger dauern, heißt es. Langweilig wird es bis dahin sicher nicht.

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