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NBA

Wollen die Celtics Nowitzki für Rondo?

Von SPOX
Rajon Rondo (l.) wurde 2006 an 21. Stelle von den Boston Celtics gedraftet
© getty

Ein Trade von Bostons Rajon Rondo zu den Dallas Mavericks scheint unmöglich. Die Celtics sollen im Gegenzug Dirk Nowitzki verlangen. Derweil sind die Houston Rockets der Favorit im Werben um Dwight Howard. Bis Ende der Woche soll eine Entscheidung fallen. Und: Die Toronto Raptors steigen in den Poker um Eric Bledsoe ein.

Celtics wollen angeblich Dirk für Rondo: Gestern kam erstmals das Interesse der Dallas Mavericks an Bostons letztem verbliebenen Superstar Rajon Rondo auf. Die Mavs würden mit einer Verpflichtung des Point Guards und Dwight Howard auf einen Schlag wieder zum Championship-Contender aufsteigen. Die Sache hat allerdings einen Haken. Boston möchte natürlich, dass Dallas Verträge von den Celtics übernimmt, die einem Rebuild im Weg stehen. Unmöglich für die Mavs, wenn sie auch Howard unter Vertrag nehmen wollen.

Marc Stein von "ESPN" berichtet sogar, dass Boston im Gegenzug Dirk Nowitzki verlangt. Ein Szenario das im Grunde völlig unrealistisch ist, da Besitzer Mark Cuban bereits mehrmals betonte, dass der Deutsche seine Karriere in Texas beenden und danach eine Aufgabe im Klub bekommen soll. Zudem besitzt Nowitzki eine No-Trade-Klausel, die ihm bei jedem Trade, in dem er involviert werden soll, ein Vetorecht einräumt.

Rockets Favorit bei Howard: Zwei Jahre haben sich die Houston Rockets auf diesen Moment vorbereitet und nun sieht es so aus, als wenn sich die Arbeit gelohnt hat, denn die Texaner sollen im Werben um Howard in Front liegen. Das berichtet "Yahoo!Sports".

Die Rockets werden dem Center Sonntagnacht als erstes Team ihr Konzept vorstellen und schicken dafür eine hochkarätige Delegation nach Los Angeles. GM Daryl Morey, Coach Kevin McHale, Besitzer Les Alexander, Klublegende Hakeem Olajuwon und die Spieler James Harden und Chandler Parsons werden versuchen, D12 von einem Engagement in Houston zu überzeugen.

Neben den Rockets erhalten zudem die Dallas Mavericks, Atlanta Hawks, Golden State Warriors und die Los Angeles Lakers eine Audienz beim Superstar. Bis Dienstag sollen alle Gespräche geführt worden sein. Eine Entscheidung soll es dann schon bis Ende der Woche geben. Es sieht so aus, als hätte Howard aus dem unsäglichen Theater des Vorjahres gelernt, als sich der Trade von Orlando Magic zu den Lakers ewig lange hinzog.

Geld soll bei seiner Entscheidung nicht im Vordergrund stehen. "Er möchte eine Entscheidung treffen, die sich mehr auf den Basketball bezieht, als auf alles andere", sagte eine Quelle "Yahoo!Sports". Die Lakers können Howard als einziges Team einen Fünfjahresvertrag über insgesamt 117 Millionen Dollar anbieten. Das sind rund 30 Millionen Dollar und ein Vertragsjahr mehr als alle anderen Teams anbieten dürfen.

Doch zuletzt gab es immer wieder Meldungen, dass D12 aufgrund des Spielsystems von Lakers-Coach Mike D'Antoni eine Veränderung anstrebt. Auch sein Verhältnis zu Kobe Bryant ist eher durchwachsen. Zudem könnten die günstigeren Steuergesetze in Texas für einen Wechsel sprechen.

Neben Houston und den Lakers werden Dallas Außenseiterchancen eingeräumt. Nowitzki suchte in den vergangenen Tagen Kontakt zum Center, um ihm einen Wechsel schmackhaft zu machen. Eine Wechsel nach Atlanta oder zu den Warriors wäre eine Sensation und wird als äußerst unwahrscheinlich angesehen. Golden State könnte eine Verpflichtung ohnehin nur über ein Sign-and-Trade-Szenario mit den Lakers bewerkstelligen.

Marion bleibt vorerst: Derweil hat Shawn Marion wohl nicht von seiner Early Termination Option Gebrauch gemacht und bleibt somit für 9,3 Millionen Dollar auch in der kommenden bei Dallas unter Vertrag. Damit wird ein Trade des Forwards sehr wahrscheinlich, da die Mavs das Geld brauchen, um Howard einen Maximum-Vertrag anbieten zu können.

Raptors buhlen um Bledsoe: Mit den Toronto Raptors gibt es nun einen weiteren Interessenten an Clippers-Guard Eric Bledsoe. Der bisherige Backup von Superstar Chris Paul wird gleich von mehreren Klubs heftig umworben. Neben den Kanadiern sind auch die Orlando Magic und die Detroit Pistons am Point Guard interessiert.

Toronto würde demnach Andrea Bargnani und DeMar DeRozan für Bledsoe und Center DeAndre Jordan anbieten. Allerdings soll der neue Coach Doc Rivers noch unentschlossen in der Personalie sein und Jordan ohnehin halten wollen. Sowieso bestehe von Clippers-Seite mehr Interesse an Bargnani, da dieser mit seiner Spielweise neue Facetten ins Angriffspiel von Lob City bringen würde. Zudem würde man gerne Small Forward Caron Butler involvieren.

Ein Trade von Bledsoe gegen Magic-Shooting-Guard Arron Afflalo ist ebenfalls nicht vom Tisch. Sobald Free Agent Paul, der Gespräche mit anderen Klubs ablehnte, einen neuen Vertrag in L.A. unterschrieben hat, dürfte Bewegung in die Sache kommen.

Knie-OP bei Haslem: Miamis Rollenspieler Udonis Haslem muss sich einer Knieoperation unterziehen. Erst jetzt wurde bekannt, dass der Power Forward weite Teile der zweiten Saisonhälfte mit einem Meniskusriss im rechten Knie spielte. Die Operation soll möglichst schnell vonstatten gehen, so dass Haslem im Trainingscamp der Heat wieder dabei sein kann. "Es zwingt mich dazu, mich schlau zu verhalten und mir ausreichend Zeit für die Genesung zu lassen", sagte der Local Hero, der aus Miami stammt und bislang seine gesamte NBA-Karriere beim Meister verbrachte.

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